Trainer*innen-Ausbildung in Corona-Zeiten digital

 

Die Trainer*innen-Ausbildung geht trotz Corona weiter!

21 Teilnehmer*innen haben Mitte Januar die Prüfung für die Trainer-B-Ausbildung Leistungssport „Olympischer Triathlon“ erfolgreich abgelegt. Darunter mit Camille Dietzel (Jugendtrainerin SHTU, Trainerin SG Wasserratten Norderstedt) und Jörn Fitschen (Cheftrainer TSV Bargteheide) auch zwei Trainer aus der SHTU. „Ich bin froh darüber, dass wir viele Trainer haben, die an der permanenten Weiterentwicklung und Fortbildung interessiert sind. Das hebt insgesamt das Niveau unserer Arbeit in Schleswig-Holstein“, sagte Landestrainer Carsten Krömer. Camille Dietzel stimmt dem zu und sagt darüber hinaus: „Die Trainer*innen B Ausbildung war für mich unglaublich bereichernd. Ich war von Trainer*innen umgeben die Alle im gleichen oder einen ähnlichen Bereich unseres Sportes gearbeitet haben, wodurch ein qualitativ sehr hochwertiger Austausch zustande kam. Ich habe mich in meinem persönlichen Trainerinnen- Dasein total weiterentwickeln können und habe ganz viel neuen Input mitgenommen. Für mich hat es sich total gelohnt!“

Coronabedingt fand das Prüfungswochenende zum ersten Mal in der Geschichte der Trainer*innen-Ausbildung der Deutschen Triathlon Union (DTU) digital auf der DTU-Lernplattform statt. Neben dem vielen Lernen, musste eine  Trainingsplanungsaufgabe erarbeitet werden. Außerdem mussten die Teilnehmer*innen zu zweit eine Projektarbeit fertigen.  „Es hat gut geklappt, die Ausbildung erstmals rein digital abzuschließen. Es war kein Verlust der Qualität der Beiträge zu sehen“, sagte Dennis Sandig, DTU Referent für Bildung und Wissenschaftskoordinator. Auch Jörn Fitschen ist zufrieden: „Es war ein wirklich hochkarätig besetzter und sehr intensiver Kurs der DTU. Dazu kam der Austausch mit anderen engagierten Trainern  in der ersten Ausbildungswoche. Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und mit meinem  neuen Wissen  Athleten/Innen und Trainerkollegen/Innen wieder ein Stück weiter bringen kann.“

Infos zum DTU-Trainer T-Shirt

 

 

DTU bietet T-Shirts für Trainer*innen an

FortbildungVerband

27.11.2020 09:56 von Thorsten Eisenhofer

Die Qualitätsoffensive der Deutschen Triathlon Union (DTU) im Bereich Aus- und Fortbildung geht weiter. Nach dem Trainerbadge, das Anfang des Jahres vorgestellt wurde, gibt es nun T-Shirts für Trainer*innen. Diese sollen ebenfalls die bei der DTU oder ihren Landesverbänden erworbene Qualifikation betonen. „Es geht darum, dass Trainer*innen ihre Qualifikation auch nach außen zeigen können“, sagt Dennis Sandig, DTU Referent für Bildung und Wissenschaftskoordinator.

Die T-Shirts enthalten neben dem Schriftzug Trainer das Logo der DTU, T-Shirts für die Trainer C zudem noch das Logo des jeweiligen Landesverbandes. Das T-Shirt können ausgebildete Trainer*innen bei der DTU bestellen. Dies ist bei Dennis Sandig per E-Mail( sandig@dtu-info.de) möglich. Dabei bitte unbedingt die Größe angeben. Ein Shirt in weiblicher Passform und mit dem Aufdruck Trainerin wird es in Kürze ebenfalls geben.

Ergänzend dazu wird es in Kürze die Möglichkeit geben, dass sich ausgebildete Trainer*innen mit einem persönlichen Profil auf der DTU-Homepage vorstellen können. So soll es für Triathlet*innen einfach und schnell möglich sein, einen Überblick über den Pool an Trainer*innen in Triathlon Deutschland zu erhalten. In diesem Rahmen soll ein „Trainer Club“ allen Trainer*innen Zusatzangebote und Vergünstigungen gegen eine Jahresgebühr bieten – das T-Shirt ist hier bereits enthalten.

 

 

Startpassgebühren werden in 2021 gesenkt

 

Betreff: Einmalige Reduktion der Startpassgebühren in 2021

 

 

Liebe Startpassinhaber*Innen in der SHTU,

 

Gerade wieder bekommen unsere täglichen vorweihnachtlichen Nachrichten eine negative Tendenz. Da dürfen wir als SHTU von abweichen.

 

Erfreulicherweise haben gerade jetzt alle Triathlon- Landesverbände einstimmig einem Antrag der DTU auf einmalige Reduzierung der Startpassgebühren(DTU- Startrechtsgebühren gem. §1 lit. 2a GebO) per Umlaufverfahren zugestimmt. Auf Grund der durch die Corona-Pandemie bedingten finanziellen Auswirkungen für die Mitglieder der DTU hält das Präsidium der DTU das für geboten.

Der Vorstand der SHTU hat wiederum einstimmig beschlossen, diesen Vorteil an euch weiterzugeben. 2021 kostet der Erwachsenen Startpass nun 33,50€ statt der 38,50€, Jugendliche müssen 18,50€ statt 23,50€ bezahlen.

 

Mit diesem positiven Signal wünschen wir Euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit, gute Erholung und das Beste für 2021. Bleibt alle gesund und sportlich!

 

Kai Möller

Corona und der DTU- Startpass

Eine Laudatio auf den Startpass

 

Der Teil von uns, der Triathlonsport liebt, ist aktuell sicher mehr oder weniger stark von der außergewöhnlichen Lage betroffen. Begann die Pandemie 2020 erst mit den richtigen und wichtigen Einschränkungen im öffentlichen Bereich(Schwimmbäder, Laufbahnen, Radgruppen), um uns dann auch noch (fast) alle Saisonziele zu rauben. Einzig virtuelle Alternativen hielten uns alle ein wenig bei Stimmung, und die Aussicht auf Lockerungen. Athlet*Innen, Vereine, Veranstalter und Funktionäre hatten gleichermaßen eine schwierige Zeit.

Nun ist sie da, die vielzitierte „zweite Welle“. Im Nu waren wir erneut einen großen Teil unserer Möglichkeiten, Sport zu treiben, los. Die Schwimmhallen sind erneut zu, gemeinsames Sporttreiben migriert gerade wieder in die Glasfaser. Wir stehen weiter vor einer unklaren Situation und hoffen darauf, im kommenden Jahr wieder einigermaßen normal Sport treiben und Veranstaltungen durchführen zu können. Allerdings ist trotz des angekündigten Impfstoffes die Gefahr groß, dass 2021 ein sehr schwieriges Jahr auch für den Triathlonsport werden wird. Erwartungsgemäß kommt nun immer lauter die Frage auf, wozu denn der DTU- Startpass überhaupt noch gut sei? Ist es nicht schlauer, sich kurzfristig einen zu holen(oder besser eine Tageslizenz), wenn denn etwas in der kommenden Saison stattfinden sollte? Man hat doch sonst nichts davon… Gut, das TriTime Magazin. Und die Sportversicherung…ja, aber. Dass der Startpass im Grunde einen Vertrag zwischen DTU und Athlet darstellt, bei dem der Landesverband den Kontakt zu Vereinen und Athlet*Innen herstellt, hat sich in der Vergangenheit als feste Basis der Funktionsfähigkeit unseres Sportes etabliert. Es liegt also auf der Hand, dass Fragen zur Sinnhaftigkeit des Startpasses erst einmal zum Landesverband kommen.

Aus der Sicht der Athlet*Innen ist das nachvollziehbar.

 

Nun, die meisten Aktiven wissen um die Dinge, die die SHTU leistet: Prüfung und Zulassung von Wettkämpfen, Rekrutierung sowie Aus- und Fortbildung von Kampfrichter*Innen, Entwicklung des Breiten- und Leistungssportes, Sicherstellung fairer Wettkämpfe, um nur einiges zu nennen. Das alles wird zum größten Teil ehrenamtlich geleistet. Trotzdem sind wir als SHTU nur arbeitsfähig, wenn auch wir eine solide finanzielle Basis haben. Und ein Teil unserer SHTU-Einnahmen speist sich aus einem Anteil der Startpassgebühren, wie jeder auf unserer Homepage nachlesen kann. Bei der Frage nach dem Warum des Startpasses stehen da also nicht „nur“ eine TriTime, eine großartige Versicherung(die euch insbesondere beim Training außerhalb des Vereins  absichert!), die Zulassung zu bestimmten Wettkämpfen, sondern auch ein funktionierender Landesverband. Solltet ihr also 2021 zu einem Wettkampf fahren, erwartet ihr weiterhin einen Check-In, Kampfrichter auf der Straße, eine evaluierte zugelassene Strecke, ggf. eine Ehrung der Landesmeister. Vielleicht macht auch ein Vereinskollege oder ein Bekannter die C- Lizenz Ausbildung in Malente. Oder eure Kinder sind im SHTU- Sommercamp für 14 Tage. Damit wir in dieser Zeit Planungssicherheit haben, benötigen wir Sportler*Innen einen kleinsten gemeinsamen Nenner der Solidargemeinschaft Triathlon, den Startpass. Wir brauchen eure Solidarität, um unser liebstes Hobby über diese Durststrecke zu bringen. Natürlich steht es jedem von euch frei, im kommenden Jahr auf den Startpass zu verzichten und auf Tageslizenzen auszuweichen. Viel mehr aber würden wir uns freuen, wenn ihr den Startpass nicht nur als Zugangsberechtigung zu Wettkämpfen seht, sondern als Gesamtpaket, dass euch, uns und dem Triathlonsport gleichermaßen nutzt.

Ich hoffe, ihr bleibt alle gesund optimistisch und habt weiterhin Spaß und Erfolg beim Training.

 

Danke an euch und haltet durch!

 

Kai Möller

Präsident SHTU

Julia Bröcker wurde in den Bundeskader berufen

Für Julia ist Freitag, der 13. ein Glückstag – zumindest ab jetzt!

Bundestrainer Thomas Möller gab heute in der über Zoom stattfindenden Landestrainerkonferenz die Nominierung der Bundeskaderathleten offiziell bekannt: Darunter Julia Bröcker (2003). Die Triathletin vom Vfl Oldesloe wird seit fast eineinhalb Jahren im Internat am Bundesstützpunkt in Potsdam von Oskar Tiex trainiert. Die Nominierung stellt für Julia einen Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres dar. Dabei ging 2020 für die Bundeskaderathletin nicht besonders erfolgversprechend los – größere gesundheitliche Probleme legten sie erstmal für 6 Wochen flach. Langsam und mit Bedacht hat sie mit dem Training angefangen und sich an die anstehenden Leistungsüberprüfungen und Wettkämpfe herangearbeitet. Im Laufe der „Saison“ steigerte sie sich zu Sehens: Beim Swim and Run in Potsdam setzte sie mit einer Zeit von 09:59 über 800m Freistil und 17:55 über 5000m schon mal ein Zeichen. Es folgten 2 internationale Auftritte in Polen und in Tschechien, wo sie einen hervorragenden 2. Platz belegte. Der letzte Wettkampf in diesem Jahr fand in Saarbrücken statt, wo sie in der ersten Bundesliga für die Potsdamer an den Start ging, dort den 6. Platz in der Gesamtwertung und einen hervorragenden 2. Platz im Nachwuchsbereich erreicht hat. Kurz vor der Saisonpause ging es dann noch mal auf die Bahn, wo sie die Saison mit einer 17:28 über 5000m abgeschlossen hat.

Herzlichen Glückwunsch aus Schleswig-Holstein an Dich, Julia – weiter so 😊

SHTU Badekappen

Endlich gibt es einheitliche Badekappen der SHTU! Gesponsert wurden diese von Merten Radeleff (http://vermessung-sh.de), der selbst als Triathlet beim Eckernförder MTV aktiv ist. Seit langem ist er ein Unterstützer der SHTU-Nachwuchsarbeit, wofür Landestrainer Carsten Krömer sehr dankbar ist: „Er hat immer ein offenes Ohr für meine Vorhaben.“

Als Carsten im Mai die Kaderathleten zu Hause besuchte, hat er angefangen die Badekappen zu verkaufen und dies im Sommertrainingslager fortgeführt. Nun sind noch etwa 80 Badekappen übrig, die bei den anstehenden Trainingslagern für 10 Euro das Stück angeboten werden. Die Einnahmen kommen vollständig der Nachwuchsarbeit zu Gute. Bei Interesse kann man sich auch direkt an den Landestrainer wenden.

Lena Wichmann erfolgreich bei DM Straße

Die Kaderathletin Lena Wichmann vom Athletico Büdelsdorf erreichte den 8. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Straßenrennen. In Bruchsal wurde die DM Straße für den Nachwuchs der “Spezialisten” ausgetragen. Lena Wichmann war neben Finja Schreber die einzige Starterin, die vom Schleswig-Holsteinischen Radsportverband für die DM nominiert wurde. Es wurde eine 12,5 km lange Runde mit 200 Höhenmetern ausgewählt. Die 36 Mädchen aus der U15w mussten wie die gleichaltrigen Jungs drei Runden fahren. Auch für ein Begleitfahrzeug war gesorgt. „Wir haben uns mit den Buchholzern und den Berlinern zusammengetan. Aus vorangegangenen Rennen gibt es da gute Verbindungen und im Falle eines Falles wäre Lena auch aus dem Begleitfahrzeug versorgt worden“, sagt Vater Frank Wichmann.
Gleich zum Start wurde Vollgas gefahren und die norddeutschen Mädchen schafften es nicht in die 1. Gruppe. Lena gelang es dennoch, am Ende der 13-köpfigen Spitzengruppe mitzufahren. Zu Beginn der 2. Runde war Lena noch dabei, wurde aber im Anstieg abgehängt. Die zweite Gruppe folgt ca. eine Minute hinter ihr. In der 3. Runde herrschte dann große Verwirrung, so Frank Wichmann: Lena kam als erstes Mädchen durch den Start-Ziel Bereich, kurz danach folgte die Spitzengruppe. „Im welligen Bereich der Strecke wurde etwas gebummelt. Da bin ich aus der Spitzengruppe einfach vorne rausgefahren und niemand wollte mitfahren“, sagt Lena nach dem Rennen. Vater Frank Wichmann meint dazu: „Da zeigt sich wohl der Erfahrungsunterschied. Obwohl bestimmt alle bei Lena hätten mitfahren können, haben sie die kräftesparende Fahrt in der Gruppe genutzt, um noch Körner für die letzte Runde zu haben.“ In der letzten Runde wurde dann aus dem Feld auch mehrfach angegriffen und Lena flog aus der Gruppe. Zweimal konnte sie wieder heranfahren, dann war die Kraft zu Ende. Die Spitzengruppe sprintete um den Sieg und Lena kam auf dem 8. Platz ins Ziel. „Für Lena ein toller Erfolg. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ihr im Gegensatz zu den Spezialistinnen beim taktischen Fahren aufgrund der fehlenden Rennpraxis noch einiges fehlt und dadurch eine noch bessere Platzierung limitierte“, meint Frank Wichmann und sagt weiter: „Was uns für Lena besonders freute ist, dass nachdem die Niedersächsinnen und die Berlinerin es nicht in die Spitzengruppe geschafft hatten, sich das Begleitfahrzeug dazu entschied, hinter der aussichtsreichsten Fahrerin zu bleiben – und fuhr hinter Lena her. Dazu motivierte der Buchholzer Trainer während des Rennens Lena.“

Neues in der medizinischen Betreuung

Großenaspe. Die SHTU geht neue Wege in der medizinischen Betreuung ihrer Kaderathleten und Aktiven! Am 16. September traf sich auf Einladung von Landestrainer Carsten Krömer eine Gruppe von Medizinern, Therapeuten und Trainern, um ihre schon in den vergangenen Jahren geleistete Unterstützung und Betreuung des Landeskaders in Zukunft noch besser zu koordinieren und zu vernetzen. Zu diesem Zweck wurde auf dem Treffen beschlossen für die Zukunft den Posten eines Verbandsarztes zu schaffen, der durch Oke Büll (44, Foto), selbst aktiver Triathlet und Trainer beim Dänischen Wohld bekleidet werden soll.

Oke ist als niedergelassener Anästhesist und Notfallmediziner in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis hauptsächlich am OP-Zentrum des Mare Klinikums in Kronshagen tätig und betreut dort unter anderem interdisziplinär Sportler unterschiedlichster Disziplinen.

Die SHTU wird damit der erste Triathlon-Landesverband in Deutschland mit einem eigenen Verbandsarzt sowie einem unterstützenden Netzwerk von medizinischen Experten sein.

Die Veranstaltung wurde vom Landestrainer Carsten Krömer moderiert und vom Präsidenten Kai Möller und Ehrenpräsidenten Bernd Lange begleitet.

„Die medizinische und psychische Betreuung des Landeskaders soll mehr Struktur bekommen und weiterentwickelt werden“, sagt Carsten Krömer und fügt hinzu: „Ernährungsseminare, Mentaltraining und ärztliche Untersuchungen der Kaderathleten sollen die Sicherheit der Athleten erhöhen und die Prävention von Überlastungen und Verletzungen verbessern. Dafür braucht es eine gut funktionierende Kommunikationsplattform mit der medizinischen Kompetenz der beteiligten Spezialisten, Therapeuten und Coaches unter der Leitung von Oke, natürlich unter der Beachtung der geltenden Datenschutzvorgaben.“ Oke sei es dabei wichtig als Team  mit den schon involvierten Fachleuten zusammen zu arbeiten, so Krömer. „Wir können jetzt schon auf ein hohes Maß an Kompetenz zugreifen, beispielsweise können wir bei der Beurteilung eines auffälligen EKG’s  Jörn Fitschen (Kardiologe) hinzuziehen. Und Dr. Stefan Ortfeld ist schon jetzt an den Untersuchungen beteiligt.“

Perspektivisch soll sich die Tätigkeit des medizinischen Netzwerks aber nicht auf die Betreuung des Landeskaders beschränken. Geplant ist die angebotenen Lehrgänge durch Vorträge und Seminarangebote zu erweitern. Diese Angebote sollen sich dann auch ausdrücklich an Breitensportler und Agegrouper richten und sollen sich nicht nur um spezielle Fragen zur optimalen Ernährung für Sportler drehen, sondern auch Fragen, wie der Einstieg als Nicht-Sportler oder Wiedereinsteiger in den Triathlon gelingt, beleuchten.

 

Ein besonderer Dank richtet sich an die Teilnehmer der Veranstaltung, die viel Energie und Zeit in die Entwicklung des Projektes investieren. Dazu gehören

  • Stefan Ortfeld (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Facharzt für Kinderchirurgie, Zertifikat für Kinderorthopädie und Psychosomatische Grundversorgung, Ärztliche Leitung des Kinderzentrums Pelzerhaken)
  • Jörn Fitschen (Cheftrainer für Triathlon in Bargteheide, Sportkardiologe und Internist am DRK-Krankenhaus in Mölln-Ratzeburg)
  • Christoph Rehkamp (HNO-Arzt in eigener Praxis in Flensburg mit den Schwerpunkten Allergologie, Tauchmedizin, Schwindel und Naturheilkunde)
  • Karen Krömer (Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis in Bad Bramstedt und Kiel-Molfsee mit den Schwerpunkten EMDR, psycholog. Homöopathie, Wingwave-Coaching und Mentaltrainerin, NLP, Reflexintegration und integrativer Lerntherapie)
  • Katharina Gorka (Ernährungscoach in Itzehoe)
  • Oke Büll (aktiver Triathlet & Heimtrainer von Junias Groth im Triathlon Dänischer Wohld, Anästhesist und Notfallmediziner in eigener Gemeinschaftspraxis am Op-Zentrum des Mare Klinikum in Kronshagen mit Schwerpunkt sportorthopädische Versorgung)
  • Klaus Waizner (Dipl.-Ing. Medizintechnik, Biomechanik und Sportdiagnostik bei Technische Orthopädie Lübeck)
  • Und weitere Ärzte, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten.

News Lizenzverlängerungen für TrainerInnen der SHTU

Information zur Lizenzverlängerung für Trainerinnen und Trainer in der SHTU

 

 

Sehr geehrte Trainerinnen und Trainer,

 

bedingt durch die derzeitige Covid-19 Situation wird die SHTU in 2020 keine Fortbildungsangebote für Ihre Trainerinnen und Trainer mehr bewerkstelligen können. In den letzten Wochen und Monaten erreichten mich vermehrt Nachfragen, was nun zu tun ist.

 

Die Bildungsreferenten der Landesverbände wurde durch die DTU über das beschlossene Verfahren informiert. Anbei ein Auszug:

 

„Der DOSB hat die Möglichkeit geschaffen, dass 2020 ablaufende Lizenzen um 1 Jahr verlängert werden, auch wenn bedingt durch Corona keine Fortbildungsinhalte nachgewiesen werden können. 

 

Diese Möglichkeit nutzen wir bei der DTU aus den folgenden Gründen nicht:

 

          Das Fortbildungswochenende wird als Präsenzveranstaltung stattfinden

          Die DTU veranstaltet bis Jahresende 2020 noch weitere 4 LIVE Online Fortbildungen

          Wir haben zusätzlich ein Online-Angebot geschaffen, dass jederzeit Orts- und Zeitunabhängig genutzt werden kann. Darunter fallen Vorträge per Video, Aufgaben zum WIN Trainer Digest und aufgezeichnete Webinare.

 

Da es somit ein ausreichendes Angebot von Lehrangeboten gibt, sehen wir von einer automatischen Lizenzverlängerung ab. Das wäre sicher ein einfacher Weg. Für uns stellen unsere Fortbildungsangebote genau den Vorteil dar, der mit dem DTU Trainer Badge nach Außen transportiert werden soll:  die Aus- und Fortbildungsangebote der DTU und ihrer Landesverbände stehen für Inhalte mit Qualität.“

 

Sollte in 2020 Ihrer Trainerlizenz ablaufen und Ihr bisher in den zurückliegenden 4 Jahren keine Fortbildungsveranstaltungen besucht haben, setzt Euch bitte rechtzeitig mit mir in Verbindung.

 

Für 2021 ist sowohl eine Ausbildung Trainer-C Triathlon, als auch eine Fortbildung geplant.

Informationen hierzu werden frühzeitig auf der Homepage der SHTU veröffentlicht.

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Sven Schulze

 

Lehrwart SHTU

 

 

Erreichbarkeit: lehrwart@shtu.de

 

swim[&]run statt Triathlon auf Fehmarn – Anmeldeschluss: 06.09.2020

Nach der Absage des Triathlons durch die Behörden haben wir uns schnell für eine alternative Veranstaltung entschieden und einen swimrun sowie auch swim&run quasi aus dem Boden gestampft. So kommen wir zu einer durch Corona bedingten Premiere, die nicht nur den berits angemeldeten Athlet*innen zur Verfügung steht, sondern auch allen, die bisher noch nicht für Fehmarn angemeldet waren.
 
Am Samstag geht es mit einem swim&run um 17 Uhr los. 500m wird geschwommen, dann geht es auf die Laustrecke von 5km.
 
Sonntag wird der swim&run dann etwas ausgeweitet. 1.000m schwimmen, 8km laufen. Für die Jugend A ist die Hälfte der Distanz angesetzt, also 500m schwimmen und 4km laufen.
 
Eine besondere Distanz wird sicherlich der swimrun-wettbewerb sein. Hier gilt es immer im Wechsel zu schwimmen und zu laufen. Insgesamt 13,5km aufgeteilt auf 4x 500m schwimmen sowie 3x 4km und 1x 1,5km laufen.
 
Es kann sowohl am Samstag wie auch am Sonntag gestartet werden. Je Start werden 10 Euro Organisationspauschle verlangt.
 
Mehr Infos und Anmeldung über: www.fehmarn-triathlon.de
Lasst euch die Premiere 2020 nicht entgehen!

Trauer um Michael Krüger

Die schleswig-holsteinische Triathlon-Szene trauert um einen ihrer bekanntesten und ausdauerstärksten Athleten.  Michael Krüger vom USC Kiel ist am 6. August 2020 im Alter von nur 56 Jahren viel zu früh verstorben. Der Kieler ist die unumstrittene IronMan-Legende des nördlichsten Bundeslandes. Mit 17 erfolgreichen Teilnahmen an den IronMan-Weltmeisterschaften auf Hawaii in den Jahren zwischen 1994 und 2012 bewies Michael Krüger eine gigantische Ausdauer und Leistungskonstanz. Drei Mal landete er dabei in Kailua-Kona unter den weltweit fünf Besten seiner Altersklasse. Insgesamt 50 Langdistanz-Rennen bewältigte der Ausnahmeathlet, der auch bei seinen Starts in der Heimat fast immer im charakteristischen Old-Style-Dress gut gelaunt in Badehose die Ziellinie überquerte.

Als ihn 2016 in der Vorbereitung auf seinen 18. Start auf Hawaii die Diagnose ALS ereilte wurde Michaels einzigartige Karriere jäh gestoppt.  Die chronisch-degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems raubte ihm immer mehr die Kräfte, ehe er nun nach vierjähriger Leidenszeit im Kreise seiner Familie einschlief.  Die SHTU trauert mit seiner Familie und all seinen Sportfreund/innen um einen einzigartigen Sportsmann.

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