Julia Bröcker nominiert für Sportlerin des Jahres SH

Als erste Triathletin seit 20 Jahren kann Julia Bröcker (VfL Oldesloe) Sportlerin des Jahres in Schleswig-Holstein werden.

Der Landessportverband ist auf der Suche nach der Sportlerin, dem Sportler und der Mannschaft des Jahres 2021. In jeder Kategorie stehen jeweils fünf Nominierte zur Wahl – darunter auch Kaderathletin Julia Bröcker.

Ab sofort bis zum 17. Dezember kann über die Seite des NDR abgestimmt werden. Das Internet-Voting beeinflusst das Gesamtergebnis zu 50%. Die übrigen 50% bestehen zum einen aus den Stimmen der Vorsitzenden und Präsident:innen der Landesfachverbände des LSV und zum anderen aus denen der Mitglieder der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalist:innen.

Am 21. Dezember werden die Ergebnisse bekannt gegeben.

SHTU-Verbandstag in Flensburg wählt zwei neue Vizes und eine neue Pressewartin

Nachdem im Jahr 2020 kein SHTU-Verbandstag stattfinden konnte, trafen sich die Vertreter*innen der schleswig-holsteinischen Triathlon-Vereine nun erstmals wieder, um über den Ausdauersport im Norden und Arbeit des SHTU-Vorstandes zu beraten und dessen Mitglieder zu wählen. Wegen der sich wieder verschlechternden Infektionslage fand der Verbandstag erstmals in hybridem Format statt. Während der Vorstand und einige Delegierte in Flensburg zusammensaßen, waren andere Teilnehmer*innen per Videokonferenz zugeschaltet. Der 2019 neu gewählte Präsident Kai Möller trug zum ersten Mal in seiner Amtszeit seinen Bericht vor, in dem er auf die wegen der Pandemie so ungewöhnlichen Jahre 2020 und 2021 zurückblickte. „Meine große Hoffnung ist, dass bald alles wieder etwas planbarer wird“, lautete sein Ausblick auf 2022. Auch seine Mitstreiter*innen aus dem Vorstand berichteten über die zurückliegenden zwei Jahre und hatten doch weniger über Veranstaltungen und Wettkämpfe zu berichten als sonst, da die Corona-Pandemie viele Vorhaben hatte platzen lassen. Mit verschiedenen virtuellen Challenges und diversen Maßnahmen des Landeskaders während des Lockdowns sowie einem im Spätsommer 2021 immerhin schon wieder recht umfangreichen Wettkampfprogramm gab es aber doch einiges, auf das man mit etwas Freude zurückblicken konnte. Bei den Wahlen verabschiedeten sich die beiden Vorstandsmitglieder mit den zuletzt längsten Amtszeiten.  Günther Schall war als Vizepräsident Finanzen neun Jahre lang für die Verwaltung des SHTU-Budgets zuständig und gab die Aufgabe nun ab. Zu seiner Nachfolgerin wählte der Verbandstag Kerstin Tews. Sogar auf 13 Jahre als Pressewart kann Niels-Peter Binder zurückblicken, der nun von Sinja Köhne abgelöst wird. Neben neuem Elan gewinnt der SHTU-Vorstand aber auch jede Menge Erfahrung dazu. Ehrenpräsident Bernd Lange, der zuletzt schon sehr aktiv den Vorstand unterstützt hatte, übernimmt nun als neuer Vizepräsident Leistungssport wieder ein offizielles Amt und löst in dieser Funktion Inke Ruiz Porath ab. Präsident Kai Möller wurde ebenso wie Vizepräsident Harald Kitzel (Breitensport) in seinem Amt bestätigt. Auch Dietmar Anke (Sportwart), Rüdiger Stamp (Kampfrichterwart) und Sven Schulze (Lehrwart) setzen ihre Arbeit mit dem Votum des Verbandstages fort.

Der neue SHTU-Vorstand mit den ausgeschiedenen Mitgliedern (von links): Günther Schall, Jacqueline Bülow, Rüdiger Stamp, Kai Möller, Dietmar Anke, Bernd Lange, Christian Loss, Oke Büll, Harald Kitzel, Sinja Köhne, Niels-Peter Binder.

SHTU-Athlet:innen erfolgreich bei Duathlon DM

Lena, Lena, Olli, Paul….

Könnte ein Kinderreim werden, wird es aber nicht – diese Namen stehen vielmehr für Deutsche Meister im Duathlon: Am vergangenen Wochenende machte sich der Landeskader und ein paar Einzelstarter aus Schleswig-Holstein auf den Weg nach Halle, wo die Deutsche Meisterschaft im Duathlon stattfand. Das Ergebnis für die SHTU kann sich sehen lassen: 4 Deutsche Meister, 2 mal der dritte Platz, 4 Deutsche Mannschaftsmeister in den Altersklassen und weitere super Einzelleistungen sorgten für einen überzeugenden Saisonabschluss unserer Athlet:innen in Schleswig-Holstein.

 

Weibliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Lena Wichmann (SG Athletico Büddelsdorf) machte das, was man schon fast erahnen konnte: Sie setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze und kreiselte dort fern vom restlichen Feld mit einer Kontrahentin aus Dresden. Beim Laufen setzte sie noch einen drauf und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von ca. 20 Sekunden. Die Freude war groß: Endlich konnte sie zeigen, was in ihr steckt. Ebenfalls groß war die Freude bei Jacky Tiedtke (SG Wasserratten Norderstedt). Sie sicherte sich den 5. Platz. Im Laufe des Rennens wuchs Jacky über sich hinaus und konnte es selbst kaum glauben, was da passierte. Mit ihrem Glücksgefühl steckte sie die Mannschaft und die anwesenden Eltern förmlich an. Unsere beiden jüngsten Mädchen Lentje Ortfeld (Platz 9) und Lene Frenzel (Platz 12) (beide vom TriSport Lübeck) dürfen sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen. Denn beide sind athletisch und mental sehr gut aufgestellt und werden sich und uns noch schöne und erfolgreiche Momente bescheren. Die drei Bestplatzierten erkämpften sich auch den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Cosmea Heinze (SV Rethwisch) musste das Rennen leider abbrechen – die Folgen des Sturzes in Jena waren noch nicht ganz überwunden.

 

Männliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Ähnlich wie bei den Mädchen, hatten wir auch bei diesem Rennen ein gutes Gefühl, wenn man sich die Namen der Starterliste ansah. Paul Grindel (Möllner SV/BSP Potsdam) der bereits als Deutscher Meister in Schongau hervorging, war fest entschlossen, den Sack zuzumachen und mit einem weiteren Titel die Saison abzuschließen. Dies gelang ihm vor seinem Internatskollegen Jayden Koslick und Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV), der ein hervorragendes Rennen mit dem dritten Platz beendete. Ebenfalls vom Möllner SV/BSP Potsdam kam Ben Schumacher als 11. ins Ziel. Die drei Schleswig-Holsteiner sicherten sich dann auch am Ende den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung. Unsere beiden jüngsten B-Jugendlichen Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt, 18. Platz) und Jonas Hamm (USC Kiel, 22. Platz) fuhren ein gutes Rennen und sammelten wieder einmal viel Erfahrung, welches in diesem Alter sehr wichtig ist, damit man in Zukunft darauf aufbauen kann.

 

Männliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Ebenfalls den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung in der Jugend A, belegten Leon Raeder (Platz 8), Noah Gabers (Platz 9) (beide vom TSV Bargteheide) und Moritz Lenz (Platz 10) vom VfL Oldesloe/BSP Potsdam. Auf Platz 15 folgte Constantin Johannsen (SC Itzehoe), der noch, aufgrund des Sturzes in Jena, sehr eingeschränkt sein Können unter Beweis stellen konnte.

 

Weibliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Einzige SHTU-Teilnehmerin in dieser Altersklasse war an diesem Tage Laura Mählmann vom SC Itzehoe. Sie erkämpfte sich am Ende den 8. Platz.

 

Junioren (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Bei diesem Rennen gab es bereits eine sehr große Vorfreude und Erwartungshaltung seitens der Athleten – wie groß diese war, zeigte sich auch am Ende in der Platzierung der Deutschen Mannschaftwertung, wo unsere  drei jungen Männer den ersten Platz belegten.

Vielleicht war es auch deshalb ein besonderes Rennen, weil es für Lasse Fitschen (TSV Bargteheide) und Junias Groth (Dänischer Wohld) das letzte für den Landeskader war: Sie sind aus dem Nachwuchsbereich rausgewachsen. Ein sehr spannendes Rennen, wo neben den zwei Älteren auch der jüngere, Oliver Nissen (TSV Bargteheide), alles gab. Am Ende stand Olli ganz oben auf dem Podest und war überglücklich, dass es endlich geklappt hat. An dritter Position kam Junias ins Ziel mit einer ebenfalls sehr guten Leistung. Der dritte im Bunde, Lasse, erkämpfte sich Platz 7 und gab sich sehr zufrieden mit seinem Ergebnis.

 

Juniorinnen (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Sie startete als letzte und musste sich mit der durch die Erfolge geprägte Stimmung auseinandersetzen, die Motivation und die Konzentration aufrecht halten: Immer mehr bekam sie weiche Knie, als unsere Athleten erfolgreich ihre Läufe beendeten. Doch genau an der Startlinie machte Lena Miller (SC Itzehoe) das, was sie unter anderem so auszeichnet: Sie legt den Schalter um und machte ihr Ding. Von Anfang an stand ihr auf die Stirn geschrieben: ‚Ich will es gewinnen‘. In einer 3er-Gruppe versuchte sie den einen oder anderen Ausbruch – am Ende entschied sie sich für die letzten 2 km, wo sie das Tempo erhöhte und den 1. Platz erlang. Vollkommen geflashed von ihrem Erfolg und voller Lob an das gesamte Team und den mitgereisten Eltern, die an der ganzen Strecke verteilt waren und ihr und allen anderen Athlet:innen Anfeuerungsrufe zukommen ließen.

 

„Was für ein Wochenende, was für ein Jahr“, sagt der Landestrainer Carsten Krömer. „Nach all den Schwierigkeiten der vergangenen eineinhalb Jahre, diese Saison so erfolgreich abzuschließen, ist einfach großartig. Ganz herzliche Glückwünsche an alle Athlet:innen, deren Heimtrainer:innen und Eltern – ihr seid einfach für die Besten. Jetzt dürfen wir uns auf die Saisonpause freuen und mal so richtig abhängen. Im November starten wir dann mit neuer Motivation, Ideen und hoffentlich vielen jungen Gesichtern aus dem Jahrgang 2008 in eine neue Saison.“

Deutsche Meisterschaft in Jena

Bei einer DM kann man so einiges erleben, doch für Cosmea Heinze und Constantin Johannsen war die DM schnell vorbei: Zwei heftige Bodenwellen brachten sie bei der Streckenerkundung zum Fallen. Vorsichtshalber wurde ein Rettungswagen gerufen. Zum Glück waren es “nur” Schürfwunden, sodass beide vier Stunden später zurück ins Mannschaftshotel  kommen konnten. Dennoch waren die Beschwerden so schwer, dass beide nicht am Wettkampf teilnehmen konnten.

Wir berichteten bereits über den erfolgreichen Einsatz von Julia Bröcker und Jaspar Ortfeld – die beiden lieferten ein sensationelles Ergebnis. Ebenso überraschte Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt / BSP Potsdam): Am Tag vor dem Rennen standen noch ganz andere Themen auf dem Zettel – ein frisch auskurierter Infekt ließ die Frage aufkommen, ob ein Start überhaupt Sinn ergibt. Doch Leann erkämpfte sich einen tollen 6. Platz. Ebenfalls bei den Juniorinnen startete Lena Miller (SC Itzehoe), die in diesem Jahr erst in den Landeskader aufgestiegen ist und in Jena den 19. Platz erreichte. Julia, Leann und Lena wurde in der Mannschaftswertung 3. Ebenfalls 3. in der Mannschaftswertung wurde die männliche Jugend B mit den Ergebnissen aus Schongau, wo im Anschluss an das Rennen der Wettkampf abgebrochen wurde. Für die Jungs ging es in diesem Wettkampf um einen DTU-Cup, wo Paul Grindel (Möllner SV / BSP Potsdam) Platz 10, Jan Fuckerirer (MTV Eckernförde) Platz 12, Ben Schumacher (Möllner SV / BSP Potsdam) Platz 14, unsere beiden Jüngsten Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt) Platz 24 und Jonas Hamm (USC Kiel) Platz 34. Bei den etwas älteren Jungs in der Jugend A war Moritz Lenz (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam)  der Tagessieger unter den SHTU-Athleten. Er sicherte sich den 15. Platz, vor Luis Schöniger (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam) der als 23. ins Ziel kam und Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/ BSP Potsdam), dem die Kette abgelaufen war und als 35. sein Rennen beendete. Die männlichen Junioren kamen mit den Platzierungen 14 für Junias Groth (Tri DW), 24 für Lasse Fitschen (TSV Bargteheide) und 26 für Oliver Nissen (TSV Bargteheide) ins Ziel. Laura Mählmann vom SC Itzehoe hat ebenfalls Ihr Rennen gemacht und belegte Platz 26.

 

Zwei Schleswig-Holsteiner sicherten sich am vergangenen Sonntag die Teilnahme an der Jugendweltmeisterschaft auf Bermudas.

Bei der DM in Jena startete Julia Bröcker (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam) bei den Juniorinnen und Jaspar Ortfeld (ehemals TriSport Lübeck, seit einem halben Jahr in Saarbrücken im OSP) bei den Junioren. Der Wettkampfverlauf der beiden hatte vor allem Eines gemeinsam: Das Rennen entschied sich beim Laufen. Schon ihren Gesichtern konnte man dort entnehmen, dass sie alles geben wollen, um die Chance zu ergreifen, an der JWM teilzunehmen. Sie kämpften – unter dem Anfeuern des Publikums – bis zum letzten Meter. Mit dem 2. Platz von Julia und dem 3. Platz von Jaspar erhielten sie das begehrte WM-Ticket.

Mit dem Ticket füllt sich auch der Kalender der Zwei: Mittwoch geht es in Rabenberg mit einem Vorbereitungslehrgang los; Anfang Oktober startet das Flugzeug Richtung Bermudas, wo sich die beiden für zwei Wochen auf den Wettkampf vorbereiten; Am 15.Oktober findet dann die JWM statt.

Herzlichen Glückwünsch an Julia und Jaspar und Glückwunsch auch an die Stützpunkttrainer Oskar Tiex (Potsdam) und Michael Zimmer (Saarbrücken).

Bild 1: Jaspar Ortfeld, Carsten Krömer, Julia Bröcker

Bild 2: Jaspar Ortfeld, Jule Behrens, Henry Graf, Julia Bröcker, Justus Töpper, Sophia Weiler

 

Triathlon-Landesliga: Spannung vor dem Finale

Auf der langen Zielgeraden der diesjährigen Saison in der Triathlon-Landesliga ist immer noch viel Bewegung in der Tabelle und noch keine Entscheidung im Rennen um die Titel und die Medaillenränge gefallen. Am kommenden Sonntag (12.09.) wartet in Lübeck ein spannendes Finale. Die sonst von Mai bis September gestreckte Saison findet 2021 mit den üblichen vier Wettkämpfen komprimiert innerhalb weniger Wochen statt, sodass sich die Teams derzeit wöchentlich bei unterschiedlichen Wettkampfformaten treffen. Wie schnell es in der engen Konkurrenz hoch und runter gehen kann, erleben gerade mehrere Teams.

Beim knackig kurzen Team-Relay-Wettkampf in Hohenlockstedt, bei dem vier Teammitglieder nacheinander jeweils einen Mini-Triathlon aus 200 Meter Schwimmen, 6 km Radfahren und 2 km Laufen absolvierten und so eine Staffel bildeten, mussten ein paar Teams, die in Kiel gut gestartet waren, einen Dämpfer erleben.  Doch nur eine Woche später konnten man den Trend schon wieder drehen, als beim vorletzten Rennen der Saison in Norderstedt ein Sprinttriathlon (750 m Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) auf dem Programm stand.

Vor dem Finale auf der Olympischen Distanz beim 7-Türme-Triathlon in Lübeck ergibt sich folgende Konstellation.

Bei den Frauen führen die Gäste von TriZack Rostock die Tabelle an. Beste Chancen auf den SHTU-Landesmeistertitel hat die zweite Mannschaft des TSV Bargteheide mit Bettina Lange als wichtiger Punktesammlerin. Rechnerische Chancen auf den Titel haben aber auch noch die dahinter rangierenden Teams des Borener SV, des USC Kiel II sowie der SG Athletico Büdelsdorf, die die Medaillenplätze unter sich ausmachen werden.

Noch viel enger ist es bei den Männern, wo die zweiten Mannschaften  vom TSV Bargteheide und vom USC Kiel sogar nach Wertungspunkten gleichauf liegen und nur durch 20 Punkte Differenz bei den Platzziffern getrennt sind. Beim Finale geht es also Kopf an Kopf um den Titel. Sollten beide Teams in Lübeck einen schlechten Tag erwischen, haben aber auch die Crews von Tri Dänischer Wohld und TriVelos Flensburg  theoretische Chancen auf den ersten Platz.

In der kleinen Konkurrenz der Mixed-Wertung wird die Entscheidung zwischen TriSport Holstein und Tri Endurance Germany fallen.

Die aktuelle Tabelle gibt es hier: https://www.shtu.de/wp-content/uploads/2021/09/LL-2021-Uebersicht-Norderstedt.pdf

Fotos vom Wettkampf in Norderstedt findet Ihr auf der SHTU-Facebook-Seite: https://www.facebook.com/media/set/?vanity=SHTriathlonUnion&set=a.1947198318776027

 

13. SCI Schülertriathlon im Freibad Brokdorf

13. SCI Schülertriathlon im Freibad Brokdorf am 03. September 2021 ab 17 Uhr

Es geht wieder los. Eine Tradition wird fortgesetzt. Bereits zum 13. Mal lädt der Sport‐Club Itzehoe am 03. September ab 17 Uhr zum beliebten Schülertriathlon in das Freibad Brokdorf. Erstmals wird dieser nicht als Schulsportveranstaltung stattfinden, sondern als Breitensportveranstaltung für alle interessierten Kinder und Jugendlichen, die etwas Neues ausprobieren möchten.

Triathlonsport wird immer beliebter, denn hier vereinen sich Ausdauersportarten, die jederzeit und fast überall mit Freunden oder auch allein ausgeübt werden können: Schwimmen – Radfahren – Laufen.

Einfach mal ausprobieren

Der Schülertriathlon ist eine tolle Gelegenheit, um in diesen abwechslungsreichen Sport reinzuschnuppern. Die Strecken sind so gewählt, dass alle Kinder ab dem Jahrgang 2012/2013 und älter sie schaffen. Es wird Niemand überfordert.

„Fette Reifen“ – die Wertung für Anfänger:innen

Für Triathlonanfänger:innen gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine eigene Wertung. Sie starten in der Kategorie „Fette Reifen“ und das geht wirklich mit jedem Rad, egal ob Mountainbike, Treckingrad oder das „normale“ Rad, mit dem zur Schule gefahren wird. Folgende Strecken sind dabei zu absolvieren:

100 m Schwimmen, 2,5 km auf dem Rad und anschließend 800 m Laufen für die jüngeren Kinder und 200 m Schwimmen, 5 km Radfahren und 1000 m Laufen für die Älteren.

Alle Kinder mit Rennrädern und die alten Hasen starten in der Kategorie „Dünne Reifen“ und über die offiziellen Distanzen der Deutschen Triathlon Union (DTU).

Für alle, die zum ersten Mal an einem Triathlon teilnehmen, wird es eine kleine extra Überraschung geben und tolle Preise für die jeweils drei schnellsten Mädchen und Jungs in jeder Wertung.

Zahlreiche Helfer werden für die Sicherheit sorgen und die Kinder begleiten. Das Hygienekonzept ist mit den Behörden abgestimmt.

Vielleicht kommen Einige auf den Geschmack und die TriKids des SCI dürfen sich über Verstärkung freuen.

Also trau Dich! Sei dabei und melde Dich bis zum 29. August hier an: www.sci‐triathlon.de Dort gibt es auch alle weiteren wichtigen Informationen.

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Auftakt der Landesliga und Landesmeisterschaften nach langer Corona- Pause

Auftakt der Landesliga und Landesmeisterschaften nach langer Corona- Pause

 

 

  1. Kieler Förde-Triathlon mit Landesmeisterschaften und Landesliga

Junias Groth und Tatjana Brandt holen die Titel

Wiedersehensfreude an der Kiel-Linie  

 

Insgesamt knapp 500 Aktive feierten beim Kieler Förde-Triathlon gestern Schleswig-Holsteins ersten großen Triathlon-Klassiker dieses Sommers. Nachdem im Sommer 2020 fast alle größeren Triathlon-Veranstaltungen ausgefallen waren und es auch in diesem Jahr bislang nur ein paar kleinere Rennen in Nordfriesland gab, war die Traditionsveranstaltung an der Kiel-Linie nun der verspätete Auftakt der heißen Wettkampfphase im Norden. Auf Grund der Hygienevorgaben mussten die Veranstalter die sonst stets vierstellige Teilnehmerzahl auf 500 Starter begrenzen. Aber auch mit halbierter Teilnehmerzahl und Einzelstarts im 10-Sekunden-Abstand statt des üblichen Massenstarts wurde die 32. Auflage des Förde-Triathlons zu einem bunten Triathlonfest. Auch zwischenzeitliche Regenschauer konnten Zuschauer und Sportler nicht vergraulen, zwangen aber auf der Radstrecke zu erhöhter Vorsicht.  Im Rahmen des Sprintwettkampfs (0,75 km Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) ermittelten Schleswig-Holsteins Asse in der Landeshauptstadt auch ihre Landesmeister auf der kürzesten offiziellen Wettkampfdistanz. Wegen der zeitversetzten Einzelstarts musste die Wettkampfleitung zunächst einmal rechnen, als die Schnellsten die Ziellinie überquert hatten. Erst dann wusste man nach dem engen Rennverlauf, wer wirklich die Sieger sind. Am Ende des sportlichen Tages durften die 35-jährige Tatjana Brandt vom Borener SV und der 19-jährige Junias Groth vom Triathlonverein Dänischer Wohld als neue SHTU-Landesmeister jubeln. Tatjana Brandt war die lachende Dritte in einem vermeintlichen Duell der Generationen. Die 50-jährige Bettina Lange war als mehrfache Altersklassen-Weltmeisterin und Starterin in der 2. Bundesliga favorisiert  ins Rennen gegangen und eröffnete als Startschwimmerin die Frauenkonkurrenz. Auf der Laufstrecke zog an ihr jedoch die aufstrebende Juniorin Sarah Dohse vom USC Kiel vorbei und sah scheinbar wie die Siegerin aus. Doch die schnellste Zeit verbuchte am Ende Tatjana Brandt, die ihre Stärken in der zweiten und dritten Disziplin hat und deshalb in der Startreihenfolge weiter hinten einsortiert worden war. Die Triathletin von der Schlei setzte mit einer herausragenden Radzeit die Grundlage für ihren überraschenden Sieg und war auch auf der Laufstrecke konstant am Überholen. In 1:14:06 Stunden gewann Brandt vor Dohse (1:15:22 Std.) und Lange (1:16:03 Std.). „Damit habe ich nicht gerechnet, aber auf dem Rad läuft es derzeit einfach“, freute sich die Siegerin.

Leise auf einen Sieg spekuliert hatte der neue Männer-Landesmeister Junias Groth indes schon. „Ich kenne die anderen Jungs ja aus der 2. Bundesliga, wo wir zusammen für den SC Itzehoe starten. Dass ich an einem guten Tag vorne liegen kann, wusste ich“, erklärte der schnelle Junior, der in den letzten Wochen als Gast auch mit dem Nachwuchskader der Deutschen Triathlon-Union in Kienbaum trainiert hatte. Groth konnte bereits beim Schwimmen zu den vor ihm gestarteten Cracks aufschließen und lieferte sich dann mit dem Lübecker Friedrich Hegge ein Duell bis zur Ziellinie. In 1:02:55 Stunden behielt das Talent des Dänischenhagener Vereins die Nase im Zeitenvergleich knapp vor Hegge (1:03:01 Std.). Den dritten Platz erkämpfte sich der Kieler Lokalmatador Jan-Hinrich Klindworth in 1:03:57 Stunden. Im ersten Wettkampf der Triathlon-Landesliga sicherten sich die Frauen von TriZack Rostock, die außer Konkurrenz an der SHTU-Liga teilnehmen, den Tagessieg vor dem Team der SG Athletico Büdelsdorf. Bei den Männern übernahm die zweite Mannschaft des TSV Bargteheide zunächst die Tabellenführung. Neben den Titelkämpfen und dem Landesliga-Rennen sorgten auch die Breitensportwettbewerbe über die gleiche Distanz für viel Stimmung und Action, die viele Triathleten so sehr vermisst hatten.

 

Ergebnisse Landesmeisterschaft

Einzelwertung Gesamt

Frauen

1.BRANDT TatjanaBorener SV1:14:06
2.DOHSE SarahUSC Kiel1:15:22
3.LANGE BettinaTSV Bargteheide1:16:03
4.RITZMANN KatjaTRI Elmshorner MTV1:16:17
5.STOCKRAHM CelineSC Gut-Heil Neumünster1:16:27
6.LORENZEN MarenTSV Bargteheide1:16:30
7.KIRCHHOF CharlotteUSC Kiel1:16:39
8.SCHOTT LenaTSV Bargteheide1:18:20
9.GÜNTHER PaulaSG Athletico Büdelsdorf1:19:10
10.RICHTER RheaSG Athletico Büdelsdorf1:19:44

 

Männer:

1.GROTH Junias BenjaminTriathlonverein Dänischer Wohld1:02:55
2.HEGGE FriedrichTri-Sport Lübeck1:03:01
3.KLINDWORTH Jan-HinrichUSC Kiel1:03:57
4.WELLER JonasRatzeburger SV1:04:11
5.HANSEN NickBorener SV1:04:19
6.NISSEN OliverTSV Bargteheide1:04:54
7.FITSCHEN LasseTSV Bargteheide1:05:47
8.DAHLKEMPER LarsUSC Kiel1:07:15
9.WICHMANN LeifTriathlonverein Dänischer Wohld1:08:28
10.FINCK Leif-ErikTriVelos Flensburg1:08:37

 

Landesliga

Landesliga Frauen (0,75km – 20km – 5km)Pkt
1. TG triZack Rostock20
2. SG Athletico Büdelsdorf21
3. Borener SV26
3. TSV Bargteheide II26
5. TRI Elmshorner MTV32
6. USC Kiel II63
7. Tri-Sport Lübeck78

 

Landesliga Männer (0,75km – 20km – 5km)Pkt.
1. TSV Bargteheide II29
2. TriVelos Flensburg31
3. Triathlon Dänischer Wohld40
4. USC Kiel95
5. Team Südtondern111
6. Borener SV120
7. Ratzeburger SV132
8. TSV Quellenhaupt Bornhöved134
9. Triathlon-Club Nord138
10. Tri-Sport Lübeck154
11. Tri Team Neumünster157
12. SG Athletico Büdelsdorf II161
13. Tri Endurance Germany Geesthacht185
14. SG Wasserratten Norderstedt198

 

SHTU-Athleten ziehen ins Potsdamer Internat

Ben Schumacher und Paul Grindel (beide Möllner SV) sind gestern, am 1. August, ins Internat an den Bundesstützpunkt in Potsdam gezogen.

Die beiden starteten bei der DM in Schongau, wobei Paul deutscher Meister wurde und Ben auf dem 13. Platz ins Ziel kam. Der Wettkampf im Juli musste aufgrund des schlechten Wetters, was sich unter anderem in einem Massensturz äußerte, abgesagt werden – nur der erste Wettkampf mit Paul und Ben konnte gewertet werden. Dennoch findet auch für die Jugend B in sechs Wochen erneut die DM – dieses Mal in Jena – statt.  „Da wollen wir keine Zeit verschenken,  denn die SHTU-Talente sollen schließlich bestens vorbereitet ins Rennen geschickt werden“, sagte der Landestrainer Carsten Krömer.

Nun haben Paul und Ben bereits eine Woche vor Schulbeginn ihre Sachen gepackt und sind nach Potsdam gefahren. Die beiden konnten es genauso wenig wie ihr neuer Trainer Frederik Krause abwarten, in Potsdam zügig mit dem Training zu beginnen.

Durch die idealen Bedingungen des BSP befinden sich jetzt bereits 7 SHTU-Athlet:innen im Potsdamer Internat.

Wir, die SHTU, wünschen Euch einen guten Start ins Internatsleben und freuen uns auf einen gemeinsamen Auftritt in Jena.

Paul Grindel ist Deutscher Meister der Jugend B

Jetzt ist es offiziell: Paul Grindel ist Deutscher Meister der Jugend B.

Fast eine Woche ist es her, dass die Deutschen Meisterschaften für den Nachwuchs in Schongau stattgefunden haben – oder besser: haben sollten.

Die Veranstaltenden und all die, die etwas mit der Organisation zu tun hatten, werden diese DM nicht so schnell vergessen. Denn die Organisation wurde nicht nur durch das mit Corona verbundene Hygienekonzept erschwert, sondern auch von dem Wetter und der starken Strömung im Lech. Zunächst wurde die Schwimmstrecke in den nahegelegenen Stausee verlegt. Kurz vor dem ersten Start wurde dann allerdings entschieden, dass zum Duathlon gewechselt wird –  das viele Treibgut könnte die Athlet:innen gefährden. Der Start verschob sich um eine Stunde, damit die Athlet:innen und Organisator:innen Zeit hatten, aus zwei Wechselzonen eine zu machen.

Der erste Start ging dann auch pünktlich mit der männlichen Jugend B um 10 Uhr los. Paul Grindel kam mit einer hervorragenden Leistung und einem Vorsprung von 13 Sekunden zu Platz 2 und 3 als Erster ins Ziel. Wenig später folgte Jan Fuckerirer auf Platz 6, Ben Schumacher auf Platz 13 und Jonas Hamm auf Platz 34. Pech in diesem Rennen hatte Ryan Helmvoigt, der in einem Sturz verwickelt war und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ryan konnte am darauffolgenden Tag das Krankenhaus wieder verlassen und darf nach einer Woche Pause und Ruhe langsam wieder ins Training einsteigen.

Das darauffolgende Rennen der weiblichen Jugend B, startete ebenfalls mit starker Beteiligung der SHTU. Gleich 5 Athletinnen starteten ins Rennen, welches nach der Hälfte wegen eines Massensturzes durch die Veranstaltenden abgesagt werden musste. Nicht nur das Rennen, sondern die ganze Veranstaltung wurde abgesagt, weil sich das Wetter einfach nicht besserte und die Bedingung auf dem Straßenbelag sich dadurch zunehmend verschlechterte.

„Zum Glück gab es nur leichte Verletzungen, wie Schürfwunden und Prellungen. Die Entscheidungen des Veranstalters und Verantwortlichen waren zu jeder Zeit nachvollziehbar und angemessen. Jetzt schauen wir nach vorne und orientieren uns auf Jena, wo am 05.07. die DM stattfinden wird“, sagt Landestrainer Carsten Krömer.

Dennoch kann sich Paul über seinen Erfolg freuen. Einen riesen Applaus und Glückwunsch von Deinem Kaderteam und der SHTU.

DTU-Cup in Darmstadt

Nach 2 Jahren fand nun der erste DTU-Cup statt. Am vergangenen Wochenende starteten 16 Schleswig-Holsteiner:innen und 2 Athlet:innen aus dem Potsdamer Internat in Darmstadt.
Der Wettkampf wurde unter besonderen Auflagen durchgeführt: So wurden die Zeiten in der Wechselzone begrenzt, es herrschte Windschattenverbot beim Radfahren und die Athlet:innen starteten in einem Abstand von 20 Sekunden.
Für uns war es nun auch ein wichtiger Testwettkampf, denn die kompletten B-Jugendlichen hatten bisher noch keinen nationalen Auftritt. Neben der Erfahrung die gesammelt wurde, kamen viele Top-Ten-Platzierungen am Ende raus. Das beste Ergebnis des Tages für die SHTU erzielte Lena Miller (2002) vom SC Itzehoe. Lena erkämpfte sich den 3. Platz hinter Jule Behrens und Franka Rust (beide Bundeskader).
Herzlichen Glückwunsch an Lena und dem ganzen Team für die tollen Leistungen. In dieser Woche steht eine gute Vorbereitung auf dem Plan: Am Wochenende startet die komplette Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft in Schongau.

Re-Start der schleswig-holsteinischen Triathlonszene beim 14. Hallig-Dreeathlon

14. Hallig-Dreeathlon in Langenhorn 

Knapp 130 Aktive freuen sich über Re-Start der Triathlonszene

Jenny Jendryschik und Lukas Schnödewind bei Dreeathlon-Debüt in Rekordlaune

Der Puls der Ausdauersportler im Norden schlägt wieder etwas schneller. Mit dem 14. Hallig-Dreeathlon in Langenhorn kehrten knapp 130 Aktive wieder in den Wettkampfmodus zurück und feierten den verspäteten Saisonstart der schleswig-holsteinischen Triathlonszene. Wie schon im Sommer 2020 war der Wettkampf an der Nordsee mit seiner ganz speziellen Reihenfolge das erste Rennen, das unter Hygieneauflagen nach dem Corona-Lockdown wieder stattfinden durfte. Entsprechend groß war das Interesse auch jenseits der Landesgrenzen und die Startplätze  waren schon Wochen vor dem Startschuss restlos ausgebucht. Anders als 2020, als die Aktiven bei hochsommerlichen Temperaturen zwischen Langenhorn und der Hamburger Hallig unterwegs waren, erlebten die Teilnehmer dieses Mal einen Dreeathlon unter eher nordischen Bedingungen. Die Abendsonne an der Nordsee sorgte zwar auch für Sommerstimmung in Nordfriesland, aber ein kräftiger Wind erforderte auf der Radstrecke etwas mehr Krafteinsatz und machte vor allem das Schwimmen in der Nordsee zu einer echten Herausforderung. Nachdem die Aktiven nach bewährtem Dreeathlon-Modus zunächst im Abstand von 15 Sekunden einzeln auf die 9 km lange Radstrecke gegangen waren, um anschließend 4,3 km vom Amsinck-Haus zur Hamburger Hallig zu laufen, wartete das Meer mit mächtigen Wellen.  „Das war ganz schön wellig, hat aber tierisch Spaß gemacht“, erklärte die Flensburgerin Jenny Jendryschik, die trotz der harten Bedingungen ihr Dreeathlon-Debüt gleich als Siegerin beendete. Während sich fast alle Athleten tapfer durch die Wellen kämpften, war die Nordsee an diesem Abend für zwei Starter doch zu wild. Die Wasserwacht musste eingreifen und die beiden Sportler aus den Wellen retten. „Gut, dass wir die Wasserwacht dabei haben“, stellte Organisator Björn Nahnsen vom SV Enge-Sande erleichtert fest. Nach dem Schwimmen warteten in umgekehrter Reihenfolge auf dem Rückweg die gleichen Disziplinen wie zum Einstieg. Einem erneuten Lauf über 4,3 km folgte eine zweite 9-km-Radstrecke ins Ziel.

Mit Bestleistungen auf allen fünf Teilstrecken legte Jenny Jendryschik früh die Basis für ihren Sieg und einen neuen Streckenrekord. Mit ihrer Zeit von 1:07:50 Stunden unterbot die 21-jährige sogar den alten Streckenrekord von Hanna Winckler aus dem Jahr 2016 um 16 Sekunden. „Das Format war neu für mich und ich musste mir vorher schon überlegen, wie ich es mache“, erklärte die Triathletin von der Förde, die sich eigentlich in der Vorbereitung für den Mitteldistanz-Wettkampf beim OstseeMan befand und nun über einen neuen Saisonhöhepunkt nachdenkt. „Das Schönste war aber, alle andere mal wieder zu sehen und gemeinsam Spaß zu haben“, stellte die flinke Dreeathletin fest. Rasant ging auch ihre schnellste Verfolgerin ins Rennen.  Tatjana Brandt vom Borener SV war auf dem Rad nur 20 Sekunden langsamer als Jendryschik und hielt auch beim Laufen noch Anschluss. Erst in den Nordseewellen verlor die 35-jährige BSV-Triathletin den Kontakt zur Führenden, hatte aber genug Polster auf den Rest der Konkurrenz und wurde in 1:15:01 Stunden Zweite. Im Kampf um den verbleibenden Podiumsplatz lieferten sich die beiden Nachwuchsasse Mia Söth (SV Enge-Sande) und Sarah Dohse (USC Kiel) zusammen mit der erfahrenen Lokalmatadorin Karen Paysen (TSV Langenhorn) einen packenden Dreikampf.  In der Endabrechnung war Sarah Dohse in 1:16:18 Stunden einen Tick schneller als die beiden Nordfriesinnen. Söth wurde in 1:16:34 Stunden Vierte und Paysen belegte nach 1:17:13 Stunden den fünften Platz. Auch bei den Männern schrammten die beiden schnellsten Nordfriesen knapp an einem Platz auf dem Siegertreppchen vorbei. Als Finn Johannsen (MTV Leck/ 1:05:13 Std.) und Benjamin Haas (TSV Ladelund/ 1:06:42 Std.) mit den viert- und fünftschnellsten Zeiten das Ziel erreichten, waren die Spitzenplätze schon vergeben. Den Sieg schnappte sich auch hier ein Debütant in Streckenrekordzeit. Der 25-jährige Rostocker Lukas Schnödewind verknüpfte einen Besuch im heimatlichen Rendsburg mit einem Start an der Nordsee und sicherte sich hier insbesondere mit einer herausragenden Schwimmleistung den Sieg in 1:02:21 Stunden. Direkt hinter dem Sieger platzierten sich Hauke Timme (USC Kiel/ 1:04:13 Std.) und Markus Hein (Hannover 96/ 1:04:38 Std.).

Nach dem Re-Start an der Hallig freut sich die nordfriesische Szene nun auf den After-Work-Triathlon in Niebüll, der für den 6. August geplant ist.

Jenny Jendryschik war die schnellste Frau an der Nordsee. Foto: Schmidt

 

VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon am 22.08.2021

Premiere: Der Triathlon zwischen den Meeren

Nachdem in den letzten Wochen einige Veranstaltungen abgesagt werden mussten, freuen wir uns, auch mal positive Nachrichten verkünden zu können: Am Sonntag, den 22. August 2021 wird die SHTU erstmals den VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon ausrichten – ein Triathlon von Ostsee zu Nordsee bzw. von Kiel nach Husum. Dabei werden die etwas ungewohnten Distanzen von 1,5km Schwimmen, 105km Radfahren und 16km Laufen absolviert, der perfekte Einstieg für jede*n, der*die sich an die längeren Distanzen herantasten oder etwas Neues ausprobieren möchte. Bei der Langdistanz „eenmaal quer röver“ stehen nicht die schnellste Zeit oder der Altersklassen-Sieg, sondern die persönliche Herausforderung und das gemeinsame Triathlon-Erlebnis im Vordergrund. Es findet keine Zeitnahme statt und ein Start ist einzeln, als Team oder Staffel möglich.

Mehr Details zu den Abläufen und Strecken unter: www.schleswig-holstein-triathlon.de

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort möglich!

Wie ihr alle wisst, ist trotz der zunehmend besseren Situation nichts gewiss und auch kurzfristigere Absagen von Veranstaltungen auf Grund von Auflagen in Bezug auf die Covid-19 Pandemie sind weiterhin möglich. Deshalb haben wir uns entschieden, die Anmeldung zu öffnen, aber frühestens am 22. Juli, also einen Monat vor der Veranstaltung, das Startgeld einzuziehen. Bis dorthin ist somit auch eine kostenfreie Abmeldung möglich.

Da unsere Veranstaltung einige Besonderheiten beinhaltet (zwei Wechselzonen, keine Zeitnahme etc.) empfehlen wir einen genauen Blick in die Ausschreibung auf unserer Website zu werfen, bevor man sich anmeldet.

Eure SHTU

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