Update Corona Landesverordnung: Neue Regelungen für den Sport ab 18.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am Abend des 16. Mai 2020 eine neue Corona-Verordnung veröffentlicht. Diese gilt ab Montag, dem 18. Mai 2020 bis zum Sonntag, dem 7. Juni 2020.

 

Während sich laut Landesregierung die vorherigen Regelungen immer weiter in Einzelregelungen aufgliederten, wurde die jetzige Verordnung mit einem neuen und vereinfachten Ansatz erstellt: Nicht mehr Verbote mit Ausnahmen stehen im Vordergrund, sondern die Erlaubnis mit grundsätzlichen Auflagen. Dazu zählen das Abstandsgebot, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregelungen. Neben der Beachtung der klaren Beschränkungen und Auflagen ist bei der Umsetzung in erheblichem Maße Eigenverantwortung gefragt.

 

Dies betrifft auch die neuen Regelungen für den Sport:

Grundsätzlich gilt: Abstandsgebot und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten, sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. Duschen und Sammelumkleiden sind zu schließen. Erlaubt ist unter Bedingungen wieder Sport im Innenbereich. Dies gilt auch für Fitnessstudios. Der Betrieb von Schwimm-, Frei- und Spaßbädern ist untersagt.

 

Hier die den Sport betreffenden Regelungen im Originalwortlaut (§ 11):

(1) Für die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen gelten abweichend von §§ 3 und 5 folgende Voraussetzungen:

1. das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist einzuhalten;
2. das Kontaktverbot nach § 2 Absatz 4 gilt nicht;
3. bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten;
4. soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt;
5. Wettkämpfe dürfen nicht veranstaltet werden;
6. sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten, sind zu schließen;
7. vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

(2) Sofern der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, hat der Betreiber oder Veranstalter nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Er hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zu erheben.

(3) Der Betrieb von Schwimm-, Frei- und Spaßbädern ist untersagt.

(4) Die zuständige Behörde kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern durch Berufssportlerinnen und Berufssportler, Kaderathletinnen und Kaderathleten, Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sowie deren Trainerinnen und Trainer und für Prüfungen und Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen Ausnahmen von den Anforderungen aus den Absätzen 1 bis 3 unter der Voraussetzung zulassen, dass nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept erstellt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Das für Sport zuständige Ministerium ist über die Ausnahmegenehmigung zu unterrichten.

(5) Für Spiele der ersten und zweiten Fußballbundesliga gilt das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 nicht, wenn der ausrichtende Verein die Vorgaben des Konzepts der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH beachtet. Das für Sport zuständige Ministerium kann auf Antrag den Spielbetrieb oder Wettkämpfe für andere Sportarten zulassen, soweit der Veranstalter die Einhaltung eines vergleichbaren Hygienekonzepts gewährleistet und insbesondere Zuschauerinnen und Zuschauer nicht zugelassen werden.

 

Die Gesamtverordnung des Landes Schleswig-Holstein finden Sie unter folgendem Link:

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200518_Landesverordnung_Corona.html

 

Hier finden Sie auch die aktuellen FAQs der Landesregierung zur neuen Verordnung.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Corona-Sonderseite des Landessportverbandes unter:

www.lsv-sh.de

 

Beigefügt erhalten Sie zudem die Pressemitteilung des Landessportverbandes Schleswig-Holstein vom heutigen Tage.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Jakob Tiessen

Präsident des Landessportverbandes

Schleswig-Holstein

Winterbeker Weg 49

24114 Kiel

Absage der Landesliga Schleswig- Holstein 2020

Liebe Triathletinnen und Triathleten in Schleswig- Holstein,

 

in der relativ jungen Geschichte unserer Landesliga, die 2012 von meinem unmittelbaren Vorgänger Uwe Euskirchen und Wolfgang Krawczyk ins Leben gerufen worden ist, sind wir jetzt an einem Punkt, den wir so noch nie hatten.

Einvernehmlich sagt der Vorstand der SHTU die Landesliga 2020 ab. Es wird in diesem Jahr auch keine Alternative dazu geben.

Warum haben wir uns nun zu diesem Schritt entschlossen?

Nachdem die Corona- Pandemie in recht kurzer Zeit unser Leben sehr stark beeinflusst hatte, war uns allen erst einmal nicht klar, welche Tragweite dieses Geschehen entwickeln würde. An erster Stelle stand und steht die Gesundheit von Athleten und Zuschauern und dieser Maxime wollen wir gerecht werden. Also wurden erste Wettkämpfe abgesagt, ohne dass man eine genaue Vorhersage treffen konnte. Vor diesem Hintergrund gab es das erste Statement am 9.4.2020 zur Landesliga, in welchem wir eine Perspektive für die Liga offengelassen hatten.

Aktuell erleben wir eine Reihe von Lockerungen der Beschränkungen und haben durch den DOSB, die LSV und die Sportfachverbände Leitlinien an die Hand bekommen, wie wir unseren Sport unter Beachtung der Hygienevorschriften betreiben können. Auch Wettkämpfe sind durchaus im Bereich des Möglichen, wenn sie unter den entsprechenden Kautelen durchgeführt werden. Das alles weckt Hoffnung auf eine Normalisierung des Sportbetriebes.

Nichtsdestotrotz haben, auch vor dem Hintergrund der Realisierbarkeit der geforderten Maßnahmen, die meisten Veranstalter ihre Wettkämpfe abgesagt. Damit ist es nun unmöglich geworden, selbst bei einem ambitionierten Verschieben von Wettkämpfen in den Herbst, eine halbwegs adäquate Liga zu realisieren. Das ist sehr bedauerlich. Wir wünschen euch trotzdem weiterhin viel Spaß beim mittlerweile ganz gut realisierbarem Training und den Alternativen zum Wettkampf, die ihr euch alle so sucht.

 

Sportliche Grüße

Euer SHTU- Vorstand

 

Ostseetriathlon Eckernförde abgesagt

Ostseetriathlon am 19. Juli 2020 ist hiermit abgesagt!

Liebe Triathlet*innen,
hiermit geben wir offiziell bekannt, dass der Ostseetriathlon 2020 aufgrund der allgemeinen Verfügungen von Stadt, Land und Bund im Kampf gegen das Corona-Virus abgesagt ist! Die im Moment geltenden Auflagen, die immer noch fehlende Vorgabe für Großveranstaltungen seitens der Landesregierung, der Einstieg in die kostenpflichtige Vorbereitung, aber auch die Vernunft lassen eine Durchführung unserer Sportveranstaltung nicht zu. Wir bedauern das sehr!

Eine Verschiebung in den Herbst macht aus verschiedenen Gründen keinen Sinn. Wir hoffen, euch im Jahr 2021 wieder zu einem Triathlon ins Ostseebad Eckernförde einladen zu können.

Bleibt gesund, helft einander, zeigt euch solidarisch und bleibt diszipliniert.
Wir wünschen Euch alles Gute!

Euer Orga-Team vom Ostseetriathlon 2020

Informationen des LSV zur schrittweisen Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sportbetriebes

An die

Mitglieder des Beirates im

Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV)

sowie die im LSV organisierten Sportvereine

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Landesregierung Schleswig-Holstein hat mit einer neuen Corona-Verordnung, die vom 4. Mai 2020 bis zum 17. Mai 2020 gilt, die Voraussetzungen für einen schrittweisen Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben in Schleswig-Holstein geschaffen. Grundsätzlich bleiben zwar öffentliche und private Sportanlagen weiterhin geschlossen. Allerdings können sie für den Sport- und Trainingsbetrieb im Freizeit- und Breitensport zur Ausübung im Freien unter bestimmten Bedingungen genutzt werden. Diese Bedingungen sind in der Verordnung klar geregelt. Laut Begründung zu dieser Verordnung wird eine Differenzierung nach Sportarten explizit nicht vorgenommen. Entscheidend ist, dass bei der Ausübung ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht unterschritten wird.

 

Eine Orientierung dafür, wie diese für Schleswig-Holstein geltende neue Regelung in der Praxis umgesetzt werden soll, bieten die Handlungsempfehlungen des DOSB (10 Leitplanken) sowie die durch die jeweiligen Spitzenverbände auf Bundesebene erarbeiteten und vom DOSB akzeptierten sportartspezifischen Übergangsregelungen. Den entsprechenden Link finden Sie am Ende dieser Mail.

 

Der Landessportverband hat sich im Schulterschluss mit dem DOSB und den anderen fünfzehn Landessportbünden in einem engen Austausch mit der Politik für die vorsichtige Rückkehr in das vereinsbasierte Sporttreiben eingesetzt. Mit der jetzt in Schleswig-Holstein getroffenen Regelung ist nunmehr der Weg in eine „neue Normalität“ in den Sportvereinen geebnet worden. Wir setzen dabei alle auf eine verantwortungsvolle Beachtung der Vorgaben und Regelungen in den Vereinen. Oberstes Gebot ist die Gesundheit in der gesamten Bevölkerung und die Pandemie muss weiter erfolgreich eingedämmt werden.

 

Hier der Auszug aus der Landesverordnung vom 1. Mai 2020 für die den Sport betreffenden Regelungen:

  • 6 Einzelhandel, Dienstleister, Handwerker, Gesundheits- und Heilberufe, Einrichtungen, sonstige Stätten

(3) Es sind zu schließen:

  1. Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafés und ähnliche Betriebe,
  2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen,
  3. Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb von geschlossenen Räumen), Spielplätze, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  4. Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen,
  5. Betriebe des Prostitutionsgewerbes,
  6. öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,
  7. Bibliotheken,
  8. Sportboothäfen.

6) Abweichend von Absatz 3 Nummer 6 kann die zuständige Behörde für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern durch Berufssportlerinnen und Berufssportler Ausnahmen unter der Bedingung zulassen, dass ein individuelles Hygienekonzept umgesetzt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Die zuständige Behörde kann auch für Kaderathletinnen und Kaderathleten der olympischen und paralympischen Sportarten (Olympisches Kader, Paralympisches Kader; Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2) sowie deren Trainerinnen und Trainern unter Einhaltung der hygienischen und medizinischen Vorgaben ein Training an Bundesstützpunkten, am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein und an Landesstützpunkten Ausnahmen zulassen Satz 1 gilt entsprechend für die Nutzung von Schwimmbädern durch Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer, soweit diese für die Vorbereitung des Wachdienstes zwingend notwendig ist, sowie deren Ausbilderinnen und Ausbilder. Das für Sport zuständige Ministerium ist über die Ausnahmegenehmigung zu unterrichten.

 

(8) Abweichend von Absatz 3 Nummer 8 dürfen die Sportboothäfen eingeschränkten Betrieb ermöglichen, sofern die Duschen und Gemeinschaftsräume, mit Ausnahme von Toilettenräumen tagsüber, geschlossen bleiben.

(11) Abweichend von Absatz 3 Nummer 6 können öffentliche und private Sportanlagen draußen für den Sport- und Trainingsbetrieb für den Freizeit- und Breitensport zur Ausübung kontaktfreier Sportarten unter folgenden Bedingungen genutzt werden:

  1. der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden,
  2. der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainerinnen und Trainern ist stets zu wahren,
  3. insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind Hygienemaßnahmen einzuhalten,
  4. Umkleiden, Duschen, Gemeinschaftsräume und Gastronomie bleiben geschlossen,
  5. eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  6. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen die Einrichtungen nicht betreten sowie
  7. weitere vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort in schriftlicher Form zur Information der Nutzerinnen und Nutzer mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Bitte beachten Sie, dass auch weiterhin öffentliche und nichtöffentliche Versammlungen sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen nicht zulässig sind. Die Einreise nach Schleswig-Holstein zu Tourismuszwecken bleibt auch nach dem 4. Mai grundsätzlich verboten. Gleiches gilt für Freizeitzwecke, ausgenommen Einreisen zur Ausübung kontaktarmer Sportarten sowie zum Besuch von Museen.

 

Die Gesamtverordnung des Landes Schleswig-Holstein finden Sie unter folgendem Link:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200501_VO_neu.html

 

Die Übersicht über die durch die Spitzenverbände erarbeiteten sportartspezifischen Übergangsregelungen finden Sie hier:

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/?Leitplanken=

 

Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Corona-Sonderseite des Landessportverbandes unter:

www.lsv-sh.de

 

Beigefügt erhalten Sie zudem die Pressemitteilung des Landessportverbandes Schleswig-Holstein vom heutigen Tage.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Jakob Tiessen

Präsident des Landessportverbandes

Schleswig-Holstein

Winterbeker Weg 49

24114 Kiel

Veranstaltungen in Kiel abgesagt

Beide Veranstaltungen in Kiel sind abgesagt. Hier die Erklärung des OrgaTeams:

Liebe Partner und Unterstützer des KN Förde Triathlons,
schweren Herzens müssen wir leider mitteilen, dass wir als Organisationsteam des USC Kiel uns nunmehr entschlossen haben, den 32. KN Förde Triathlon abzusagen. Diese Absage umfasst auch den am Vortag geplanten KN Kinder Triathlon. Aufgrund der allgemeinen Verfügung der Bundesregierung, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zusätzlich Zuschauern bis zum 31. August nicht stattfinden dürfen, ist jetzt klar, dass eine Veranstaltung wie der Förde Triathlon mit allein über 1100 Starterinnen und Startern und zu erwartenden weiteren 2000-3000 Zuschauern in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann und darf. Wir hatten noch auf eine Klarstellung der Regelungen seitens der Landesregierung gehofft, erwarten aber auch dadurch keine Verbesserung für unsere Situation. Zusätzlich ist es auch schwer vorstellbar, wie Sportveranstaltungen im Triathlonbereich mit weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ablaufen sollen. Der KN Förde Triathlon wäre zudem auch mit einem kleineren Teilnehmerfeld nicht finanzierbar. Eine Verschiebung der Veranstaltung ist aus terminlichen Gründen nicht möglich. Über die Planungen für eine Veranstaltung im Jahr 2021 können wir derzeit noch keine Aussage treffen, da wir die Rahmenbedingungen unter denen wir eine Neuauflage des KN Förde Triathlons organisieren könnten, nicht kennen. Wir werden dazu zu gegebener Zeit Kontakt aufnehmen und informieren.
Wir bedanken uns sehr für die bisherige Unterstützung und hoffen auf eine baldige Normalisierung unserer Situation.

Wir als Organisationsteam des USC Kiel wünschen alles Gute, vor allem Gesundheit.