Erfolg bei der AK WM in Abu Dhabi: Van Stevendaal und Lakies holen dreimal Gold

Die Triathlon-Saison ist eigentlich schon vorbei, Medaillen werden aber trotzdem noch gesammelt: Bei den letzten internationalen Meisterschaften 2022 waren  Athlet:innen  aus Schleswig-Holstein nicht nur dabei, sondern auch erfolgreich. Wettkämpfe gab es über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen), über die Supersprintdistanz (0,4 km Schwimmen, 10 km Radfahren, 2,3 km Laufen) und im Aquabike (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren).

Udo Van Stevendaal (AK 50) war insgesamt mit seinen ersten Plätzen über die Supersprintdistanz (00:33:50) und über die Olympische Distanz (02:02:21) erfolgreichster deutscher Athlet. Bei der EM in München hatte Van Stevendaal dieses Jahr bereits Gold gewonnen.

Ebenfalls mit einer Gold-Medaille kommt Anke Lakies (AK 55) zurück nach Hause. Im Aquabike finishte sie mit einer Zeit von 01:37:33 Stunden und machte so den ersten Platz.

Alle Ergebnisse und mehr Informationen gibt es auf der Seite der DTU:

https://www.triathlondeutschland.de/aktuelles/11-2022/22-medaillen-bei-wm-abu-dhabi

Ratzeburger SV: Kleine Triathlon-Abteilung mit einem tollen Jahr

 

Die Triathlon-Abteilung des Ratzeburger Sportvereins ist mit seinen 55 Mitglieder:innen klein – große Erfolge durfte sie im Wettkampfjahr 2022 dennoch feiern. Darüber hinaus stehen zum Saisonabschluss noch einige Highlights an.

Die herausragenden Erfolge begannen bei der Duathlon WM im dänischen Viborg auf der Mitteldistanz. Jonas Weller sicherte sich in seiner Altersklasse den Vize-Weltmeistertitel. Ein Platz in der Hall of Fame der Triathlon-Abteilung des RSV ist ihm somit sicher. „Ganz herzliche Glückwünsche an Jonas für diese Leistung und weiter so! Er ist ein Motivator für uns als Abteilungsmitglieder“, sagt Carsten Wruck stellvertretend für die Tri-Abteilung des RSV.

Schnell, schneller, Weller – Der Ratzeburger legte dann bei seiner Ironman-Premiere in Hamburg noch einen drauf: Er gewann das Jedermann-Rennen in seiner Altersklasse (8:32:42) und holte sich somit das Ticket für Hawaii. Auch beim Ironman 70.3 in Duisburg enttäuschte er nicht. Nach 3:49:49 war Jonas Weller im Ziel.

Neben Weller können sich weitere Athleten des RSV mit Erfolgen schmücken. Von den Triathleten des Ratzeburger SV waren auch Jan Jensen (AK 45) und Karsten Weyland (AK 60) eisenhart beim Ironman Hamburg vertreten. Jensen finishte seine erste Triathlon-Langdistanz angefeuert von den Ratzeburger „Ultras“ in sagenhaften 10:09:32 Stunden. In seiner Altersklasse waren fünf Slots für Hawaii zu vergeben. Jensen hätte mit seinem 37. Platz sogar einen Slot erhalten, da die anderen Sportler schon qualifiziert waren oder ihrerseits auf die Teilnahme an der WM verzichteten.

Bei dem als Trainingsweltmeister bekannten Karsten Weyland lief alles nach Plan. Unterwegs wurde schon gefeiert, da im Vorfeld für diese Altersklassen zwei Slots zu vergeben waren. Weyland wurde in seiner Altersklasse Zweiter: Mit einer Zeit von 10:12:42 Stunden finishte er nur einen Wimpernschlag von 35 Sekunden hinter dem Erstplatzierten. Alles im Sack, so dachte man, aber es kam anders… Bei der Siegerehrung wurde bekannt, dass die Anzahl auf nur einen Slot reduziert wurde. „Wirklich bitter und unverständlich, denn Karstens Weltklassezeit war deutlich schneller als die von Jüngeren, die nun zur WM fliegen können“, sagt Wruck. Die Lehre des Tages: „Mit einem Handtuch fahre ich nicht mehr zu einem Ironman“, so Weyland. Beim Ironman Kasachstan bewies er erneut sein Können und sicherte sich mit einer Zeit von 11:04:06 seinen Platz für Hawaii.

Weitere Qualifikationen für den Ironman in Kona gab es für Familie Sonnenburg. Tim Sonnenburg hatte sich bereits im letzten Jahr qualifiziert, nun machte es sein Vater Volker Sonnenburg nach: Beim Ironman in Tallinn lief er nach 10:35 Stunden als Erster seiner Altersklasse ins Ziel. „Und das Beste daran: Jetzt gehe ich gemeinsam mit meinem Sohn an den Start“, freut sich Volker Sonnenburg.

Somit schaut der Ratzeburger SV auf eine tolle Bilanz für das Jahr 2022: 4 Ratzeburger starten beim Ironman in Kona 2022!

Mehr Berichte und alle Updates sind auch auf ihrer Facebook-Seite Ratzeburger SV Abteilung Triathlon zu finden.

Finale der Triathlon-Landesliga und Landesmeisterschaften in Norderstedt Großer TriDW-Triumpftag: Gold-Double am Stadtparksee Ligatitel für TriVelos Flensburg und SG Athletico Büdelsdorf

Ein unverhoffter Doppelerfolg der beiden Topasse und ein starkes Mannschaftsergebnis bescherten den Triathletinnen und Triathleten aus dem Dänischen Wohld einen großen Jubeltag am Stadtparksee in Norderstedt.

In der Triathlon-Landesliga beendete das TriDW-Team vom MTV Dänischenhagen die Saison als Vize-Landesmeister und setzte mit dem zweiten Tagessieg in Folge nochmal ein dickes Ausrufezeichen.

Für ein großes Fragezeichen bei der Konkurrenz und dem Publikum sorgte indes zunächst das neue Landesmeisterpärchen, das nach den Landesmeisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km) eng umschlungen gemeinsam feierte. Jean-Jacques Surmont und Lisa-Alexandra Beyer bescherten dem Klub aus Dänischenhagen ein überraschendes Gold-Double mit den Gesamtsiegen bei den Männern und den Frauen.

Jean-Jacques Surmont erwischte in Norderstedt einen perfekten Tag und holte sich nach einem spannenden Rennen erstmals den Titel der Männer. Nachdem er sich auf der Radstrecke immer weiter nach vorn gearbeitet hatte und als Dritter auf die Laufstrecke gegangen war, drehte er bei der letzten Disziplin richtig auf und rannte mit der besten Laufzeit aller Starter noch an die Spitze.

Benjamin Haas vom TSV Ladelund zeigte auch am Stadtparksee, dass er in diesem Jahr der große Aufsteiger der nordfriesischen Szene ist. In 2:03:58 Stunden erkämpfte sich der 34-jährige den zweiten Platz der Männer-Gesamtwertung. Vor der letzten Disziplin sah es sogar noch so aus, als könne für den Nordfriesen der ganz große Coup drin sein. Haas fuhr mit gut einer Minute Vorsprung als Erster in die Wechselzone, konnte dann aber auf der Laufstrecke der Klasse des neuen Landesmeisters Jean-Jacques Surmont (MTV Dänischenhagen). Nach 1:59:46 Stunden durfte sich der 29-jährige als neuer schleswig-holsteinischer Champion feiern lassen und legte zudem die Basis für das starke Teamergebnis.

Während Surmont von allen auch zum Favoritenkreis gezählt worden war, sorgte seine gleichaltrige Freundin und Vereinskameradin Lisa-Alexandra Beyer dafür, dass sich viele die Augen rieben, als die bis dahin in der schleswig-holsteinischen Szene noch recht unbekannte Triathletin als erste Frau über die Ziellinie rannte. Bis zum ersten Teil der Laufstrecke führte die mehrfache Landesmeisterin Bettina Lange (TSV Bargteheide) das Feld an, ehe Tatjana Brandt (Borener SV), die zuvor eine furiose Aufholjagd auf dem Rad hingelegt hatte, an ihr vorbeirannte und scheinbar Richtung Sieg lief. Unbemerkt ob ihrer noch fehlenden Bekanntheit im Norden schlich sich Beyer, die nach dem Radfahren an dritter Stelle lag, mit leisen, aber schnellen Laufschritten zunächst an Lange und dann auf der letzten Runde auch an Brandt vorbei.  So schnappte sich Beyer bei ihrem Meisterschaftsdebüt bei SHTU-Titelkämpfen in 2:16:57 Stunden den Titel. Brandt folgte mit nur 36 Sekunden Rückstand nach 2:17:33 Stunden als Vize-Landesmeisterin. „Etwas überrascht war ich schon. Ich hatte sie vorher nicht auf dem Zettel. Als sie vorbeizog, konnte ich nicht mehr das Tempo steigern“, bilanzierte die Vizemeisterin von der Schlei, während die neue Landesmeisterin ihren überraschenden Triumph genoss. Der unentdeckte Shooting-Star, für den sie zunächst gehalten worden war, ist Beyer aber gar nicht. „Ich mache schon seit 20 Jahren Triathlon, aber ich bin erst für das Studium aus Nordrhein-Westfalen in den Norden gezogen“, klärte die 29-jährige auf, dass sie schon sehr früh mit dem Ausdauerdreikampf begann und in ihrer Jugend auch zum NRW-Landeskader gehörte, ehe sie während des Studiums vorübergehend sportlich etwas kürzertrat.

Die Einzelerfolge waren das Sahnehäuchen eines großen TriDW-Tages in Norderstedt. Zusammen mit Jean-Jacques Surmont sorgten Leif-Erik Wichmann (3. Platz), Marc de Vries (10. Platz) und Marvin Salto (11. Platz) mit starken Leistungen dafür, dass das TriDW-Team die Tageswertung gewann und in der Abschlusstabelle noch auf den zweiten Platz springen konnte. „Wir wollten nach dem dritten Platz in der Vorsaison das gern wieder bestätigen, aber an weiter oben hatten wir nicht gedacht. Hätten wir früher erkannt, wie gut unsere Chancen sind, hätten wir vielleicht anders geplant“, erklärte Marc de Vries und trauerte ein wenig dem schwachen Abschneiden beim zweiten der vier Wettkämpfe nach, wo das Team nur Neunter der Tageswertung geworden war und vorübergehend in der Tabelle abgerutscht war. „Nächstes Mal greifen wir oben an“, kündigten die Männer vom MTV Dänischenhagen an.

Den Meistertitel schnappten sich die TriVelos Flensburg vor dem Team aus dem Wohld und den „3Maniacs“ vom SV Großhansdorf.

Die TriVelos Flensburg ließen sich beim letzten Rennen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Nach dem Finale der Triathlon-Landesliga in Norderstedt steht der Triathlonverein von der Förde als Mannschafts-Landesmeister fest und freut sich auf den Aufstieg in die Regionalliga. Die TriVelos feierten damit den bislang größten Erfolg in ihrer knapp 15-jährigen Vereinsgeschichte und sorgen dafür, dass Flensburg künftig wieder in einer überregionalen Triathlonliga vertreten sein wird. Trotz leichter Personalprobleme durch den kurzfristigen Ausfall von Leistungsträger Florian Henning überzeugten die Flensburger auch beim Finale und machten mit dem zweiten Platz in der Tageswertung ihre Spitzenposition in der Abschlusstabelle fest. „Wir sind echt stolz, dass wir das hingekriegt haben und so einen tollen Erfolg feiern dürfen. Das ist das Ergebnis von tollem Teamgeist“, freute sich der TriVelos-Vorsitzende Malte Haack. Für die Punkte beim Wettkampf auf der Olympischen Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km), in dessen Rahmen auch die Landesmeister ermittelt wurden, sorgten die bei den vorherigen Rennen schon stark aufgelegten Leif-Erik Finck (2:05:58 Std./ 4. Gesamt / 1. M 20), Yannick Boldt (2:06:39 Std./ 5. Gesamt/ 3. M 25) und Torge Surkus (2:09:38 Std./ 8. Gesamt/ 2. M 35), die erneut Top-Ten-Plätze erkämpften und in ihren Altersklassen auch Meisterschaftsmedaillen bejubeln durften.

Bei den Frauen holte sich die SG Athletico Büdelsdorf den Titel vor Tri-Sport Lübeck und dem Borener SV. Mit dem zweiten Platz in der Tageswertung konnte die erstmals in Bestbesetzung angetretene Crew von der Schlei in der Tabelle noch die vor ihnen liegenden Teams aus Kiel und Bargteheide überholen. Da die ebenfalls noch vor ihnen rangierenden Triathletinnen von TriZack Rostock außer Konkurrenz in der schleswig-holsteinischen Landesliga starten, rücken die BSV-Damen auf den Bronzerang.

In der Mixed-Wertung gab es noch einen weiteren Grund zur Freude beim TriDW-Team. Die Crew aus dem Wohld wurde in der kleinen Konkurrenz der gemischten Mannschaften ebenfalls Zweiter. Der Titel ging hier an Tri-Sport Lübeck. Die SG Wasserratten Norderstedt landete auf dem dritten Platz.

Text und Fotos: Niels-Peter Binder

 

 

 

Lentje Ortfeld trainiert nun am BSP

Lentje Ortfeld wagte zum neuen Schuljahr den Sprung in den Bundesstützpunkt nach Potsdam. Lentje ist die 7. Athletin die derzeit in Potsdam aktiv am Start ist. Unbekannt ist ihr neuer Trainer nicht: Fred Krause trainiert die Nachwuchssektion in Potsdam. Das gemeinsame Radtrainingslager in der Toskana und ein Besuch in Malente zum Trainingslager lies schon reichlich Zeit zum Beschnuppern. Jetzt muss sie sich erst einmal mit allem neuen vertraut machen. Sie sagte schon, dass sie 1 Jahr Chemie aufholen muss, dafür aber in anderen Fächern einen kleinen Vorsprung hat. Auch im sportlichen hat sie sich viel vorgenommen, schließlich hat sie mit ihren beiden Brüdern (Levin im Schwimmen und Jaspar im Triathlon) ebenfalls talentierte Athleten in der Familie.

Wir, die SHTU, wünschen Dir, liebe Lentje, alles Gute und drücken Dir natürlich die Daumen, dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Hitze und Erfolg in Jena

Hitze und Erfolg in Jena

31,5 Grad standen auf dem Thermometer und unsere „Lütten“ am Start…

In der Mittagssonne absolvierten sie den Sprinttriathlon zweimal hintereinander weg – das heißt für die B-Jugendlichen: 200m schwimmen, 4 km Rad fahren und 1 km laufen. Alle unsere B-Jugendlichen haben bis zum letzten Meter gekämpft und alles gegeben. Neben der wichtigen Erfahrung, die die Athlet:innen in diesem Alter sammeln sollen, haben Lentje Ortfeld (TriSport Lübeck) mit Platz 13, Lene Frenzel (TriSport Lübeck) mit Platz 23, Sarah Sandau (TriSport Holstein by GHN) mit Platz 28 und Bette Schwarz (TriSport Holstein by GHN) mit Platz 33 das Hitzerennen gemeistert.

Ein wenig kühler war es beim Rennen der männlichen B-Jugend. Jaron Kollmeier führte das SHTU-Feld mit Platz 25 an, gefolgt von Jonas Hamm (USC Kiel) mit Platz 34 und Lasse Reusch (TriSport Lübeck), der bis zum letzten Meter gegen seinen Konkurrenten aus Rheinland Pfalz kämpfte und mit 5 Zehntel Vorsprung das Duell auf der Ziellinie gewann.

Die Jugend A und die Junior:innen hatten die Distanzen 300m schwimmen, 6km Rad fahren und 1,5km laufen vor sich. Besonders spannend wollte es unser Schleswig-Holsteiner Jaspar Ortfeld (OSP Saarbrücken), der bis zum 2. Schwimmeinsatz das Rennen gut im Griff hatte. Eine kleine Gruppe – angeführt durch Jaspar – peilte eine falsche Boje an und musste die Schwimmrichtung korrigieren – und dadurch natürlich einige Meter mehr schwimmen. Der zuvor erarbeitete Vorsprung war damit hin und die Aufholjagd begann. Am Ende betrug der Vorsprung rund 4 Sekunden. Dennoch gewann Jaspar das Rennen in der Einzelwertung und holte sich damit ebenfalls den 1. Platz in der Gesamtwertung der DTU-Cup-Serie (Forst, Lübeck und Jena, wobei nur 2 Starts gewertet wurden).

Bei den Juniorinnen wurde Laura Mählmann (SC Itzehoe) 15. In der weiblichen Jugend A wurde Cosmea Heinze (SV Rethwisch) 17. Laura hatte Probleme mit ihrer Vorderradbremse, die sich nach dem ersten Wechsel verbogen hatte und somit zusätzliche Kraft forderte.

Das größte Starterfeld der SHTU war in der männlichen Jugend A. Hier führte von den SHTU’lern Moritz Lenz (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) das Feld an. Moritz, der nach langer Verletzung und behutsamen Aufbau bereits bei den letzten Wettkämpfen zeigte, dass er wieder voll im Rennen ist, belegte einen hervorragenden 3. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz in der Gesamtwertung. Moritz wurde unter anderem von seinem Internatskollegen Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/ BSP Potsdam) verfolgt. Für Bjarne reichte es am Ende für einen tollen 5. Platz. Den 11. Platz belegte Constantin Johannsen (SC Itzehoe). Leon Raeder (TSV Bargteheide) kam als 24. und Ben Schumacher (Möllner SV/BSP Potsdam) als 32. ins Ziel.

Dies war der letzte Wettkampf auf DTU-Ebene und bedeutet somit ein frühes Saisonende. Das Trainings- und Wettkampfgeschehen der letzten Monate warvon unterschiedlichsten Einschränkungen und gesundheitsbedingten Ausfällen geprägt. Das erforderte immer wieder ein Umdenken seitens der Athlet:innen, Eltern und allen beteiligten Trainer:innen.

Allen Athlet:innen, die aufgrund einer coronabedingten Erkrankung zu Hause bleiben mussten wünschen wir eine entspannte Genesung und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Fotos: Sven Seele, DTU, Jan Papenfuss, Privat

JWM Nachlese und Bronzerausch

In der letzten Woche sind drei unserer SHTU-Athlet:innen auf große Reise gegangen: Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt/BSP Potsdam), Julia Bröcker (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) und Jaspar Ortfeld (OSP Saarbrücken) flogen zu den diesjährigen Jugendweltmeisterschaften nach Montreal in Kanada.

Bereits am Freitag fanden die Einzelstarts der Junior:innen statt – in der vorgesehenen Form konnte der Triathlon durch Probleme mit der Wasserqualität leider nicht ausgetragen werden und wurde zum Duathlon abgeändert.

Als erstes gingen die Juniorinnen an den Start – neben Julia und Leann, haben auch Jule Behrens (BSP Potsdam) und Felipa Herrmann (NRW) alles gegeben. Am Ende wurde nach einem hervorragenden Rennen Jule Zweite. Ebenfalls nach einem tollen Rennen, das gleichzeitig ihr JWM-Debüt war, erzielte Julia einen 6. Platz. Platz 10 ging an Felipa Herrmann, Leann erkämpfte sich Platz 25 in dem 45-köpfigen Feld. Auch für Leann war dies der erste JWM-Start.

Zwei Stunden später starteten die Junioren, bei denen neben Jaspar (Platz 34) auch Fabian Schönke (Platz 14) und Jakob von Müller (Platz 36) antraten. Jaspar hatte einschließlich des Radfahrens ein gutes Rennen absolviert, doch dann kämpfte er mit Krämpfen auf der 5km-Laufstrecke.

Die Krönung für die jungen Athlet:innen ergab sich am Sonntag im Mixed-Relay-Rennen. Dort machten sich Jaspar, Julia, Fabian und Jule auf dem Weg zur Bronzemedaille. Das Rennen war für Junior:innen/ U23 ausgeschrieben – dies haben sich die französischen (Platz 1) und englischen Athlet:innen (Platz 2) auch zunutze gemacht. Der dritte Platz ist ein tolles Ergebnis für das Team aus Deutschland mit sehr guten Einzelleistungen. Herzlichen Glückwunsch an alle Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen!

 

Erfolge bei der DM in Lübeck

Am Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften des Nachwuchses in Lübeck statt. Wettertechnisch sah es erst nicht gut aus, doch der Regen blieb aus. Etwas geschwächt nahm der SHTU-Kader am Wettkampf teil: Corona macht auch vor den Athlet:innen nicht halt. Zusätzlich konnten die drei Top-Athlet:innen nicht teilnehmen, da sie sich in direkter Vorbereitung für die JWM in Kanada befinden.

Die Ergebnisse können sich dennoch sehen lassen. Die männliche Jugend A mit den meisten SHTU-Startern waren die erfolgreichsten. Angeführt wurden sie von Moritz Lenz (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) mit Platz 6, ganz dicht gefolgt vom Internatskollegen Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/BSP Potsdam) auf Platz 7. In diesem starken Feld, das klar durch unsere bayerischen Sportsfreunde dominiert wurde, waren im Mittelfeld drei weitere SHTU-Athleten vertreten: Platz 22 für Luis Schöniger (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam), Platz 23 für Paul Grindel (Möllner SV/ BSP Potsdam), Platz 24 für Constantin Johannsen (SC Itzehoe) und Platz 33 Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV).

Bei den männlichen Junioren konnte sich Oliver Nissen (TSV Bargteheide) nach einer kräftezehrenden Aufholjagd auf dem Rad einen guten 9. Platz sichern.

Bei den Juniorinnen kam Laura Mählmann (SC Itzehoe) als 22. ins Ziel. Ein tolles Ergebnis für die Quereinsteigerin, die vor 2 Jahren aus dem Schwimm- zum Triathlonsport wechselte.

Ins gute Mittelfeld konnte sich Jonas Hamm (USC Kiel) mit Platz 21 erkämpfen.

Unsere jüngsten Mädels waren fast alle am Start und konnten sich insgesamt an guten Platzierungen erfreuen. Platz 18 ging an Lentje Ortfeld (TriSport Lübeck). Für Lentje war die DM der erste Wettkampf unter den Augen des neuen Trainers Fred Krause vom BSP Potsdam – auch Lentje wird mit dem neuen Schuljahr an den BSP Potsdam wechseln. Lene Frenzel (TriSport Lübeck) lieferte eine gute Leistung vor heimischem Publikum ab und kam als 29. ins Ziel. Wenig später folgte Bette Schwarz (TriSport Holstein) auf Platz 31.

Die Vorbereitungen laufen bereits für den nächsten Wettkampf in Jena. Dort steht ein neues Wettkampfformat 2 x Supersprint hintereinander an.

Fotos: Guido Kollmeier

 

Unser Landestrainer im Podcast

Am Mittwoch, den 15. Juni, erscheint eine neue Folge des Podcasts „Triathlon Querbeet“. Als Gast ist unser Landestrainer Carsten Krömer dabei! In der Folge werden unter anderem die Nachwuchsarbeit und der Leistungssport der SHTU thematisiert.

Den Podcast kann man auf Spotify und Apple Podcast hören – oder auch auf der Seite vom Podcast selbst: https://www.triathlon-querbeet.de/podcast.

Nina Eim, Julia Bröcker und Jaspar Ortfeld gewinnen Medaillen bei den Europa- und Jugendeuropameisterschaften

Von Freitag bis Sonntag fanden im polnischen Olsztyn die Europa- und Jugendeuropameisterschaften statt. Zu den erfolgreichen Athlet:innen zählen auch ein paar Schleswig-Holsteiner:innen.

Die gebürtige Itzehoerin Nina Eim belegte bei der EM der Elite in der Sprintdistanz (300m Schwimmen, 8km Radfahren, 2km Lauf en)denersten Platz. Seit mittlerweile fünf Jahren trainiert die Europameisterin am BSP in Potsdam.

Im Vorjahr sicherte sich Julia Bröcker (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam) den vierten Platz bei der JEM. Dieses Jahr erreichte sie im Rennen der Juniorinnen ihre erste internationale Einzelmedaille. Entscheidend für den Podiumsplatz war ihre herausragende Laufleistung.

Im A-Finale kam Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt/ BSP Potsdam) an 16. Stelle ins Ziel. Das Rennen war Leanns erster erfolgreicher internationaler Auftritt – wir freuen uns auf weitere Rennen im Deutschland-Einteiler.

Jaspar Ortfeld trainiert seit einem Jahr am OSP Saarbrücken und kommt aus Lübeck. Er erreichte im Einzelrennen den 12. Platz. Sein Rennen wurde von ein wenig Pech begleitet, da sein spanischer Sportsfreund einen Radsturz erlitt – dies kostete Jaspar wertvolle Zeit und somit hatte sich der Kampf um einen Podiumsplatz  erledigt.

Julia und Jaspar haben zusammen mit Jule Behrens und Fabian Schönke den Titel im Mixed Relay gewonnen – und das zum dritten Mal in Folge.

Allen Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen senden wir herzliche Glückwünsche für diese sensationellen Ergebnisse!

Fotos: Sven Seele

Einen Artikel zu Julias Erfolg bei der EM gibt es hier:

https://www.basses-blatt.de/newsreader-aktuelles/em-bronze-und-gold-fuer-triathletin-julia-broecker.html

 

 

Schleswig-Holsteiner:innen qualifizieren sich für die Jugend Europa Meisterschaft in Polen

Beim internen Qualifikationswettkampf der Deutschen Triathlon Union (DTU) wurden am Montag, den 25. April, in Kienbaum die Startplätze für die Junioren-Europameisterschaften im polnischen Olsztyn vergeben.

Julia Bröcker (VfL Oldesloe/BSP Potsdam), Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt) und der ehemalige Lübecker Jaspar Ortfeld (Saarbrücken) erkämpften sich in der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) ein Ticket zur JEM in Polen.

Alle drei Athlet:innen starteten 2016 im Landeskader der SHTU und sammelten hier ihre ersten Erfahrungen auf nationaler Ebene. 2019 zogen Julia und Leann in den BSP Potsdam, während Jaspar erst 2021 nach Saarbrücken an den OSP wechselte. Ganz offensichtlich für alle drei eine gute Entscheidung – dort  können sie das fortsetzen, was sie Schleswig-Holstein begonnen haben. Herzlichen Glückwunsch an unsere Athlet:innen und deren Trainer aus Potsdam (Oskar Tiex und Ron Schmidt) und Saarbrücken (Michael Zimmer).

Erfolg bei der Duathlon DM in Halle

Oliver Nissen hat in Halle bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon  seinen Titel aus dem letzten Jahr erfolgreich verteidigen können: Er gewann sein Rennen souverän. Gemeinsam mit seinen Vereinskameraden (Lukas Ulka und Noah Gabers) des TSV Bargteheide gewann er auch gleichzeitig die Mannschaftswertung der Junioren.

Bei den Juniorinnen sicherte sich Laura Mählmann vom SC Itzehoe den 2. Platz. Durch das intensive Radtraining im Trainingslager in der Toskana konnte Laura sich im Feld der Athletinnen gut behaupten.

Auch erfolgreich waren Paul Grindel (Möllner SV/BSP Potsdam) mit Platz 2, Constantin Johannsen (SC Itzehoe) auf Platz 3 und Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/BSP Potsdam) auf Platz 4. Zusammen sicherten sich die drei in der Mannschaftswertung der Jugend A einen hervorragenden 1. Platz. Auch der 2. Platz dieser Mannschaftswertung ging an die SHTU. Erkämpft haben diesen Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV), Leon Raeder (TSV Bargteheide) und Luis Schöniger (Vfl Oldesloe/BSP Potsdam).

Die ganz jungen Athletinnen der Jugend B erreichten zusammen den 3. Platz erreicht. Lentje Ortfeld (TriSport Lübeck), Bette Schwarz (TriSport Holstein) und Carlotta Taube (TriSport Lübeck) erkämpften sich diese gute Platzierung.

Im männlichen Team der Jugend B legte man noch eine Schippe drauf und holte sich den 2. Platz. Freuen durften sich darüber: Jaron Kollmeier (TriSport Lübeck), Jonas Hamm (USC Kiel) und Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt).

Insgesamt wurden gute Leistungen erzielt und gerade nach dem Radtrainingslager in der Toskana konnten die Athlet:innen ihre Trainingsergebnisse testen.

Nun richtet sich der Fokus auf den DTU-CUP in Forst, der in knapp 4 Wochen stattfindet.  

Einladung zum NRW-Cup in Goch

Die SHTU lädt Athtlet:innen der Jahrgänge 2010 bis 2003 ein, am NRW-Cup in Goch teilzunehmen. Dabei ist es egal, ob ihr aus dem Leistungs- oder Breitensport kommt: Alle sind angesprochen.

Am Samstag, den 13. August, geht es von Bad Bramstedt mit angemieteten Bussen oder privaten Autos nach Kleve los. Dort übernachten wir in einer Jugendherberge, besichtigen den Wettkampfort und essen gemeinsam Abendbrot. Am nächsten Tag geht es dann nach dem Frühstück zum Wettkampf.

Bei Interesse gibt es mehr Informationen in der Ausschreibung: Einladung NRW-Cup Goch 13.-14.08.22

Die Anmeldung erfolgt bei Carsten Krömer (c.kroemer@t-online.de) bis 06. Februar.

 

Sportler:innen des Jahres 2021 stehen fest

Die Sportler:innen und Mannschaften des Jahres 2021 in Schleswig-Holstein stehen fest und wurden am Dienstag, den 21. Dezember, bei der Sportgala geehrt. Julia Bröcker (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam) freut sich über ihren 3. Platz in der Kategorie Sportlerin des Jahres. Zuletzt musste sie aufgrund gesundheitlicher Probleme die Jugend-Weltmeisterschaften absagen, doch nun kann sie wieder beschwerdefrei in das Training einsteigen.

Die Gala wurde in kleinstem Rahmen durchgeführt und über einen NDR1 Live Stream übertragen. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen beglückwünschten die Athletinnen Frieda Hämmerling (1. Platz), Judith Guhse (2. Platz) und Julia zu ihrer Wahl zu den Sportlerinnen des Jahres.

https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/sportlerwahl/Sportler-des-Jahres-2021-in-SH-Haemmerling-Ressel-und-THW,shsportlerdesjahres100.html

SHTU-Athlet:innen erfolgreich bei Duathlon DM

Lena, Lena, Olli, Paul….

Könnte ein Kinderreim werden, wird es aber nicht – diese Namen stehen vielmehr für Deutsche Meister im Duathlon: Am vergangenen Wochenende machte sich der Landeskader und ein paar Einzelstarter aus Schleswig-Holstein auf den Weg nach Halle, wo die Deutsche Meisterschaft im Duathlon stattfand. Das Ergebnis für die SHTU kann sich sehen lassen: 4 Deutsche Meister, 2 mal der dritte Platz, 4 Deutsche Mannschaftsmeister in den Altersklassen und weitere super Einzelleistungen sorgten für einen überzeugenden Saisonabschluss unserer Athlet:innen in Schleswig-Holstein.

 

Weibliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Lena Wichmann (SG Athletico Büddelsdorf) machte das, was man schon fast erahnen konnte: Sie setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze und kreiselte dort fern vom restlichen Feld mit einer Kontrahentin aus Dresden. Beim Laufen setzte sie noch einen drauf und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von ca. 20 Sekunden. Die Freude war groß: Endlich konnte sie zeigen, was in ihr steckt. Ebenfalls groß war die Freude bei Jacky Tiedtke (SG Wasserratten Norderstedt). Sie sicherte sich den 5. Platz. Im Laufe des Rennens wuchs Jacky über sich hinaus und konnte es selbst kaum glauben, was da passierte. Mit ihrem Glücksgefühl steckte sie die Mannschaft und die anwesenden Eltern förmlich an. Unsere beiden jüngsten Mädchen Lentje Ortfeld (Platz 9) und Lene Frenzel (Platz 12) (beide vom TriSport Lübeck) dürfen sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen. Denn beide sind athletisch und mental sehr gut aufgestellt und werden sich und uns noch schöne und erfolgreiche Momente bescheren. Die drei Bestplatzierten erkämpften sich auch den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Cosmea Heinze (SV Rethwisch) musste das Rennen leider abbrechen – die Folgen des Sturzes in Jena waren noch nicht ganz überwunden.

 

Männliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Ähnlich wie bei den Mädchen, hatten wir auch bei diesem Rennen ein gutes Gefühl, wenn man sich die Namen der Starterliste ansah. Paul Grindel (Möllner SV/BSP Potsdam) der bereits als Deutscher Meister in Schongau hervorging, war fest entschlossen, den Sack zuzumachen und mit einem weiteren Titel die Saison abzuschließen. Dies gelang ihm vor seinem Internatskollegen Jayden Koslick und Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV), der ein hervorragendes Rennen mit dem dritten Platz beendete. Ebenfalls vom Möllner SV/BSP Potsdam kam Ben Schumacher als 11. ins Ziel. Die drei Schleswig-Holsteiner sicherten sich dann auch am Ende den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung. Unsere beiden jüngsten B-Jugendlichen Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt, 18. Platz) und Jonas Hamm (USC Kiel, 22. Platz) fuhren ein gutes Rennen und sammelten wieder einmal viel Erfahrung, welches in diesem Alter sehr wichtig ist, damit man in Zukunft darauf aufbauen kann.

 

Männliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Ebenfalls den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung in der Jugend A, belegten Leon Raeder (Platz 8), Noah Gabers (Platz 9) (beide vom TSV Bargteheide) und Moritz Lenz (Platz 10) vom VfL Oldesloe/BSP Potsdam. Auf Platz 15 folgte Constantin Johannsen (SC Itzehoe), der noch, aufgrund des Sturzes in Jena, sehr eingeschränkt sein Können unter Beweis stellen konnte.

 

Weibliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Einzige SHTU-Teilnehmerin in dieser Altersklasse war an diesem Tage Laura Mählmann vom SC Itzehoe. Sie erkämpfte sich am Ende den 8. Platz.

 

Junioren (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Bei diesem Rennen gab es bereits eine sehr große Vorfreude und Erwartungshaltung seitens der Athleten – wie groß diese war, zeigte sich auch am Ende in der Platzierung der Deutschen Mannschaftwertung, wo unsere  drei jungen Männer den ersten Platz belegten.

Vielleicht war es auch deshalb ein besonderes Rennen, weil es für Lasse Fitschen (TSV Bargteheide) und Junias Groth (Dänischer Wohld) das letzte für den Landeskader war: Sie sind aus dem Nachwuchsbereich rausgewachsen. Ein sehr spannendes Rennen, wo neben den zwei Älteren auch der jüngere, Oliver Nissen (TSV Bargteheide), alles gab. Am Ende stand Olli ganz oben auf dem Podest und war überglücklich, dass es endlich geklappt hat. An dritter Position kam Junias ins Ziel mit einer ebenfalls sehr guten Leistung. Der dritte im Bunde, Lasse, erkämpfte sich Platz 7 und gab sich sehr zufrieden mit seinem Ergebnis.

 

Juniorinnen (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Sie startete als letzte und musste sich mit der durch die Erfolge geprägte Stimmung auseinandersetzen, die Motivation und die Konzentration aufrecht halten: Immer mehr bekam sie weiche Knie, als unsere Athleten erfolgreich ihre Läufe beendeten. Doch genau an der Startlinie machte Lena Miller (SC Itzehoe) das, was sie unter anderem so auszeichnet: Sie legt den Schalter um und machte ihr Ding. Von Anfang an stand ihr auf die Stirn geschrieben: ‚Ich will es gewinnen‘. In einer 3er-Gruppe versuchte sie den einen oder anderen Ausbruch – am Ende entschied sie sich für die letzten 2 km, wo sie das Tempo erhöhte und den 1. Platz erlang. Vollkommen geflashed von ihrem Erfolg und voller Lob an das gesamte Team und den mitgereisten Eltern, die an der ganzen Strecke verteilt waren und ihr und allen anderen Athlet:innen Anfeuerungsrufe zukommen ließen.

 

„Was für ein Wochenende, was für ein Jahr“, sagt der Landestrainer Carsten Krömer. „Nach all den Schwierigkeiten der vergangenen eineinhalb Jahre, diese Saison so erfolgreich abzuschließen, ist einfach großartig. Ganz herzliche Glückwünsche an alle Athlet:innen, deren Heimtrainer:innen und Eltern – ihr seid einfach für die Besten. Jetzt dürfen wir uns auf die Saisonpause freuen und mal so richtig abhängen. Im November starten wir dann mit neuer Motivation, Ideen und hoffentlich vielen jungen Gesichtern aus dem Jahrgang 2008 in eine neue Saison.“


            

            

                        
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