Großenaspe. Die SHTU geht neue Wege in der medizinischen Betreuung ihrer Kaderathleten und Aktiven! Am 16. September traf sich auf Einladung von Landestrainer Carsten Krömer eine Gruppe von Medizinern, Therapeuten und Trainern, um ihre schon in den vergangenen Jahren geleistete Unterstützung und Betreuung des Landeskaders in Zukunft noch besser zu koordinieren und zu vernetzen. Zu diesem Zweck wurde auf dem Treffen beschlossen für die Zukunft den Posten eines Verbandsarztes zu schaffen, der durch Oke Büll (44, Foto), selbst aktiver Triathlet und Trainer beim Dänischen Wohld bekleidet werden soll.

Oke ist als niedergelassener Anästhesist und Notfallmediziner in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis hauptsächlich am OP-Zentrum des Mare Klinikums in Kronshagen tätig und betreut dort unter anderem interdisziplinär Sportler unterschiedlichster Disziplinen.

Die SHTU wird damit der erste Triathlon-Landesverband in Deutschland mit einem eigenen Verbandsarzt sowie einem unterstützenden Netzwerk von medizinischen Experten sein.

Die Veranstaltung wurde vom Landestrainer Carsten Krömer moderiert und vom Präsidenten Kai Möller und Ehrenpräsidenten Bernd Lange begleitet.

„Die medizinische und psychische Betreuung des Landeskaders soll mehr Struktur bekommen und weiterentwickelt werden“, sagt Carsten Krömer und fügt hinzu: „Ernährungsseminare, Mentaltraining und ärztliche Untersuchungen der Kaderathleten sollen die Sicherheit der Athleten erhöhen und die Prävention von Überlastungen und Verletzungen verbessern. Dafür braucht es eine gut funktionierende Kommunikationsplattform mit der medizinischen Kompetenz der beteiligten Spezialisten, Therapeuten und Coaches unter der Leitung von Oke, natürlich unter der Beachtung der geltenden Datenschutzvorgaben.“ Oke sei es dabei wichtig als Team  mit den schon involvierten Fachleuten zusammen zu arbeiten, so Krömer. „Wir können jetzt schon auf ein hohes Maß an Kompetenz zugreifen, beispielsweise können wir bei der Beurteilung eines auffälligen EKG’s  Jörn Fitschen (Kardiologe) hinzuziehen. Und Dr. Stefan Ortfeld ist schon jetzt an den Untersuchungen beteiligt.“

Perspektivisch soll sich die Tätigkeit des medizinischen Netzwerks aber nicht auf die Betreuung des Landeskaders beschränken. Geplant ist die angebotenen Lehrgänge durch Vorträge und Seminarangebote zu erweitern. Diese Angebote sollen sich dann auch ausdrücklich an Breitensportler und Agegrouper richten und sollen sich nicht nur um spezielle Fragen zur optimalen Ernährung für Sportler drehen, sondern auch Fragen, wie der Einstieg als Nicht-Sportler oder Wiedereinsteiger in den Triathlon gelingt, beleuchten.

 

Ein besonderer Dank richtet sich an die Teilnehmer der Veranstaltung, die viel Energie und Zeit in die Entwicklung des Projektes investieren. Dazu gehören

  • Stefan Ortfeld (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Facharzt für Kinderchirurgie, Zertifikat für Kinderorthopädie und Psychosomatische Grundversorgung, Ärztliche Leitung des Kinderzentrums Pelzerhaken)
  • Jörn Fitschen (Cheftrainer für Triathlon in Bargteheide, Sportkardiologe und Internist am DRK-Krankenhaus in Mölln-Ratzeburg)
  • Christoph Rehkamp (HNO-Arzt in eigener Praxis in Flensburg mit den Schwerpunkten Allergologie, Tauchmedizin, Schwindel und Naturheilkunde)
  • Karen Krömer (Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis in Bad Bramstedt und Kiel-Molfsee mit den Schwerpunkten EMDR, psycholog. Homöopathie, Wingwave-Coaching und Mentaltrainerin, NLP, Reflexintegration und integrativer Lerntherapie)
  • Katharina Gorka (Ernährungscoach in Itzehoe)
  • Oke Büll (aktiver Triathlet & Heimtrainer von Junias Groth im Triathlon Dänischer Wohld, Anästhesist und Notfallmediziner in eigener Gemeinschaftspraxis am Op-Zentrum des Mare Klinikum in Kronshagen mit Schwerpunkt sportorthopädische Versorgung)
  • Klaus Waizner (Dipl.-Ing. Medizintechnik, Biomechanik und Sportdiagnostik bei Technische Orthopädie Lübeck)
  • Und weitere Ärzte, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten.
Neues in der medizinischen Betreuung