Aufruf des Fördervereins

Der Förderverein für die Triathlonjugend Schleswig-Holsteins e.V. fördert seit über 25 Jahren die Jugendarbeit in SH und ruft nun Veranstalter:innen dazu auf, diese angebotene Unterstützung verstärkt wahrzunehmen.

Bisher wurde neben Einzelmaßnahmen vor allem der Kids-Cup im Bereich der Ehrung der Platzierten unterstützt. Zum Beispiel konnten die Platzierten so einen Tag an der Kletterwand der Uni in Kiel oder – zur Feier des 25-jährigen Bestehens  2018 – im Hansapark verbringen.

Durch die Pandemie und das Ausbleiben Wettkämpfen etc. verfügt der Verein derzeit über ein verhältnismäßig gutes finanzielles Polster. „Wir möchten vor allem Veranstalter unterstützen, die in der jetzigen Zeit Kinderwettkämpfe durchführen“, sagt Vorsitzender Jan Philipp Krawczyk. Außerdem möchte der Verein weiter auch Einzelmaßnahmen von Kinder- und Jugendgruppen fördern.

Die Beantragung ist einfach per Mail (jpkrawczyk@t-online.de) an den Vorsitzenden durchzuführen. Dann entscheidet der Vorstand (1. Vorsitzender: Jan Philipp Krawczyk, 2. Vorsitzender: Bernd Lange, Kassenwartin: Renate Fitschen) schnell und unbürokratisch über die Anträge.

Für sein Fortbestehen freut sich der Verein über den Beitritt der Empfänger:innen der Zuwendungen (18 Euro Jahresbeitrag). Der Förderverein mit seinen knapp 50 Mitgliedern ist offen für tatkräftige Mitarbeit in der Vereinsarbeit oder Ideen zur Werbung und Verwendung der Mittel.

Julia Bröcker nominiert für Sportlerin des Jahres SH

Als erste Triathletin seit 20 Jahren kann Julia Bröcker (VfL Oldesloe) Sportlerin des Jahres in Schleswig-Holstein werden.

Der Landessportverband ist auf der Suche nach der Sportlerin, dem Sportler und der Mannschaft des Jahres 2021. In jeder Kategorie stehen jeweils fünf Nominierte zur Wahl – darunter auch Kaderathletin Julia Bröcker.

Ab sofort bis zum 17. Dezember kann über die Seite des NDR abgestimmt werden. Das Internet-Voting beeinflusst das Gesamtergebnis zu 50%. Die übrigen 50% bestehen zum einen aus den Stimmen der Vorsitzenden und Präsident:innen der Landesfachverbände des LSV und zum anderen aus denen der Mitglieder der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalist:innen.

Am 21. Dezember werden die Ergebnisse bekannt gegeben.

SHTU-Verbandstag in Flensburg wählt zwei neue Vizes und eine neue Pressewartin

Nachdem im Jahr 2020 kein SHTU-Verbandstag stattfinden konnte, trafen sich die Vertreter*innen der schleswig-holsteinischen Triathlon-Vereine nun erstmals wieder, um über den Ausdauersport im Norden und Arbeit des SHTU-Vorstandes zu beraten und dessen Mitglieder zu wählen. Wegen der sich wieder verschlechternden Infektionslage fand der Verbandstag erstmals in hybridem Format statt. Während der Vorstand und einige Delegierte in Flensburg zusammensaßen, waren andere Teilnehmer*innen per Videokonferenz zugeschaltet. Der 2019 neu gewählte Präsident Kai Möller trug zum ersten Mal in seiner Amtszeit seinen Bericht vor, in dem er auf die wegen der Pandemie so ungewöhnlichen Jahre 2020 und 2021 zurückblickte. „Meine große Hoffnung ist, dass bald alles wieder etwas planbarer wird“, lautete sein Ausblick auf 2022. Auch seine Mitstreiter*innen aus dem Vorstand berichteten über die zurückliegenden zwei Jahre und hatten doch weniger über Veranstaltungen und Wettkämpfe zu berichten als sonst, da die Corona-Pandemie viele Vorhaben hatte platzen lassen. Mit verschiedenen virtuellen Challenges und diversen Maßnahmen des Landeskaders während des Lockdowns sowie einem im Spätsommer 2021 immerhin schon wieder recht umfangreichen Wettkampfprogramm gab es aber doch einiges, auf das man mit etwas Freude zurückblicken konnte. Bei den Wahlen verabschiedeten sich die beiden Vorstandsmitglieder mit den zuletzt längsten Amtszeiten.  Günther Schall war als Vizepräsident Finanzen neun Jahre lang für die Verwaltung des SHTU-Budgets zuständig und gab die Aufgabe nun ab. Zu seiner Nachfolgerin wählte der Verbandstag Kerstin Tews. Sogar auf 13 Jahre als Pressewart kann Niels-Peter Binder zurückblicken, der nun von Sinja Köhne abgelöst wird. Neben neuem Elan gewinnt der SHTU-Vorstand aber auch jede Menge Erfahrung dazu. Ehrenpräsident Bernd Lange, der zuletzt schon sehr aktiv den Vorstand unterstützt hatte, übernimmt nun als neuer Vizepräsident Leistungssport wieder ein offizielles Amt und löst in dieser Funktion Inke Ruiz Porath ab. Präsident Kai Möller wurde ebenso wie Vizepräsident Harald Kitzel (Breitensport) in seinem Amt bestätigt. Auch Dietmar Anke (Sportwart), Rüdiger Stamp (Kampfrichterwart) und Sven Schulze (Lehrwart) setzen ihre Arbeit mit dem Votum des Verbandstages fort.

Der neue SHTU-Vorstand mit den ausgeschiedenen Mitgliedern (von links): Günther Schall, Jacqueline Bülow, Rüdiger Stamp, Kai Möller, Dietmar Anke, Bernd Lange, Christian Loss, Oke Büll, Harald Kitzel, Sinja Köhne, Niels-Peter Binder.

Triathlon-Landesliga: Spannung vor dem Finale

Auf der langen Zielgeraden der diesjährigen Saison in der Triathlon-Landesliga ist immer noch viel Bewegung in der Tabelle und noch keine Entscheidung im Rennen um die Titel und die Medaillenränge gefallen. Am kommenden Sonntag (12.09.) wartet in Lübeck ein spannendes Finale. Die sonst von Mai bis September gestreckte Saison findet 2021 mit den üblichen vier Wettkämpfen komprimiert innerhalb weniger Wochen statt, sodass sich die Teams derzeit wöchentlich bei unterschiedlichen Wettkampfformaten treffen. Wie schnell es in der engen Konkurrenz hoch und runter gehen kann, erleben gerade mehrere Teams.

Beim knackig kurzen Team-Relay-Wettkampf in Hohenlockstedt, bei dem vier Teammitglieder nacheinander jeweils einen Mini-Triathlon aus 200 Meter Schwimmen, 6 km Radfahren und 2 km Laufen absolvierten und so eine Staffel bildeten, mussten ein paar Teams, die in Kiel gut gestartet waren, einen Dämpfer erleben.  Doch nur eine Woche später konnten man den Trend schon wieder drehen, als beim vorletzten Rennen der Saison in Norderstedt ein Sprinttriathlon (750 m Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) auf dem Programm stand.

Vor dem Finale auf der Olympischen Distanz beim 7-Türme-Triathlon in Lübeck ergibt sich folgende Konstellation.

Bei den Frauen führen die Gäste von TriZack Rostock die Tabelle an. Beste Chancen auf den SHTU-Landesmeistertitel hat die zweite Mannschaft des TSV Bargteheide mit Bettina Lange als wichtiger Punktesammlerin. Rechnerische Chancen auf den Titel haben aber auch noch die dahinter rangierenden Teams des Borener SV, des USC Kiel II sowie der SG Athletico Büdelsdorf, die die Medaillenplätze unter sich ausmachen werden.

Noch viel enger ist es bei den Männern, wo die zweiten Mannschaften  vom TSV Bargteheide und vom USC Kiel sogar nach Wertungspunkten gleichauf liegen und nur durch 20 Punkte Differenz bei den Platzziffern getrennt sind. Beim Finale geht es also Kopf an Kopf um den Titel. Sollten beide Teams in Lübeck einen schlechten Tag erwischen, haben aber auch die Crews von Tri Dänischer Wohld und TriVelos Flensburg  theoretische Chancen auf den ersten Platz.

In der kleinen Konkurrenz der Mixed-Wertung wird die Entscheidung zwischen TriSport Holstein und Tri Endurance Germany fallen.

Die aktuelle Tabelle gibt es hier: https://www.shtu.de/wp-content/uploads/2021/09/LL-2021-Uebersicht-Norderstedt.pdf

Fotos vom Wettkampf in Norderstedt findet Ihr auf der SHTU-Facebook-Seite: https://www.facebook.com/media/set/?vanity=SHTriathlonUnion&set=a.1947198318776027

 

13. SCI Schülertriathlon im Freibad Brokdorf

13. SCI Schülertriathlon im Freibad Brokdorf am 03. September 2021 ab 17 Uhr

Es geht wieder los. Eine Tradition wird fortgesetzt. Bereits zum 13. Mal lädt der Sport‐Club Itzehoe am 03. September ab 17 Uhr zum beliebten Schülertriathlon in das Freibad Brokdorf. Erstmals wird dieser nicht als Schulsportveranstaltung stattfinden, sondern als Breitensportveranstaltung für alle interessierten Kinder und Jugendlichen, die etwas Neues ausprobieren möchten.

Triathlonsport wird immer beliebter, denn hier vereinen sich Ausdauersportarten, die jederzeit und fast überall mit Freunden oder auch allein ausgeübt werden können: Schwimmen – Radfahren – Laufen.

Einfach mal ausprobieren

Der Schülertriathlon ist eine tolle Gelegenheit, um in diesen abwechslungsreichen Sport reinzuschnuppern. Die Strecken sind so gewählt, dass alle Kinder ab dem Jahrgang 2012/2013 und älter sie schaffen. Es wird Niemand überfordert.

„Fette Reifen“ – die Wertung für Anfänger:innen

Für Triathlonanfänger:innen gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine eigene Wertung. Sie starten in der Kategorie „Fette Reifen“ und das geht wirklich mit jedem Rad, egal ob Mountainbike, Treckingrad oder das „normale“ Rad, mit dem zur Schule gefahren wird. Folgende Strecken sind dabei zu absolvieren:

100 m Schwimmen, 2,5 km auf dem Rad und anschließend 800 m Laufen für die jüngeren Kinder und 200 m Schwimmen, 5 km Radfahren und 1000 m Laufen für die Älteren.

Alle Kinder mit Rennrädern und die alten Hasen starten in der Kategorie „Dünne Reifen“ und über die offiziellen Distanzen der Deutschen Triathlon Union (DTU).

Für alle, die zum ersten Mal an einem Triathlon teilnehmen, wird es eine kleine extra Überraschung geben und tolle Preise für die jeweils drei schnellsten Mädchen und Jungs in jeder Wertung.

Zahlreiche Helfer werden für die Sicherheit sorgen und die Kinder begleiten. Das Hygienekonzept ist mit den Behörden abgestimmt.

Vielleicht kommen Einige auf den Geschmack und die TriKids des SCI dürfen sich über Verstärkung freuen.

Also trau Dich! Sei dabei und melde Dich bis zum 29. August hier an: www.sci‐triathlon.de Dort gibt es auch alle weiteren wichtigen Informationen.

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Auftakt der Landesliga und Landesmeisterschaften nach langer Corona- Pause

Auftakt der Landesliga und Landesmeisterschaften nach langer Corona- Pause

 

 

  1. Kieler Förde-Triathlon mit Landesmeisterschaften und Landesliga

Junias Groth und Tatjana Brandt holen die Titel

Wiedersehensfreude an der Kiel-Linie  

 

Insgesamt knapp 500 Aktive feierten beim Kieler Förde-Triathlon gestern Schleswig-Holsteins ersten großen Triathlon-Klassiker dieses Sommers. Nachdem im Sommer 2020 fast alle größeren Triathlon-Veranstaltungen ausgefallen waren und es auch in diesem Jahr bislang nur ein paar kleinere Rennen in Nordfriesland gab, war die Traditionsveranstaltung an der Kiel-Linie nun der verspätete Auftakt der heißen Wettkampfphase im Norden. Auf Grund der Hygienevorgaben mussten die Veranstalter die sonst stets vierstellige Teilnehmerzahl auf 500 Starter begrenzen. Aber auch mit halbierter Teilnehmerzahl und Einzelstarts im 10-Sekunden-Abstand statt des üblichen Massenstarts wurde die 32. Auflage des Förde-Triathlons zu einem bunten Triathlonfest. Auch zwischenzeitliche Regenschauer konnten Zuschauer und Sportler nicht vergraulen, zwangen aber auf der Radstrecke zu erhöhter Vorsicht.  Im Rahmen des Sprintwettkampfs (0,75 km Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) ermittelten Schleswig-Holsteins Asse in der Landeshauptstadt auch ihre Landesmeister auf der kürzesten offiziellen Wettkampfdistanz. Wegen der zeitversetzten Einzelstarts musste die Wettkampfleitung zunächst einmal rechnen, als die Schnellsten die Ziellinie überquert hatten. Erst dann wusste man nach dem engen Rennverlauf, wer wirklich die Sieger sind. Am Ende des sportlichen Tages durften die 35-jährige Tatjana Brandt vom Borener SV und der 19-jährige Junias Groth vom Triathlonverein Dänischer Wohld als neue SHTU-Landesmeister jubeln. Tatjana Brandt war die lachende Dritte in einem vermeintlichen Duell der Generationen. Die 50-jährige Bettina Lange war als mehrfache Altersklassen-Weltmeisterin und Starterin in der 2. Bundesliga favorisiert  ins Rennen gegangen und eröffnete als Startschwimmerin die Frauenkonkurrenz. Auf der Laufstrecke zog an ihr jedoch die aufstrebende Juniorin Sarah Dohse vom USC Kiel vorbei und sah scheinbar wie die Siegerin aus. Doch die schnellste Zeit verbuchte am Ende Tatjana Brandt, die ihre Stärken in der zweiten und dritten Disziplin hat und deshalb in der Startreihenfolge weiter hinten einsortiert worden war. Die Triathletin von der Schlei setzte mit einer herausragenden Radzeit die Grundlage für ihren überraschenden Sieg und war auch auf der Laufstrecke konstant am Überholen. In 1:14:06 Stunden gewann Brandt vor Dohse (1:15:22 Std.) und Lange (1:16:03 Std.). „Damit habe ich nicht gerechnet, aber auf dem Rad läuft es derzeit einfach“, freute sich die Siegerin.

Leise auf einen Sieg spekuliert hatte der neue Männer-Landesmeister Junias Groth indes schon. „Ich kenne die anderen Jungs ja aus der 2. Bundesliga, wo wir zusammen für den SC Itzehoe starten. Dass ich an einem guten Tag vorne liegen kann, wusste ich“, erklärte der schnelle Junior, der in den letzten Wochen als Gast auch mit dem Nachwuchskader der Deutschen Triathlon-Union in Kienbaum trainiert hatte. Groth konnte bereits beim Schwimmen zu den vor ihm gestarteten Cracks aufschließen und lieferte sich dann mit dem Lübecker Friedrich Hegge ein Duell bis zur Ziellinie. In 1:02:55 Stunden behielt das Talent des Dänischenhagener Vereins die Nase im Zeitenvergleich knapp vor Hegge (1:03:01 Std.). Den dritten Platz erkämpfte sich der Kieler Lokalmatador Jan-Hinrich Klindworth in 1:03:57 Stunden. Im ersten Wettkampf der Triathlon-Landesliga sicherten sich die Frauen von TriZack Rostock, die außer Konkurrenz an der SHTU-Liga teilnehmen, den Tagessieg vor dem Team der SG Athletico Büdelsdorf. Bei den Männern übernahm die zweite Mannschaft des TSV Bargteheide zunächst die Tabellenführung. Neben den Titelkämpfen und dem Landesliga-Rennen sorgten auch die Breitensportwettbewerbe über die gleiche Distanz für viel Stimmung und Action, die viele Triathleten so sehr vermisst hatten.

 

Ergebnisse Landesmeisterschaft

Einzelwertung Gesamt

Frauen

1.BRANDT TatjanaBorener SV1:14:06
2.DOHSE SarahUSC Kiel1:15:22
3.LANGE BettinaTSV Bargteheide1:16:03
4.RITZMANN KatjaTRI Elmshorner MTV1:16:17
5.STOCKRAHM CelineSC Gut-Heil Neumünster1:16:27
6.LORENZEN MarenTSV Bargteheide1:16:30
7.KIRCHHOF CharlotteUSC Kiel1:16:39
8.SCHOTT LenaTSV Bargteheide1:18:20
9.GÜNTHER PaulaSG Athletico Büdelsdorf1:19:10
10.RICHTER RheaSG Athletico Büdelsdorf1:19:44

 

Männer:

1.GROTH Junias BenjaminTriathlonverein Dänischer Wohld1:02:55
2.HEGGE FriedrichTri-Sport Lübeck1:03:01
3.KLINDWORTH Jan-HinrichUSC Kiel1:03:57
4.WELLER JonasRatzeburger SV1:04:11
5.HANSEN NickBorener SV1:04:19
6.NISSEN OliverTSV Bargteheide1:04:54
7.FITSCHEN LasseTSV Bargteheide1:05:47
8.DAHLKEMPER LarsUSC Kiel1:07:15
9.WICHMANN LeifTriathlonverein Dänischer Wohld1:08:28
10.FINCK Leif-ErikTriVelos Flensburg1:08:37

 

Landesliga

Landesliga Frauen (0,75km – 20km – 5km)Pkt
1. TG triZack Rostock20
2. SG Athletico Büdelsdorf21
3. Borener SV26
3. TSV Bargteheide II26
5. TRI Elmshorner MTV32
6. USC Kiel II63
7. Tri-Sport Lübeck78

 

Landesliga Männer (0,75km – 20km – 5km)Pkt.
1. TSV Bargteheide II29
2. TriVelos Flensburg31
3. Triathlon Dänischer Wohld40
4. USC Kiel95
5. Team Südtondern111
6. Borener SV120
7. Ratzeburger SV132
8. TSV Quellenhaupt Bornhöved134
9. Triathlon-Club Nord138
10. Tri-Sport Lübeck154
11. Tri Team Neumünster157
12. SG Athletico Büdelsdorf II161
13. Tri Endurance Germany Geesthacht185
14. SG Wasserratten Norderstedt198

 

DTU-Cup in Darmstadt

Nach 2 Jahren fand nun der erste DTU-Cup statt. Am vergangenen Wochenende starteten 16 Schleswig-Holsteiner:innen und 2 Athlet:innen aus dem Potsdamer Internat in Darmstadt.
Der Wettkampf wurde unter besonderen Auflagen durchgeführt: So wurden die Zeiten in der Wechselzone begrenzt, es herrschte Windschattenverbot beim Radfahren und die Athlet:innen starteten in einem Abstand von 20 Sekunden.
Für uns war es nun auch ein wichtiger Testwettkampf, denn die kompletten B-Jugendlichen hatten bisher noch keinen nationalen Auftritt. Neben der Erfahrung die gesammelt wurde, kamen viele Top-Ten-Platzierungen am Ende raus. Das beste Ergebnis des Tages für die SHTU erzielte Lena Miller (2002) vom SC Itzehoe. Lena erkämpfte sich den 3. Platz hinter Jule Behrens und Franka Rust (beide Bundeskader).
Herzlichen Glückwunsch an Lena und dem ganzen Team für die tollen Leistungen. In dieser Woche steht eine gute Vorbereitung auf dem Plan: Am Wochenende startet die komplette Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft in Schongau.

Re-Start der schleswig-holsteinischen Triathlonszene beim 14. Hallig-Dreeathlon

14. Hallig-Dreeathlon in Langenhorn 

Knapp 130 Aktive freuen sich über Re-Start der Triathlonszene

Jenny Jendryschik und Lukas Schnödewind bei Dreeathlon-Debüt in Rekordlaune

Der Puls der Ausdauersportler im Norden schlägt wieder etwas schneller. Mit dem 14. Hallig-Dreeathlon in Langenhorn kehrten knapp 130 Aktive wieder in den Wettkampfmodus zurück und feierten den verspäteten Saisonstart der schleswig-holsteinischen Triathlonszene. Wie schon im Sommer 2020 war der Wettkampf an der Nordsee mit seiner ganz speziellen Reihenfolge das erste Rennen, das unter Hygieneauflagen nach dem Corona-Lockdown wieder stattfinden durfte. Entsprechend groß war das Interesse auch jenseits der Landesgrenzen und die Startplätze  waren schon Wochen vor dem Startschuss restlos ausgebucht. Anders als 2020, als die Aktiven bei hochsommerlichen Temperaturen zwischen Langenhorn und der Hamburger Hallig unterwegs waren, erlebten die Teilnehmer dieses Mal einen Dreeathlon unter eher nordischen Bedingungen. Die Abendsonne an der Nordsee sorgte zwar auch für Sommerstimmung in Nordfriesland, aber ein kräftiger Wind erforderte auf der Radstrecke etwas mehr Krafteinsatz und machte vor allem das Schwimmen in der Nordsee zu einer echten Herausforderung. Nachdem die Aktiven nach bewährtem Dreeathlon-Modus zunächst im Abstand von 15 Sekunden einzeln auf die 9 km lange Radstrecke gegangen waren, um anschließend 4,3 km vom Amsinck-Haus zur Hamburger Hallig zu laufen, wartete das Meer mit mächtigen Wellen.  „Das war ganz schön wellig, hat aber tierisch Spaß gemacht“, erklärte die Flensburgerin Jenny Jendryschik, die trotz der harten Bedingungen ihr Dreeathlon-Debüt gleich als Siegerin beendete. Während sich fast alle Athleten tapfer durch die Wellen kämpften, war die Nordsee an diesem Abend für zwei Starter doch zu wild. Die Wasserwacht musste eingreifen und die beiden Sportler aus den Wellen retten. „Gut, dass wir die Wasserwacht dabei haben“, stellte Organisator Björn Nahnsen vom SV Enge-Sande erleichtert fest. Nach dem Schwimmen warteten in umgekehrter Reihenfolge auf dem Rückweg die gleichen Disziplinen wie zum Einstieg. Einem erneuten Lauf über 4,3 km folgte eine zweite 9-km-Radstrecke ins Ziel.

Mit Bestleistungen auf allen fünf Teilstrecken legte Jenny Jendryschik früh die Basis für ihren Sieg und einen neuen Streckenrekord. Mit ihrer Zeit von 1:07:50 Stunden unterbot die 21-jährige sogar den alten Streckenrekord von Hanna Winckler aus dem Jahr 2016 um 16 Sekunden. „Das Format war neu für mich und ich musste mir vorher schon überlegen, wie ich es mache“, erklärte die Triathletin von der Förde, die sich eigentlich in der Vorbereitung für den Mitteldistanz-Wettkampf beim OstseeMan befand und nun über einen neuen Saisonhöhepunkt nachdenkt. „Das Schönste war aber, alle andere mal wieder zu sehen und gemeinsam Spaß zu haben“, stellte die flinke Dreeathletin fest. Rasant ging auch ihre schnellste Verfolgerin ins Rennen.  Tatjana Brandt vom Borener SV war auf dem Rad nur 20 Sekunden langsamer als Jendryschik und hielt auch beim Laufen noch Anschluss. Erst in den Nordseewellen verlor die 35-jährige BSV-Triathletin den Kontakt zur Führenden, hatte aber genug Polster auf den Rest der Konkurrenz und wurde in 1:15:01 Stunden Zweite. Im Kampf um den verbleibenden Podiumsplatz lieferten sich die beiden Nachwuchsasse Mia Söth (SV Enge-Sande) und Sarah Dohse (USC Kiel) zusammen mit der erfahrenen Lokalmatadorin Karen Paysen (TSV Langenhorn) einen packenden Dreikampf.  In der Endabrechnung war Sarah Dohse in 1:16:18 Stunden einen Tick schneller als die beiden Nordfriesinnen. Söth wurde in 1:16:34 Stunden Vierte und Paysen belegte nach 1:17:13 Stunden den fünften Platz. Auch bei den Männern schrammten die beiden schnellsten Nordfriesen knapp an einem Platz auf dem Siegertreppchen vorbei. Als Finn Johannsen (MTV Leck/ 1:05:13 Std.) und Benjamin Haas (TSV Ladelund/ 1:06:42 Std.) mit den viert- und fünftschnellsten Zeiten das Ziel erreichten, waren die Spitzenplätze schon vergeben. Den Sieg schnappte sich auch hier ein Debütant in Streckenrekordzeit. Der 25-jährige Rostocker Lukas Schnödewind verknüpfte einen Besuch im heimatlichen Rendsburg mit einem Start an der Nordsee und sicherte sich hier insbesondere mit einer herausragenden Schwimmleistung den Sieg in 1:02:21 Stunden. Direkt hinter dem Sieger platzierten sich Hauke Timme (USC Kiel/ 1:04:13 Std.) und Markus Hein (Hannover 96/ 1:04:38 Std.).

Nach dem Re-Start an der Hallig freut sich die nordfriesische Szene nun auf den After-Work-Triathlon in Niebüll, der für den 6. August geplant ist.

Jenny Jendryschik war die schnellste Frau an der Nordsee. Foto: Schmidt

 

VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon am 22.08.2021

Premiere: Der Triathlon zwischen den Meeren

Nachdem in den letzten Wochen einige Veranstaltungen abgesagt werden mussten, freuen wir uns, auch mal positive Nachrichten verkünden zu können: Am Sonntag, den 22. August 2021 wird die SHTU erstmals den VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon ausrichten – ein Triathlon von Ostsee zu Nordsee bzw. von Kiel nach Husum. Dabei werden die etwas ungewohnten Distanzen von 1,5km Schwimmen, 105km Radfahren und 16km Laufen absolviert, der perfekte Einstieg für jede*n, der*die sich an die längeren Distanzen herantasten oder etwas Neues ausprobieren möchte. Bei der Langdistanz „eenmaal quer röver“ stehen nicht die schnellste Zeit oder der Altersklassen-Sieg, sondern die persönliche Herausforderung und das gemeinsame Triathlon-Erlebnis im Vordergrund. Es findet keine Zeitnahme statt und ein Start ist einzeln, als Team oder Staffel möglich.

Mehr Details zu den Abläufen und Strecken unter: www.schleswig-holstein-triathlon.de

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort möglich!

Wie ihr alle wisst, ist trotz der zunehmend besseren Situation nichts gewiss und auch kurzfristigere Absagen von Veranstaltungen auf Grund von Auflagen in Bezug auf die Covid-19 Pandemie sind weiterhin möglich. Deshalb haben wir uns entschieden, die Anmeldung zu öffnen, aber frühestens am 22. Juli, also einen Monat vor der Veranstaltung, das Startgeld einzuziehen. Bis dorthin ist somit auch eine kostenfreie Abmeldung möglich.

Da unsere Veranstaltung einige Besonderheiten beinhaltet (zwei Wechselzonen, keine Zeitnahme etc.) empfehlen wir einen genauen Blick in die Ausschreibung auf unserer Website zu werfen, bevor man sich anmeldet.

Eure SHTU

Gegen den Wind Triathlon abgesagt

Es war einen Versuch wert. Wir wollten unbedingt gemeinsam mit euch noch in diesem Jahr den Gegen den Wind Triathlon und Seemeilenlauf am schönsten Strand der Nordseeküste durchführen.
Wir hatten uns frühzeitig mit der Tourismuszentrale über eine Verlegung des Termins auf das erste September-Wochenende verständigt.
Doch es kommt nun anders als gedacht. Nach einer Grundsatzentscheidung aller zuständigen Behörden müssen Großveranstaltungen am Strand von St. Peter-Ording für das Jahr 2021 abgesagt werden. Eine reduzierte Veranstaltungsform wäre von dieser Entscheidung ebenfalls betroffen.
Somit müssen wir nun schweren Herzens das Gegen den Wind Event 2021 absagen und dürfen euch den Genuss des Salzes in der Luft beim Triathlon und Seemeilenlauf dieses Jahr nicht bieten.
Ende Juni bzw. Anfang Juli 2022 wird es ganz bestimmt wieder einen Triathlon und den dazugehörigen Seemeilenlauf am Ordinger Strand geben.
Wir freuen uns darauf, euch dann wieder mit sportlichem Elan in St. Peter-Ording begrüßen zu können.
Wir schauen nach vorn und beginnen so schnell wie möglich mit den Planungen und Vorbereitungen für das kommende Jahr.
Wenn der gezeitenabhängige Termin für 2022 gefunden wurde, informieren wir euch per Newsletter und auf unserer Homepage. Ebenfalls werdet ihr anschließend über den Start der Online-Anmeldung informiert. Bis dato bezahlte Teilnahmegebühren behalten natürlich ihre Gültigkeit auch in 2022.

Euer Gegen den Wind Team

OSTSEEMAN 2021 abgesagt

Liebe OstseeMan-Community,

Zuallererst möchten wir uns bei Dir für die Anmeldung und für Dein Vertrauen in den OstseeMan Triathlon bedanken!

In den letzten Tagen und Wochen haben wir sehr viel Zeit und Energie in die Veranstaltungsvorbereitung und in die Entwicklung eines umfangreichen Hygienekonzeptes investiert, um den OstseeMan 2021 auch unter Pandemiebedingungen stattfinden zu lassen. Der große Fokus lag hierbei auf einer verantwortungsvollen Durchführung im Sinne aller Teilnehmenden und darauf, Euch die gewohnt professionelle Triathlon-Plattform zu bieten. Auf der Grundlage des Veranstaltungsstufenplans des Landes Schleswig-Holstein haben wir mit viel Rückenwind auf eine mögliche Umsetzung des Events geblickt und dabei auch Signale erhalten, die diesen Optimismus begründeten.

Trotz sinkender Inzidenzen und vieler Lockerungen um uns herum, müssen wir nun aber leider feststellen, dass die aktuelle Verordnungslage des Landes Schleswig-Holstein es den Behörden und Institutionen vor Ort bis Anfang Juli nicht ermöglicht, eine Genehmigung zur Durchführung der Veranstaltung zu erteilen. Um aber einen Triathlon dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, der sicher und auf dem sportlichen Niveau der letzten Jahre stattfindet, benötigen wir als Organisation und unsere Partner auf der Sicherheitsseite bei aller Flexibilität jedoch mindestens sechs Wochen zur Vorbereitung.

Da dieser Zeitpunkt jetzt erreicht ist und wir Euch keine weitere Ungewissheit zumuten können, müssen wir den OstseeMan 2021 heute leider schweren Herzens absagen.

Als Sportler können wir uns vorstellen, wie groß die Enttäuschung ist, wenn Ihr bereits inmitten der Trainingsvorbereitungen seid und auf das große Ziel, den OstseeMan 2021, hingearbeitet habt. Auch unsere vielen ehrenamtlichen Helfenden und Unterstützenden wird die Veranstaltung fehlen, die ein weiterer Schritt in Richtung Normalität hätte sein können. Das tut uns allen sehr leid.

Nichtsdestotrotz schauen wir nach vorn und beginnen so schnell wie möglich mit den Planungen und Vorbereitungen für den OstseeMan 2022, bei dem wir sehr hoffen, viele von Euch endlich wieder in Glücksburg begrüßen zu können. Daher sind alle gemeldeten Teilnehmenden eingeladen, die Startberechtigung aus diesem Jahr in das nächste Jahr zu übertragen. Sollte diese Option für Euch nicht in Frage kommen, so haben wir dafür selbstredend auch Verständnis und erstatten die Startgebühr gemäß der Ausschreibung zurück. Du wirst von mika:timing in Kürze eine E-Mail automatisch dazu erhalten.

Wir sind der Überzeugung, dass wir diese ungewöhnliche Zeit nur gemeinsam überstehen können und hoffen sehr im Sinne unseres Sports und des gesellschaftlichen Miteinanders, dass wir zeitnah wieder gemeinsam morgens am Strand in Glücksburg stehen und die vor uns liegenden sportlichen Herausforderungen meistern können.

Viele Grüße aus Glücksburg/ Best regards/ Med venlig hils,

Reinhard Husen


            

            

                        
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