Aufruf des Fördervereins

Der Förderverein für die Triathlonjugend Schleswig-Holsteins e.V. fördert seit über 25 Jahren die Jugendarbeit in SH und ruft nun Veranstalter:innen dazu auf, diese angebotene Unterstützung verstärkt wahrzunehmen.

Bisher wurde neben Einzelmaßnahmen vor allem der Kids-Cup im Bereich der Ehrung der Platzierten unterstützt. Zum Beispiel konnten die Platzierten so einen Tag an der Kletterwand der Uni in Kiel oder – zur Feier des 25-jährigen Bestehens  2018 – im Hansapark verbringen.

Durch die Pandemie und das Ausbleiben Wettkämpfen etc. verfügt der Verein derzeit über ein verhältnismäßig gutes finanzielles Polster. „Wir möchten vor allem Veranstalter unterstützen, die in der jetzigen Zeit Kinderwettkämpfe durchführen“, sagt Vorsitzender Jan Philipp Krawczyk. Außerdem möchte der Verein weiter auch Einzelmaßnahmen von Kinder- und Jugendgruppen fördern.

Die Beantragung ist einfach per Mail (jpkrawczyk@t-online.de) an den Vorsitzenden durchzuführen. Dann entscheidet der Vorstand (1. Vorsitzender: Jan Philipp Krawczyk, 2. Vorsitzender: Bernd Lange, Kassenwartin: Renate Fitschen) schnell und unbürokratisch über die Anträge.

Für sein Fortbestehen freut sich der Verein über den Beitritt der Empfänger:innen der Zuwendungen (18 Euro Jahresbeitrag). Der Förderverein mit seinen knapp 50 Mitgliedern ist offen für tatkräftige Mitarbeit in der Vereinsarbeit oder Ideen zur Werbung und Verwendung der Mittel.

Sportler:innen des Jahres 2021 stehen fest

Die Sportler:innen und Mannschaften des Jahres 2021 in Schleswig-Holstein stehen fest und wurden am Dienstag, den 21. Dezember, bei der Sportgala geehrt. Julia Bröcker (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam) freut sich über ihren 3. Platz in der Kategorie Sportlerin des Jahres. Zuletzt musste sie aufgrund gesundheitlicher Probleme die Jugend-Weltmeisterschaften absagen, doch nun kann sie wieder beschwerdefrei in das Training einsteigen.

Die Gala wurde in kleinstem Rahmen durchgeführt und über einen NDR1 Live Stream übertragen. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen beglückwünschten die Athletinnen Frieda Hämmerling (1. Platz), Judith Guhse (2. Platz) und Julia zu ihrer Wahl zu den Sportlerinnen des Jahres.

https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/sportlerwahl/Sportler-des-Jahres-2021-in-SH-Haemmerling-Ressel-und-THW,shsportlerdesjahres100.html

Julia Bröcker nominiert für Sportlerin des Jahres SH

Als erste Triathletin seit 20 Jahren kann Julia Bröcker (VfL Oldesloe) Sportlerin des Jahres in Schleswig-Holstein werden.

Der Landessportverband ist auf der Suche nach der Sportlerin, dem Sportler und der Mannschaft des Jahres 2021. In jeder Kategorie stehen jeweils fünf Nominierte zur Wahl – darunter auch Kaderathletin Julia Bröcker.

Ab sofort bis zum 17. Dezember kann über die Seite des NDR abgestimmt werden. Das Internet-Voting beeinflusst das Gesamtergebnis zu 50%. Die übrigen 50% bestehen zum einen aus den Stimmen der Vorsitzenden und Präsident:innen der Landesfachverbände des LSV und zum anderen aus denen der Mitglieder der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalist:innen.

Am 21. Dezember werden die Ergebnisse bekannt gegeben.

SHTU-Athlet:innen erfolgreich bei Duathlon DM

Lena, Lena, Olli, Paul….

Könnte ein Kinderreim werden, wird es aber nicht – diese Namen stehen vielmehr für Deutsche Meister im Duathlon: Am vergangenen Wochenende machte sich der Landeskader und ein paar Einzelstarter aus Schleswig-Holstein auf den Weg nach Halle, wo die Deutsche Meisterschaft im Duathlon stattfand. Das Ergebnis für die SHTU kann sich sehen lassen: 4 Deutsche Meister, 2 mal der dritte Platz, 4 Deutsche Mannschaftsmeister in den Altersklassen und weitere super Einzelleistungen sorgten für einen überzeugenden Saisonabschluss unserer Athlet:innen in Schleswig-Holstein.

 

Weibliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Lena Wichmann (SG Athletico Büddelsdorf) machte das, was man schon fast erahnen konnte: Sie setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze und kreiselte dort fern vom restlichen Feld mit einer Kontrahentin aus Dresden. Beim Laufen setzte sie noch einen drauf und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von ca. 20 Sekunden. Die Freude war groß: Endlich konnte sie zeigen, was in ihr steckt. Ebenfalls groß war die Freude bei Jacky Tiedtke (SG Wasserratten Norderstedt). Sie sicherte sich den 5. Platz. Im Laufe des Rennens wuchs Jacky über sich hinaus und konnte es selbst kaum glauben, was da passierte. Mit ihrem Glücksgefühl steckte sie die Mannschaft und die anwesenden Eltern förmlich an. Unsere beiden jüngsten Mädchen Lentje Ortfeld (Platz 9) und Lene Frenzel (Platz 12) (beide vom TriSport Lübeck) dürfen sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen. Denn beide sind athletisch und mental sehr gut aufgestellt und werden sich und uns noch schöne und erfolgreiche Momente bescheren. Die drei Bestplatzierten erkämpften sich auch den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Cosmea Heinze (SV Rethwisch) musste das Rennen leider abbrechen – die Folgen des Sturzes in Jena waren noch nicht ganz überwunden.

 

Männliche Jugend B (2km Laufen-11km Rad-1km Laufen):

Ähnlich wie bei den Mädchen, hatten wir auch bei diesem Rennen ein gutes Gefühl, wenn man sich die Namen der Starterliste ansah. Paul Grindel (Möllner SV/BSP Potsdam) der bereits als Deutscher Meister in Schongau hervorging, war fest entschlossen, den Sack zuzumachen und mit einem weiteren Titel die Saison abzuschließen. Dies gelang ihm vor seinem Internatskollegen Jayden Koslick und Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV), der ein hervorragendes Rennen mit dem dritten Platz beendete. Ebenfalls vom Möllner SV/BSP Potsdam kam Ben Schumacher als 11. ins Ziel. Die drei Schleswig-Holsteiner sicherten sich dann auch am Ende den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung. Unsere beiden jüngsten B-Jugendlichen Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt, 18. Platz) und Jonas Hamm (USC Kiel, 22. Platz) fuhren ein gutes Rennen und sammelten wieder einmal viel Erfahrung, welches in diesem Alter sehr wichtig ist, damit man in Zukunft darauf aufbauen kann.

 

Männliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Ebenfalls den 1. Platz in der Deutschen Mannschaftswertung in der Jugend A, belegten Leon Raeder (Platz 8), Noah Gabers (Platz 9) (beide vom TSV Bargteheide) und Moritz Lenz (Platz 10) vom VfL Oldesloe/BSP Potsdam. Auf Platz 15 folgte Constantin Johannsen (SC Itzehoe), der noch, aufgrund des Sturzes in Jena, sehr eingeschränkt sein Können unter Beweis stellen konnte.

 

Weibliche Jugend A (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Einzige SHTU-Teilnehmerin in dieser Altersklasse war an diesem Tage Laura Mählmann vom SC Itzehoe. Sie erkämpfte sich am Ende den 8. Platz.

 

Junioren (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Bei diesem Rennen gab es bereits eine sehr große Vorfreude und Erwartungshaltung seitens der Athleten – wie groß diese war, zeigte sich auch am Ende in der Platzierung der Deutschen Mannschaftwertung, wo unsere  drei jungen Männer den ersten Platz belegten.

Vielleicht war es auch deshalb ein besonderes Rennen, weil es für Lasse Fitschen (TSV Bargteheide) und Junias Groth (Dänischer Wohld) das letzte für den Landeskader war: Sie sind aus dem Nachwuchsbereich rausgewachsen. Ein sehr spannendes Rennen, wo neben den zwei Älteren auch der jüngere, Oliver Nissen (TSV Bargteheide), alles gab. Am Ende stand Olli ganz oben auf dem Podest und war überglücklich, dass es endlich geklappt hat. An dritter Position kam Junias ins Ziel mit einer ebenfalls sehr guten Leistung. Der dritte im Bunde, Lasse, erkämpfte sich Platz 7 und gab sich sehr zufrieden mit seinem Ergebnis.

 

Juniorinnen (5km Laufen-21km Rad-2km Laufen):

Sie startete als letzte und musste sich mit der durch die Erfolge geprägte Stimmung auseinandersetzen, die Motivation und die Konzentration aufrecht halten: Immer mehr bekam sie weiche Knie, als unsere Athleten erfolgreich ihre Läufe beendeten. Doch genau an der Startlinie machte Lena Miller (SC Itzehoe) das, was sie unter anderem so auszeichnet: Sie legt den Schalter um und machte ihr Ding. Von Anfang an stand ihr auf die Stirn geschrieben: ‚Ich will es gewinnen‘. In einer 3er-Gruppe versuchte sie den einen oder anderen Ausbruch – am Ende entschied sie sich für die letzten 2 km, wo sie das Tempo erhöhte und den 1. Platz erlang. Vollkommen geflashed von ihrem Erfolg und voller Lob an das gesamte Team und den mitgereisten Eltern, die an der ganzen Strecke verteilt waren und ihr und allen anderen Athlet:innen Anfeuerungsrufe zukommen ließen.

 

„Was für ein Wochenende, was für ein Jahr“, sagt der Landestrainer Carsten Krömer. „Nach all den Schwierigkeiten der vergangenen eineinhalb Jahre, diese Saison so erfolgreich abzuschließen, ist einfach großartig. Ganz herzliche Glückwünsche an alle Athlet:innen, deren Heimtrainer:innen und Eltern – ihr seid einfach für die Besten. Jetzt dürfen wir uns auf die Saisonpause freuen und mal so richtig abhängen. Im November starten wir dann mit neuer Motivation, Ideen und hoffentlich vielen jungen Gesichtern aus dem Jahrgang 2008 in eine neue Saison.“

Deutsche Meisterschaft in Jena

Bei einer DM kann man so einiges erleben, doch für Cosmea Heinze und Constantin Johannsen war die DM schnell vorbei: Zwei heftige Bodenwellen brachten sie bei der Streckenerkundung zum Fallen. Vorsichtshalber wurde ein Rettungswagen gerufen. Zum Glück waren es “nur” Schürfwunden, sodass beide vier Stunden später zurück ins Mannschaftshotel  kommen konnten. Dennoch waren die Beschwerden so schwer, dass beide nicht am Wettkampf teilnehmen konnten.

Wir berichteten bereits über den erfolgreichen Einsatz von Julia Bröcker und Jaspar Ortfeld – die beiden lieferten ein sensationelles Ergebnis. Ebenso überraschte Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt / BSP Potsdam): Am Tag vor dem Rennen standen noch ganz andere Themen auf dem Zettel – ein frisch auskurierter Infekt ließ die Frage aufkommen, ob ein Start überhaupt Sinn ergibt. Doch Leann erkämpfte sich einen tollen 6. Platz. Ebenfalls bei den Juniorinnen startete Lena Miller (SC Itzehoe), die in diesem Jahr erst in den Landeskader aufgestiegen ist und in Jena den 19. Platz erreichte. Julia, Leann und Lena wurde in der Mannschaftswertung 3. Ebenfalls 3. in der Mannschaftswertung wurde die männliche Jugend B mit den Ergebnissen aus Schongau, wo im Anschluss an das Rennen der Wettkampf abgebrochen wurde. Für die Jungs ging es in diesem Wettkampf um einen DTU-Cup, wo Paul Grindel (Möllner SV / BSP Potsdam) Platz 10, Jan Fuckerirer (MTV Eckernförde) Platz 12, Ben Schumacher (Möllner SV / BSP Potsdam) Platz 14, unsere beiden Jüngsten Ryan Helmvoigt (SG Wasserratten Norderstedt) Platz 24 und Jonas Hamm (USC Kiel) Platz 34. Bei den etwas älteren Jungs in der Jugend A war Moritz Lenz (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam)  der Tagessieger unter den SHTU-Athleten. Er sicherte sich den 15. Platz, vor Luis Schöniger (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam) der als 23. ins Ziel kam und Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/ BSP Potsdam), dem die Kette abgelaufen war und als 35. sein Rennen beendete. Die männlichen Junioren kamen mit den Platzierungen 14 für Junias Groth (Tri DW), 24 für Lasse Fitschen (TSV Bargteheide) und 26 für Oliver Nissen (TSV Bargteheide) ins Ziel. Laura Mählmann vom SC Itzehoe hat ebenfalls Ihr Rennen gemacht und belegte Platz 26.

 

Zwei Schleswig-Holsteiner sicherten sich am vergangenen Sonntag die Teilnahme an der Jugendweltmeisterschaft auf Bermudas.

Bei der DM in Jena startete Julia Bröcker (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam) bei den Juniorinnen und Jaspar Ortfeld (ehemals TriSport Lübeck, seit einem halben Jahr in Saarbrücken im OSP) bei den Junioren. Der Wettkampfverlauf der beiden hatte vor allem Eines gemeinsam: Das Rennen entschied sich beim Laufen. Schon ihren Gesichtern konnte man dort entnehmen, dass sie alles geben wollen, um die Chance zu ergreifen, an der JWM teilzunehmen. Sie kämpften – unter dem Anfeuern des Publikums – bis zum letzten Meter. Mit dem 2. Platz von Julia und dem 3. Platz von Jaspar erhielten sie das begehrte WM-Ticket.

Mit dem Ticket füllt sich auch der Kalender der Zwei: Mittwoch geht es in Rabenberg mit einem Vorbereitungslehrgang los; Anfang Oktober startet das Flugzeug Richtung Bermudas, wo sich die beiden für zwei Wochen auf den Wettkampf vorbereiten; Am 15.Oktober findet dann die JWM statt.

Herzlichen Glückwünsch an Julia und Jaspar und Glückwunsch auch an die Stützpunkttrainer Oskar Tiex (Potsdam) und Michael Zimmer (Saarbrücken).

Bild 1: Jaspar Ortfeld, Carsten Krömer, Julia Bröcker

Bild 2: Jaspar Ortfeld, Jule Behrens, Henry Graf, Julia Bröcker, Justus Töpper, Sophia Weiler

 

SHTU-Athleten ziehen ins Potsdamer Internat

Ben Schumacher und Paul Grindel (beide Möllner SV) sind gestern, am 1. August, ins Internat an den Bundesstützpunkt in Potsdam gezogen.

Die beiden starteten bei der DM in Schongau, wobei Paul deutscher Meister wurde und Ben auf dem 13. Platz ins Ziel kam. Der Wettkampf im Juli musste aufgrund des schlechten Wetters, was sich unter anderem in einem Massensturz äußerte, abgesagt werden – nur der erste Wettkampf mit Paul und Ben konnte gewertet werden. Dennoch findet auch für die Jugend B in sechs Wochen erneut die DM – dieses Mal in Jena – statt.  „Da wollen wir keine Zeit verschenken,  denn die SHTU-Talente sollen schließlich bestens vorbereitet ins Rennen geschickt werden“, sagte der Landestrainer Carsten Krömer.

Nun haben Paul und Ben bereits eine Woche vor Schulbeginn ihre Sachen gepackt und sind nach Potsdam gefahren. Die beiden konnten es genauso wenig wie ihr neuer Trainer Frederik Krause abwarten, in Potsdam zügig mit dem Training zu beginnen.

Durch die idealen Bedingungen des BSP befinden sich jetzt bereits 7 SHTU-Athlet:innen im Potsdamer Internat.

Wir, die SHTU, wünschen Euch einen guten Start ins Internatsleben und freuen uns auf einen gemeinsamen Auftritt in Jena.

Paul Grindel ist Deutscher Meister der Jugend B

Jetzt ist es offiziell: Paul Grindel ist Deutscher Meister der Jugend B.

Fast eine Woche ist es her, dass die Deutschen Meisterschaften für den Nachwuchs in Schongau stattgefunden haben – oder besser: haben sollten.

Die Veranstaltenden und all die, die etwas mit der Organisation zu tun hatten, werden diese DM nicht so schnell vergessen. Denn die Organisation wurde nicht nur durch das mit Corona verbundene Hygienekonzept erschwert, sondern auch von dem Wetter und der starken Strömung im Lech. Zunächst wurde die Schwimmstrecke in den nahegelegenen Stausee verlegt. Kurz vor dem ersten Start wurde dann allerdings entschieden, dass zum Duathlon gewechselt wird –  das viele Treibgut könnte die Athlet:innen gefährden. Der Start verschob sich um eine Stunde, damit die Athlet:innen und Organisator:innen Zeit hatten, aus zwei Wechselzonen eine zu machen.

Der erste Start ging dann auch pünktlich mit der männlichen Jugend B um 10 Uhr los. Paul Grindel kam mit einer hervorragenden Leistung und einem Vorsprung von 13 Sekunden zu Platz 2 und 3 als Erster ins Ziel. Wenig später folgte Jan Fuckerirer auf Platz 6, Ben Schumacher auf Platz 13 und Jonas Hamm auf Platz 34. Pech in diesem Rennen hatte Ryan Helmvoigt, der in einem Sturz verwickelt war und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ryan konnte am darauffolgenden Tag das Krankenhaus wieder verlassen und darf nach einer Woche Pause und Ruhe langsam wieder ins Training einsteigen.

Das darauffolgende Rennen der weiblichen Jugend B, startete ebenfalls mit starker Beteiligung der SHTU. Gleich 5 Athletinnen starteten ins Rennen, welches nach der Hälfte wegen eines Massensturzes durch die Veranstaltenden abgesagt werden musste. Nicht nur das Rennen, sondern die ganze Veranstaltung wurde abgesagt, weil sich das Wetter einfach nicht besserte und die Bedingung auf dem Straßenbelag sich dadurch zunehmend verschlechterte.

„Zum Glück gab es nur leichte Verletzungen, wie Schürfwunden und Prellungen. Die Entscheidungen des Veranstalters und Verantwortlichen waren zu jeder Zeit nachvollziehbar und angemessen. Jetzt schauen wir nach vorne und orientieren uns auf Jena, wo am 05.07. die DM stattfinden wird“, sagt Landestrainer Carsten Krömer.

Dennoch kann sich Paul über seinen Erfolg freuen. Einen riesen Applaus und Glückwunsch von Deinem Kaderteam und der SHTU.

DTU-Cup in Darmstadt

Nach 2 Jahren fand nun der erste DTU-Cup statt. Am vergangenen Wochenende starteten 16 Schleswig-Holsteiner:innen und 2 Athlet:innen aus dem Potsdamer Internat in Darmstadt.
Der Wettkampf wurde unter besonderen Auflagen durchgeführt: So wurden die Zeiten in der Wechselzone begrenzt, es herrschte Windschattenverbot beim Radfahren und die Athlet:innen starteten in einem Abstand von 20 Sekunden.
Für uns war es nun auch ein wichtiger Testwettkampf, denn die kompletten B-Jugendlichen hatten bisher noch keinen nationalen Auftritt. Neben der Erfahrung die gesammelt wurde, kamen viele Top-Ten-Platzierungen am Ende raus. Das beste Ergebnis des Tages für die SHTU erzielte Lena Miller (2002) vom SC Itzehoe. Lena erkämpfte sich den 3. Platz hinter Jule Behrens und Franka Rust (beide Bundeskader).
Herzlichen Glückwunsch an Lena und dem ganzen Team für die tollen Leistungen. In dieser Woche steht eine gute Vorbereitung auf dem Plan: Am Wochenende startet die komplette Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft in Schongau.

Erfolg für Julia Bröcker bei der EM in Kitzbühel

Julia Bröcker (Vfl Oldesloe/ BSP Potsdam)  holt Gold im Mixed Team Relay bei der Jugend Europameisterschaft in Kitzbühel. Nach ihrem hervorragenden 4. Platz im Einzel (1 Sekunde hinter der Drittplatzierten) hat Julia sich für das Teamrelay qualifiziert.
Heute startete sie als Erste im Team Deutschland neben Justus Töpper, Jule Behrens und Henry Graf. Nach einem tollen Rennverlauf lief Henry mit einem komfortablen Vorsprung als Erster ins Ziel.
Herzlichen Glückwunsch aus dem hohen Norden an alle 4 Athleten und dem gesamten Trainer- und Betreuerstab und natürlich ganz besonders an Julia!

Erfolg in der Bundesliga für Kaderathletinnen

Sie sind im gleichen Jahrgang, kommen aus Schleswig-Holstein, sind zur gleichen Zeit in den Bundesstützpunkt nach Potsdam gezogen und trainieren dort seit knapp 2 Jahren bei Oskar Tiex: Julia Bröcker (Vfl Oldesloe / BSP Potsdam) und Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt / BSP Potsdam) gehen ihren Triathlon-Weg zusammen. Nun haben sie zusammen mit Nina Eim und Selina Klamt den 1. Platz in der ersten Bundesliga belegt. Nina Eim startete ihre Karriere ebenfalls in Schleswig-Holstein (SC Itzehoe) bevor sie dann nach Potsdam und zu ihrem neuen Trainer Ron Schmidt wechselte.

Darüber hinaus wurden im selben Wettkampf die Deutschen Triathlon-Meisterschaften der Elite in Berlin ausgetragen. Über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) hat Nina den 2. Platz, Julia den 5. Platz und Leann den 25. Platz belegen können.

Herzlichen Glückwunsch aus Schleswig Holstein für die tolle Leistung der Athletinnen und deren Trainer in Potsdam!

Julia Bröcker qualifiziert sich für die Jugend Europa Meisterschaft

Wie ein Paukenschlag schallte es von Kienbaum nach Schleswig-Holstein! Unmittelbar nach dem Rennen kam die Nachricht vom Chefcoach des BSP Potsdam, Ron Schmidt, an den Landestrainer Carsten Krömer: Julia erkämpfte sich den 2. Platz und somit auch die Qualifikation für die JEM.

Eigentlich hätte die Ausscheidung in Forst im Rahmen eines DTU Cups stattfinden sollen, doch dieser wurde aufgrund der Pandemie abgesagt. Thomas Möller (Bundestrainer Nachwuchs) zog dann einen Plan B aus der Tasche und ließ ein Ausscheidungsrennen unter optimalen Bedingungen in Kienbaum stattfinden. Nach den rund 11 Minuten für die 750m Schwimmen ging es für die 9 Athletinnen auf die 8 mal 2,5km lange Radrunde, wo sich Jule Behrens, Julia Bröcker, Franca Henseleit und Nadine Klive schnell einen kapitalen Vorsprung erfuhren.

Nach dem letzten Wechsel konnten sich Jule und Julia absetzen bis Jule erneut das Tempo verschärfte und das Rennen mit tollen 0:58:17 gewann. Julia folgte ihr dann mit einer Zeit von 0:58:35; auf dem dritten Platz kam Franka Henseleit mit 0:59:33 ins Ziel.

Nun gibt es einen neuen Eintrag in Julias Kalender: 18.-20. Juni 2021 JEM in Kitzbühel.

Herzlichen Glückwunsch aus Schleswig-Holstein an Julia und ihren Trainer Oskar Tiex vom BSP Potsdam für diesen großartigen Erfolg.

Sommertrainingslager 2021

Ein Stück Normalität – wer wünscht sich das gerade nicht? Für triathlonbegeisterte Kinder und Jugendliche kann die SHTU diesen Wunsch voraussichtlich erfüllen: Vom 4. – 14. Juli soll zum dritten Mal das Sommertrainingslager in Großenaspe stattfinden. Das Team konnte bereits im letzten Jahr Erfahrungen rund um die Themen Hygienekonzept und gemeinsames Training während einer Pandemie sammeln. Nun plant die SHTU erneut ein Sommercamp für Triathlet*innen verschiedenster Leistungsniveaus der Jahrgänge 2010 bis 2000. Neu ist dieses Jahr das Angebot für Para-Sportler*innen. Alle Teilnehmenden können sich neben dem Traithlontraining und gemeinsamen Kochen auch auf Outdooraktivitäten wie Hochseil, Sportbogen, Teamspiele und SUP freuen.
 
Weitere Informationen zu Training, Übernachtung, Verpflegung und Anmeldung finden sich in der Ausschreibung:

Von der Spät- zur Durchstarterin

Die Geschichte von Julia Bröcker, mittlerweile eines der größten Nachwuchstalente der DTU, zeigt, dass man im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht leistungsorientiert trainieren muss, nicht sonderlich erfolgreich sein muss – und ein paar Jahre später trotzdem eine realistische Chance hat, Triathlonprofi zu werden.

Eine Zeit von 5:50 Minuten war als Kaderkriterium beim Sichtungstag der Schleswig-Holsteinischen Triathlon-Union 2017 über 400 Meter Schwimmen festgelegt. Julia Bröcker schlug damals in Malente nach 6:06 Minuten an. „In diesem Moment“, so erzählt sie rund dreieinhalb Jahre später rückblickend, „habe ich gedacht: Das reicht nicht, ich habe es nicht geschafft.“ Ihre Hoffnung, in den Landeskader aufgenommen zu werden, schienen aufgrund ihrer Schwimmschwäche zerstoben zu sein.

Als ein paar Stunden später die Namen bekanntgegeben wurden, die dem Landeskader für 2017 angehörten, fiel auch der Name Julia Bröcker. „Da habe ich mich richtig gefreut“, erzählt die mittlerweile 17-Jährige. Obwohl sie aufgrund des Schwimmergebnisses „echt deprimiert war“, trat Julia anschließend noch zu den beiden Lauftests an. Sie war ja eh da. Sie überzeugte mit guten Zeiten. Landestrainer Carsten Krömer sah trotz der Schwimmschwäche großes Potential in ihr.

Es war, so weiß man mittlerweile, eine gute Entscheidung. Eine ziemlich gute sogar. Denn mittlerweile ist Julia Bröcker eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen ihres Alters.

Die Geschichte von Julia Bröcker ist auch eine Geschichte, die zeigt, dass man im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht leistungsorientiert trainieren muss, nicht zu den besten Athlet*innen seines Jahrgangs zählen muss, nicht sonderlich erfolgreich sein muss – und ein paar Jahre später trotzdem eine realistische Chance hat, Triathlonprofi zu werden.

Als Kind und Jugendliche spielte Julia Handball, machte Leichtathletik, ging Reiten – alles hobbymäßig. Sie bewegte sich gerne – und war zugleich auch ein Bewegungstalent. Tage ohne Sport kamen in ihrem Leben eigentlich nicht vor. Zu groß war (und ist) der Bewegungsdrang, zu sehr liebt sie es, in der Natur zu sein. „Ich bin schon auch mal faul“, erzählt Julia und fügt an: „Aber ohne Bewegung halte ich es meistens nicht lange durch, bin eigentlich immer unterwegs.“

Diesen Bewegungsdrang konnte sie lange Zeit frei ausüben, ohne starre Trainingskonzepte und -pläne. Julia trainierte in ihren ersten Jahren als Triathletin nicht planlos, aber eben ohne genauestens abgestimmte Pläne. Als Radeinheiten dienten schon auch mal die 30-Kilometer-Fahrten zu ihrer besten Freundin Leann Dietzel (die zusammen mit Julia nach Potsdam wechselte). Sie lief nicht mehr als zweimal in einer Woche. Das Schwimmtraining war eine Herausforderung. Julia war in drei verschiedenen Vereinen, um viermal die Woche trainieren zu können. Einfache Fahrtzeit zum Training:  bis zu 45 Minuten.

All das scheint ihr nicht geschadet zu haben. Im Gegenteil: Im DTU-Jugendcup verbesserte sie sich von Jahr zu Jahr. 2019 startete sie erstmals in der 2. Triathlon-Bundesliga Nord, erreichte in der Einzelwertung zweimal eine Top-drei-Platzierung. 2020, in diesem coronabedingt schwierigen Jahr ohne viele Wettkämpfe (in dem sich Julia zudem im Februar noch einer Blinddarm-Operation unterziehen musste), belegte sie in Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga die Ränge sechs (Swim and Run) und fünf (Saarbrücken). Zudem startete sie erstmals in einem internationalen Rennen, dem Junioren-Europacup im polnischen Olsztyn (Platz 14).

„Diese Entwicklung in den vergangenen Jahren hätte ich mir niemals erträumt“, sagt Julia. Diese Entwicklung, vor allem die Entwicklung 2020, hat auch viel mit ihrem Wechsel an den Stützpunkt nach Potsdam im Herbst 2019 zu tun. „Es war ein krasser Schritt“, sagt Julia, damals 16 Jahre jung, „aber im Nachhinein war der Schritt nicht so schwer, wie ich das vorher gedacht habe.“ Sie fühlt sich in Potsdam richtig wohl und trainiert nun erstmals unter professionellen Bedingungen.

In der anstehenden Saison würde sie gerne bei den Rennen des DTU-Jugendcups und bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften Podestplatzierungen erreichen. Und auch für internationale Starts „bin ich bereit“, sagt sie. Was ihr aber fast genauso wichtig ist: dass sie das Leben als Triathletin weiter genießen darf. „Ich finde es toll, im Trainingslager zu sein, neue Orte bei Wettkämpfen zu entdecken und kennenzulernen, das, was ich gerne mache, zu machen“, sagt Julia. Wer mit so viel Spaß und Freude dabei ist, muss sich vermutlich wenig Sorgen machen, dass sich die Erfolge nicht einstellen.

Digitale Trainer*innen-Ausbildung geht weiter

Nach Camille Dietzel und Jörn Fitschen hat nun auch Timo Schwalbe (43) vom Tri-Sport Lübeck seine Trainer-B-Lizenz erlangt. Der Sportwart und Trainer hat mit 23 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus der Schweiz und Österreich an der Triathlon-Ausbildung Leistungssport “Langdistanz” teilgenommen. „Die Ausbildung war sehr intensiv und unglaublich spannend. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, mit den namenhaften Referenten aus unserem Sport und den motivierten Kollegen*innen zusammen zu arbeiten. Trotz der rein virtuellen Ausbildung wurde stets auf eine hohe Qualität der Ausbildung geachtet und dies mit Erfolg. So konnte ich mir viel neues Wissen aneignen“, sagt Timo Schwalbe. Die Ausbildung schloss er im Februar mit einer Klausur, einer Trainingsplanaufgabe und einer Projektarbeit ab. Landestrainer Carsten Krömer gibt sich zufrieden: „Ich finde es toll, wie die Vereine sich nach und nach immer weiterentwickeln und ihr Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.“


            

            

                        
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