SHTU Badekappen

Endlich gibt es einheitliche Badekappen der SHTU! Gesponsert wurden diese von Merten Radeleff (http://vermessung-sh.de), der selbst als Triathlet beim Eckernförder MTV aktiv ist. Seit langem ist er ein Unterstützer der SHTU-Nachwuchsarbeit, wofür Landestrainer Carsten Krömer sehr dankbar ist: „Er hat immer ein offenes Ohr für meine Vorhaben.“

Als Carsten im Mai die Kaderathleten zu Hause besuchte, hat er angefangen die Badekappen zu verkaufen und dies im Sommertrainingslager fortgeführt. Nun sind noch etwa 80 Badekappen übrig, die bei den anstehenden Trainingslagern für 10 Euro das Stück angeboten werden. Die Einnahmen kommen vollständig der Nachwuchsarbeit zu Gute. Bei Interesse kann man sich auch direkt an den Landestrainer wenden.

Lena Wichmann erfolgreich bei DM Straße

Die Kaderathletin Lena Wichmann vom Athletico Büdelsdorf erreichte den 8. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Straßenrennen. In Bruchsal wurde die DM Straße für den Nachwuchs der “Spezialisten” ausgetragen. Lena Wichmann war neben Finja Schreber die einzige Starterin, die vom Schleswig-Holsteinischen Radsportverband für die DM nominiert wurde. Es wurde eine 12,5 km lange Runde mit 200 Höhenmetern ausgewählt. Die 36 Mädchen aus der U15w mussten wie die gleichaltrigen Jungs drei Runden fahren. Auch für ein Begleitfahrzeug war gesorgt. „Wir haben uns mit den Buchholzern und den Berlinern zusammengetan. Aus vorangegangenen Rennen gibt es da gute Verbindungen und im Falle eines Falles wäre Lena auch aus dem Begleitfahrzeug versorgt worden“, sagt Vater Frank Wichmann.
Gleich zum Start wurde Vollgas gefahren und die norddeutschen Mädchen schafften es nicht in die 1. Gruppe. Lena gelang es dennoch, am Ende der 13-köpfigen Spitzengruppe mitzufahren. Zu Beginn der 2. Runde war Lena noch dabei, wurde aber im Anstieg abgehängt. Die zweite Gruppe folgt ca. eine Minute hinter ihr. In der 3. Runde herrschte dann große Verwirrung, so Frank Wichmann: Lena kam als erstes Mädchen durch den Start-Ziel Bereich, kurz danach folgte die Spitzengruppe. „Im welligen Bereich der Strecke wurde etwas gebummelt. Da bin ich aus der Spitzengruppe einfach vorne rausgefahren und niemand wollte mitfahren“, sagt Lena nach dem Rennen. Vater Frank Wichmann meint dazu: „Da zeigt sich wohl der Erfahrungsunterschied. Obwohl bestimmt alle bei Lena hätten mitfahren können, haben sie die kräftesparende Fahrt in der Gruppe genutzt, um noch Körner für die letzte Runde zu haben.“ In der letzten Runde wurde dann aus dem Feld auch mehrfach angegriffen und Lena flog aus der Gruppe. Zweimal konnte sie wieder heranfahren, dann war die Kraft zu Ende. Die Spitzengruppe sprintete um den Sieg und Lena kam auf dem 8. Platz ins Ziel. „Für Lena ein toller Erfolg. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ihr im Gegensatz zu den Spezialistinnen beim taktischen Fahren aufgrund der fehlenden Rennpraxis noch einiges fehlt und dadurch eine noch bessere Platzierung limitierte“, meint Frank Wichmann und sagt weiter: „Was uns für Lena besonders freute ist, dass nachdem die Niedersächsinnen und die Berlinerin es nicht in die Spitzengruppe geschafft hatten, sich das Begleitfahrzeug dazu entschied, hinter der aussichtsreichsten Fahrerin zu bleiben – und fuhr hinter Lena her. Dazu motivierte der Buchholzer Trainer während des Rennens Lena.“

Neues in der medizinischen Betreuung

Großenaspe. Die SHTU geht neue Wege in der medizinischen Betreuung ihrer Kaderathleten und Aktiven! Am 16. September traf sich auf Einladung von Landestrainer Carsten Krömer eine Gruppe von Medizinern, Therapeuten und Trainern, um ihre schon in den vergangenen Jahren geleistete Unterstützung und Betreuung des Landeskaders in Zukunft noch besser zu koordinieren und zu vernetzen. Zu diesem Zweck wurde auf dem Treffen beschlossen für die Zukunft den Posten eines Verbandsarztes zu schaffen, der durch Oke Büll (44, Foto), selbst aktiver Triathlet und Trainer beim Dänischen Wohld bekleidet werden soll.

Oke ist als niedergelassener Anästhesist und Notfallmediziner in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis hauptsächlich am OP-Zentrum des Mare Klinikums in Kronshagen tätig und betreut dort unter anderem interdisziplinär Sportler unterschiedlichster Disziplinen.

Die SHTU wird damit der erste Triathlon-Landesverband in Deutschland mit einem eigenen Verbandsarzt sowie einem unterstützenden Netzwerk von medizinischen Experten sein.

Die Veranstaltung wurde vom Landestrainer Carsten Krömer moderiert und vom Präsidenten Kai Möller und Ehrenpräsidenten Bernd Lange begleitet.

„Die medizinische und psychische Betreuung des Landeskaders soll mehr Struktur bekommen und weiterentwickelt werden“, sagt Carsten Krömer und fügt hinzu: „Ernährungsseminare, Mentaltraining und ärztliche Untersuchungen der Kaderathleten sollen die Sicherheit der Athleten erhöhen und die Prävention von Überlastungen und Verletzungen verbessern. Dafür braucht es eine gut funktionierende Kommunikationsplattform mit der medizinischen Kompetenz der beteiligten Spezialisten, Therapeuten und Coaches unter der Leitung von Oke, natürlich unter der Beachtung der geltenden Datenschutzvorgaben.“ Oke sei es dabei wichtig als Team  mit den schon involvierten Fachleuten zusammen zu arbeiten, so Krömer. „Wir können jetzt schon auf ein hohes Maß an Kompetenz zugreifen, beispielsweise können wir bei der Beurteilung eines auffälligen EKG’s  Jörn Fitschen (Kardiologe) hinzuziehen. Und Dr. Stefan Ortfeld ist schon jetzt an den Untersuchungen beteiligt.“

Perspektivisch soll sich die Tätigkeit des medizinischen Netzwerks aber nicht auf die Betreuung des Landeskaders beschränken. Geplant ist die angebotenen Lehrgänge durch Vorträge und Seminarangebote zu erweitern. Diese Angebote sollen sich dann auch ausdrücklich an Breitensportler und Agegrouper richten und sollen sich nicht nur um spezielle Fragen zur optimalen Ernährung für Sportler drehen, sondern auch Fragen, wie der Einstieg als Nicht-Sportler oder Wiedereinsteiger in den Triathlon gelingt, beleuchten.

 

Ein besonderer Dank richtet sich an die Teilnehmer der Veranstaltung, die viel Energie und Zeit in die Entwicklung des Projektes investieren. Dazu gehören

  • Stefan Ortfeld (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Facharzt für Kinderchirurgie, Zertifikat für Kinderorthopädie und Psychosomatische Grundversorgung, Ärztliche Leitung des Kinderzentrums Pelzerhaken)
  • Jörn Fitschen (Cheftrainer für Triathlon in Bargteheide, Sportkardiologe und Internist am DRK-Krankenhaus in Mölln-Ratzeburg)
  • Christoph Rehkamp (HNO-Arzt in eigener Praxis in Flensburg mit den Schwerpunkten Allergologie, Tauchmedizin, Schwindel und Naturheilkunde)
  • Karen Krömer (Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis in Bad Bramstedt und Kiel-Molfsee mit den Schwerpunkten EMDR, psycholog. Homöopathie, Wingwave-Coaching und Mentaltrainerin, NLP, Reflexintegration und integrativer Lerntherapie)
  • Katharina Gorka (Ernährungscoach in Itzehoe)
  • Oke Büll (aktiver Triathlet & Heimtrainer von Junias Groth im Triathlon Dänischer Wohld, Anästhesist und Notfallmediziner in eigener Gemeinschaftspraxis am Op-Zentrum des Mare Klinikum in Kronshagen mit Schwerpunkt sportorthopädische Versorgung)
  • Klaus Waizner (Dipl.-Ing. Medizintechnik, Biomechanik und Sportdiagnostik bei Technische Orthopädie Lübeck)
  • Und weitere Ärzte, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten.

Neue Jacken für den Kader

Endlich müssen unsere Kader-Athleten nicht mehr frieren! Die Daunenjacken waren lang ersehnt und wurden nun von der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg, Christoph Rehkamp, Pavel Hörsysteme (vertreten durch den Inhaber Stefan Pavel) und dem Sportgeschäft Möller ermöglicht.

Die Jacken sollten ihren ersten Einsatz bereits im März beim DTU Cup in Bonn haben – der ist aber, wie alle anderen Wettkämpfe auch, ausgefallen.  Jetzt hat der Landestrainer Carsten Krömer die Gunst der Stunde genutzt und ist zu allen Athleten nach Hause gefahren, um die Jacken zu überreichen. Die Freude bei den Kadermitgliedern war groß! Nebenbei konnte Carsten den Zustand seiner Athleten abchecken: „Der Landeskader ist weiterhin hoch motiviert am Trainieren, auch wenn noch keine Wettkämpfe in Aussicht sind. Alle sind gesund. Ich bin sehr stolz auf meine Athleten.“

Dennoch freut sich die Mannschaft nach monatelangem Einzeltraining auf das erste Zusammentreffen und hofft natürlich noch auf den einen oder anderen Wettkampf in der Saison.