Sommertrainingslager 2021

Ein Stück Normalität – wer wünscht sich das gerade nicht? Für triathlonbegeisterte Kinder und Jugendliche kann die SHTU diesen Wunsch voraussichtlich erfüllen: Vom 4. – 14. Juli soll zum dritten Mal das Sommertrainingslager in Großenaspe stattfinden. Das Team konnte bereits im letzten Jahr Erfahrungen rund um die Themen Hygienekonzept und gemeinsames Training während einer Pandemie sammeln. Nun plant die SHTU erneut ein Sommercamp für Triathlet*innen verschiedenster Leistungsniveaus der Jahrgänge 2010 bis 2000. Neu ist dieses Jahr das Angebot für Para-Sportler*innen. Alle Teilnehmenden können sich neben dem Traithlontraining und gemeinsamen Kochen auch auf Outdooraktivitäten wie Hochseil, Sportbogen, Teamspiele und SUP freuen.
 
Weitere Informationen zu Training, Übernachtung, Verpflegung und Anmeldung finden sich in der Ausschreibung:

Von der Spät- zur Durchstarterin

Die Geschichte von Julia Bröcker, mittlerweile eines der größten Nachwuchstalente der DTU, zeigt, dass man im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht leistungsorientiert trainieren muss, nicht sonderlich erfolgreich sein muss – und ein paar Jahre später trotzdem eine realistische Chance hat, Triathlonprofi zu werden.

Eine Zeit von 5:50 Minuten war als Kaderkriterium beim Sichtungstag der Schleswig-Holsteinischen Triathlon-Union 2017 über 400 Meter Schwimmen festgelegt. Julia Bröcker schlug damals in Malente nach 6:06 Minuten an. „In diesem Moment“, so erzählt sie rund dreieinhalb Jahre später rückblickend, „habe ich gedacht: Das reicht nicht, ich habe es nicht geschafft.“ Ihre Hoffnung, in den Landeskader aufgenommen zu werden, schienen aufgrund ihrer Schwimmschwäche zerstoben zu sein.

Als ein paar Stunden später die Namen bekanntgegeben wurden, die dem Landeskader für 2017 angehörten, fiel auch der Name Julia Bröcker. „Da habe ich mich richtig gefreut“, erzählt die mittlerweile 17-Jährige. Obwohl sie aufgrund des Schwimmergebnisses „echt deprimiert war“, trat Julia anschließend noch zu den beiden Lauftests an. Sie war ja eh da. Sie überzeugte mit guten Zeiten. Landestrainer Carsten Krömer sah trotz der Schwimmschwäche großes Potential in ihr.

Es war, so weiß man mittlerweile, eine gute Entscheidung. Eine ziemlich gute sogar. Denn mittlerweile ist Julia Bröcker eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen ihres Alters.

Die Geschichte von Julia Bröcker ist auch eine Geschichte, die zeigt, dass man im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht leistungsorientiert trainieren muss, nicht zu den besten Athlet*innen seines Jahrgangs zählen muss, nicht sonderlich erfolgreich sein muss – und ein paar Jahre später trotzdem eine realistische Chance hat, Triathlonprofi zu werden.

Als Kind und Jugendliche spielte Julia Handball, machte Leichtathletik, ging Reiten – alles hobbymäßig. Sie bewegte sich gerne – und war zugleich auch ein Bewegungstalent. Tage ohne Sport kamen in ihrem Leben eigentlich nicht vor. Zu groß war (und ist) der Bewegungsdrang, zu sehr liebt sie es, in der Natur zu sein. „Ich bin schon auch mal faul“, erzählt Julia und fügt an: „Aber ohne Bewegung halte ich es meistens nicht lange durch, bin eigentlich immer unterwegs.“

Diesen Bewegungsdrang konnte sie lange Zeit frei ausüben, ohne starre Trainingskonzepte und -pläne. Julia trainierte in ihren ersten Jahren als Triathletin nicht planlos, aber eben ohne genauestens abgestimmte Pläne. Als Radeinheiten dienten schon auch mal die 30-Kilometer-Fahrten zu ihrer besten Freundin Leann Dietzel (die zusammen mit Julia nach Potsdam wechselte). Sie lief nicht mehr als zweimal in einer Woche. Das Schwimmtraining war eine Herausforderung. Julia war in drei verschiedenen Vereinen, um viermal die Woche trainieren zu können. Einfache Fahrtzeit zum Training:  bis zu 45 Minuten.

All das scheint ihr nicht geschadet zu haben. Im Gegenteil: Im DTU-Jugendcup verbesserte sie sich von Jahr zu Jahr. 2019 startete sie erstmals in der 2. Triathlon-Bundesliga Nord, erreichte in der Einzelwertung zweimal eine Top-drei-Platzierung. 2020, in diesem coronabedingt schwierigen Jahr ohne viele Wettkämpfe (in dem sich Julia zudem im Februar noch einer Blinddarm-Operation unterziehen musste), belegte sie in Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga die Ränge sechs (Swim and Run) und fünf (Saarbrücken). Zudem startete sie erstmals in einem internationalen Rennen, dem Junioren-Europacup im polnischen Olsztyn (Platz 14).

„Diese Entwicklung in den vergangenen Jahren hätte ich mir niemals erträumt“, sagt Julia. Diese Entwicklung, vor allem die Entwicklung 2020, hat auch viel mit ihrem Wechsel an den Stützpunkt nach Potsdam im Herbst 2019 zu tun. „Es war ein krasser Schritt“, sagt Julia, damals 16 Jahre jung, „aber im Nachhinein war der Schritt nicht so schwer, wie ich das vorher gedacht habe.“ Sie fühlt sich in Potsdam richtig wohl und trainiert nun erstmals unter professionellen Bedingungen.

In der anstehenden Saison würde sie gerne bei den Rennen des DTU-Jugendcups und bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften Podestplatzierungen erreichen. Und auch für internationale Starts „bin ich bereit“, sagt sie. Was ihr aber fast genauso wichtig ist: dass sie das Leben als Triathletin weiter genießen darf. „Ich finde es toll, im Trainingslager zu sein, neue Orte bei Wettkämpfen zu entdecken und kennenzulernen, das, was ich gerne mache, zu machen“, sagt Julia. Wer mit so viel Spaß und Freude dabei ist, muss sich vermutlich wenig Sorgen machen, dass sich die Erfolge nicht einstellen.

Digitale Trainer*innen-Ausbildung geht weiter

Nach Camille Dietzel und Jörn Fitschen hat nun auch Timo Schwalbe (43) vom Tri-Sport Lübeck seine Trainer-B-Lizenz erlangt. Der Sportwart und Trainer hat mit 23 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus der Schweiz und Österreich an der Triathlon-Ausbildung Leistungssport “Langdistanz” teilgenommen. „Die Ausbildung war sehr intensiv und unglaublich spannend. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, mit den namenhaften Referenten aus unserem Sport und den motivierten Kollegen*innen zusammen zu arbeiten. Trotz der rein virtuellen Ausbildung wurde stets auf eine hohe Qualität der Ausbildung geachtet und dies mit Erfolg. So konnte ich mir viel neues Wissen aneignen“, sagt Timo Schwalbe. Die Ausbildung schloss er im Februar mit einer Klausur, einer Trainingsplanaufgabe und einer Projektarbeit ab. Landestrainer Carsten Krömer gibt sich zufrieden: „Ich finde es toll, wie die Vereine sich nach und nach immer weiterentwickeln und ihr Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.“

Erfolg für Julia Bröcker in Erfurt

BÄM – Was für ein Einstieg in die noch bevorstehende Wettkampfsaison!
 
Die Bundeskaderathletin Julia Bröcker (2003, VFL Oldesloe/BSP Potsdam) ist am Dienstag, den 2. Februar, beim ‚Erfurt Indoor‘ mit einem hervorragenden Ergebnis in die Saison gestartet. Gemeinsam mit ihren Trainingskolleginnen des Bundesstützpunktes Potsdam startete sie in den Hartwig-Gauder-Hallen. Ein 3000-Meter-Lauf stand unter den Augen des Bundestrainer Ron Schmidt auf der Tagesordnung. Mit einer hervorragenden persönlichen Bestzeit von 09:41,62 lief sie als Jüngste ins Ziel. Für alle, die die Zeit nicht so recht zuordnen können: 11 Sekunden schneller und sie hätte sich für die Jugend-Europameisterschaft der Leichtathleten qualifiziert.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung aus Deiner Heimat, Julia 😊
 
Hier die Ergebnisse: 1. Laura Lindemann (09:14,67), 2. Kristina Hendel (09:17,90), 3. Blanka Dörfel (09:20,61), 4. Marlene Gomez (09:32,86), 5. Julia Bröcker (09:41,62), 6. Jolanda Annen (09:52,12)

Trainer*innen-Ausbildung in Corona-Zeiten digital

 

Die Trainer*innen-Ausbildung geht trotz Corona weiter!

21 Teilnehmer*innen haben Mitte Januar die Prüfung für die Trainer-B-Ausbildung Leistungssport „Olympischer Triathlon“ erfolgreich abgelegt. Darunter mit Camille Dietzel (Jugendtrainerin SHTU, Trainerin SG Wasserratten Norderstedt) und Jörn Fitschen (Cheftrainer TSV Bargteheide) auch zwei Trainer aus der SHTU. „Ich bin froh darüber, dass wir viele Trainer haben, die an der permanenten Weiterentwicklung und Fortbildung interessiert sind. Das hebt insgesamt das Niveau unserer Arbeit in Schleswig-Holstein“, sagte Landestrainer Carsten Krömer. Camille Dietzel stimmt dem zu und sagt darüber hinaus: „Die Trainer*innen B Ausbildung war für mich unglaublich bereichernd. Ich war von Trainer*innen umgeben die Alle im gleichen oder einen ähnlichen Bereich unseres Sportes gearbeitet haben, wodurch ein qualitativ sehr hochwertiger Austausch zustande kam. Ich habe mich in meinem persönlichen Trainerinnen- Dasein total weiterentwickeln können und habe ganz viel neuen Input mitgenommen. Für mich hat es sich total gelohnt!“

Coronabedingt fand das Prüfungswochenende zum ersten Mal in der Geschichte der Trainer*innen-Ausbildung der Deutschen Triathlon Union (DTU) digital auf der DTU-Lernplattform statt. Neben dem vielen Lernen, musste eine  Trainingsplanungsaufgabe erarbeitet werden. Außerdem mussten die Teilnehmer*innen zu zweit eine Projektarbeit fertigen.  „Es hat gut geklappt, die Ausbildung erstmals rein digital abzuschließen. Es war kein Verlust der Qualität der Beiträge zu sehen“, sagte Dennis Sandig, DTU Referent für Bildung und Wissenschaftskoordinator. Auch Jörn Fitschen ist zufrieden: „Es war ein wirklich hochkarätig besetzter und sehr intensiver Kurs der DTU. Dazu kam der Austausch mit anderen engagierten Trainern  in der ersten Ausbildungswoche. Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und mit meinem  neuen Wissen  Athleten/Innen und Trainerkollegen/Innen wieder ein Stück weiter bringen kann.“

Julia Bröcker wurde in den Bundeskader berufen

Für Julia ist Freitag, der 13. ein Glückstag – zumindest ab jetzt!

Bundestrainer Thomas Möller gab heute in der über Zoom stattfindenden Landestrainerkonferenz die Nominierung der Bundeskaderathleten offiziell bekannt: Darunter Julia Bröcker (2003). Die Triathletin vom Vfl Oldesloe wird seit fast eineinhalb Jahren im Internat am Bundesstützpunkt in Potsdam von Oskar Tiex trainiert. Die Nominierung stellt für Julia einen Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres dar. Dabei ging 2020 für die Bundeskaderathletin nicht besonders erfolgversprechend los – größere gesundheitliche Probleme legten sie erstmal für 6 Wochen flach. Langsam und mit Bedacht hat sie mit dem Training angefangen und sich an die anstehenden Leistungsüberprüfungen und Wettkämpfe herangearbeitet. Im Laufe der „Saison“ steigerte sie sich zu Sehens: Beim Swim and Run in Potsdam setzte sie mit einer Zeit von 09:59 über 800m Freistil und 17:55 über 5000m schon mal ein Zeichen. Es folgten 2 internationale Auftritte in Polen und in Tschechien, wo sie einen hervorragenden 2. Platz belegte. Der letzte Wettkampf in diesem Jahr fand in Saarbrücken statt, wo sie in der ersten Bundesliga für die Potsdamer an den Start ging, dort den 6. Platz in der Gesamtwertung und einen hervorragenden 2. Platz im Nachwuchsbereich erreicht hat. Kurz vor der Saisonpause ging es dann noch mal auf die Bahn, wo sie die Saison mit einer 17:28 über 5000m abgeschlossen hat.

Herzlichen Glückwunsch aus Schleswig-Holstein an Dich, Julia – weiter so 😊

SHTU Badekappen

Endlich gibt es einheitliche Badekappen der SHTU! Gesponsert wurden diese von Merten Radeleff (http://vermessung-sh.de), der selbst als Triathlet beim Eckernförder MTV aktiv ist. Seit langem ist er ein Unterstützer der SHTU-Nachwuchsarbeit, wofür Landestrainer Carsten Krömer sehr dankbar ist: „Er hat immer ein offenes Ohr für meine Vorhaben.“

Als Carsten im Mai die Kaderathleten zu Hause besuchte, hat er angefangen die Badekappen zu verkaufen und dies im Sommertrainingslager fortgeführt. Nun sind noch etwa 80 Badekappen übrig, die bei den anstehenden Trainingslagern für 10 Euro das Stück angeboten werden. Die Einnahmen kommen vollständig der Nachwuchsarbeit zu Gute. Bei Interesse kann man sich auch direkt an den Landestrainer wenden.

Lena Wichmann erfolgreich bei DM Straße

Die Kaderathletin Lena Wichmann vom Athletico Büdelsdorf erreichte den 8. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Straßenrennen. In Bruchsal wurde die DM Straße für den Nachwuchs der “Spezialisten” ausgetragen. Lena Wichmann war neben Finja Schreber die einzige Starterin, die vom Schleswig-Holsteinischen Radsportverband für die DM nominiert wurde. Es wurde eine 12,5 km lange Runde mit 200 Höhenmetern ausgewählt. Die 36 Mädchen aus der U15w mussten wie die gleichaltrigen Jungs drei Runden fahren. Auch für ein Begleitfahrzeug war gesorgt. „Wir haben uns mit den Buchholzern und den Berlinern zusammengetan. Aus vorangegangenen Rennen gibt es da gute Verbindungen und im Falle eines Falles wäre Lena auch aus dem Begleitfahrzeug versorgt worden“, sagt Vater Frank Wichmann.
Gleich zum Start wurde Vollgas gefahren und die norddeutschen Mädchen schafften es nicht in die 1. Gruppe. Lena gelang es dennoch, am Ende der 13-köpfigen Spitzengruppe mitzufahren. Zu Beginn der 2. Runde war Lena noch dabei, wurde aber im Anstieg abgehängt. Die zweite Gruppe folgt ca. eine Minute hinter ihr. In der 3. Runde herrschte dann große Verwirrung, so Frank Wichmann: Lena kam als erstes Mädchen durch den Start-Ziel Bereich, kurz danach folgte die Spitzengruppe. „Im welligen Bereich der Strecke wurde etwas gebummelt. Da bin ich aus der Spitzengruppe einfach vorne rausgefahren und niemand wollte mitfahren“, sagt Lena nach dem Rennen. Vater Frank Wichmann meint dazu: „Da zeigt sich wohl der Erfahrungsunterschied. Obwohl bestimmt alle bei Lena hätten mitfahren können, haben sie die kräftesparende Fahrt in der Gruppe genutzt, um noch Körner für die letzte Runde zu haben.“ In der letzten Runde wurde dann aus dem Feld auch mehrfach angegriffen und Lena flog aus der Gruppe. Zweimal konnte sie wieder heranfahren, dann war die Kraft zu Ende. Die Spitzengruppe sprintete um den Sieg und Lena kam auf dem 8. Platz ins Ziel. „Für Lena ein toller Erfolg. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ihr im Gegensatz zu den Spezialistinnen beim taktischen Fahren aufgrund der fehlenden Rennpraxis noch einiges fehlt und dadurch eine noch bessere Platzierung limitierte“, meint Frank Wichmann und sagt weiter: „Was uns für Lena besonders freute ist, dass nachdem die Niedersächsinnen und die Berlinerin es nicht in die Spitzengruppe geschafft hatten, sich das Begleitfahrzeug dazu entschied, hinter der aussichtsreichsten Fahrerin zu bleiben – und fuhr hinter Lena her. Dazu motivierte der Buchholzer Trainer während des Rennens Lena.“

Neues in der medizinischen Betreuung

Großenaspe. Die SHTU geht neue Wege in der medizinischen Betreuung ihrer Kaderathleten und Aktiven! Am 16. September traf sich auf Einladung von Landestrainer Carsten Krömer eine Gruppe von Medizinern, Therapeuten und Trainern, um ihre schon in den vergangenen Jahren geleistete Unterstützung und Betreuung des Landeskaders in Zukunft noch besser zu koordinieren und zu vernetzen. Zu diesem Zweck wurde auf dem Treffen beschlossen für die Zukunft den Posten eines Verbandsarztes zu schaffen, der durch Oke Büll (44, Foto), selbst aktiver Triathlet und Trainer beim Dänischen Wohld bekleidet werden soll.

Oke ist als niedergelassener Anästhesist und Notfallmediziner in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis hauptsächlich am OP-Zentrum des Mare Klinikums in Kronshagen tätig und betreut dort unter anderem interdisziplinär Sportler unterschiedlichster Disziplinen.

Die SHTU wird damit der erste Triathlon-Landesverband in Deutschland mit einem eigenen Verbandsarzt sowie einem unterstützenden Netzwerk von medizinischen Experten sein.

Die Veranstaltung wurde vom Landestrainer Carsten Krömer moderiert und vom Präsidenten Kai Möller und Ehrenpräsidenten Bernd Lange begleitet.

„Die medizinische und psychische Betreuung des Landeskaders soll mehr Struktur bekommen und weiterentwickelt werden“, sagt Carsten Krömer und fügt hinzu: „Ernährungsseminare, Mentaltraining und ärztliche Untersuchungen der Kaderathleten sollen die Sicherheit der Athleten erhöhen und die Prävention von Überlastungen und Verletzungen verbessern. Dafür braucht es eine gut funktionierende Kommunikationsplattform mit der medizinischen Kompetenz der beteiligten Spezialisten, Therapeuten und Coaches unter der Leitung von Oke, natürlich unter der Beachtung der geltenden Datenschutzvorgaben.“ Oke sei es dabei wichtig als Team  mit den schon involvierten Fachleuten zusammen zu arbeiten, so Krömer. „Wir können jetzt schon auf ein hohes Maß an Kompetenz zugreifen, beispielsweise können wir bei der Beurteilung eines auffälligen EKG’s  Jörn Fitschen (Kardiologe) hinzuziehen. Und Dr. Stefan Ortfeld ist schon jetzt an den Untersuchungen beteiligt.“

Perspektivisch soll sich die Tätigkeit des medizinischen Netzwerks aber nicht auf die Betreuung des Landeskaders beschränken. Geplant ist die angebotenen Lehrgänge durch Vorträge und Seminarangebote zu erweitern. Diese Angebote sollen sich dann auch ausdrücklich an Breitensportler und Agegrouper richten und sollen sich nicht nur um spezielle Fragen zur optimalen Ernährung für Sportler drehen, sondern auch Fragen, wie der Einstieg als Nicht-Sportler oder Wiedereinsteiger in den Triathlon gelingt, beleuchten.

 

Ein besonderer Dank richtet sich an die Teilnehmer der Veranstaltung, die viel Energie und Zeit in die Entwicklung des Projektes investieren. Dazu gehören

  • Stefan Ortfeld (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Facharzt für Kinderchirurgie, Zertifikat für Kinderorthopädie und Psychosomatische Grundversorgung, Ärztliche Leitung des Kinderzentrums Pelzerhaken)
  • Jörn Fitschen (Cheftrainer für Triathlon in Bargteheide, Sportkardiologe und Internist am DRK-Krankenhaus in Mölln-Ratzeburg)
  • Christoph Rehkamp (HNO-Arzt in eigener Praxis in Flensburg mit den Schwerpunkten Allergologie, Tauchmedizin, Schwindel und Naturheilkunde)
  • Karen Krömer (Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis in Bad Bramstedt und Kiel-Molfsee mit den Schwerpunkten EMDR, psycholog. Homöopathie, Wingwave-Coaching und Mentaltrainerin, NLP, Reflexintegration und integrativer Lerntherapie)
  • Katharina Gorka (Ernährungscoach in Itzehoe)
  • Oke Büll (aktiver Triathlet & Heimtrainer von Junias Groth im Triathlon Dänischer Wohld, Anästhesist und Notfallmediziner in eigener Gemeinschaftspraxis am Op-Zentrum des Mare Klinikum in Kronshagen mit Schwerpunkt sportorthopädische Versorgung)
  • Klaus Waizner (Dipl.-Ing. Medizintechnik, Biomechanik und Sportdiagnostik bei Technische Orthopädie Lübeck)
  • Und weitere Ärzte, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten.

Neue Jacken für den Kader

Endlich müssen unsere Kader-Athleten nicht mehr frieren! Die Daunenjacken waren lang ersehnt und wurden nun von der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg, Christoph Rehkamp, Pavel Hörsysteme (vertreten durch den Inhaber Stefan Pavel) und dem Sportgeschäft Möller ermöglicht.

Die Jacken sollten ihren ersten Einsatz bereits im März beim DTU Cup in Bonn haben – der ist aber, wie alle anderen Wettkämpfe auch, ausgefallen.  Jetzt hat der Landestrainer Carsten Krömer die Gunst der Stunde genutzt und ist zu allen Athleten nach Hause gefahren, um die Jacken zu überreichen. Die Freude bei den Kadermitgliedern war groß! Nebenbei konnte Carsten den Zustand seiner Athleten abchecken: „Der Landeskader ist weiterhin hoch motiviert am Trainieren, auch wenn noch keine Wettkämpfe in Aussicht sind. Alle sind gesund. Ich bin sehr stolz auf meine Athleten.“

Dennoch freut sich die Mannschaft nach monatelangem Einzeltraining auf das erste Zusammentreffen und hofft natürlich noch auf den einen oder anderen Wettkampf in der Saison.

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