Erfolg bei der AK WM in Abu Dhabi: Van Stevendaal und Lakies holen dreimal Gold

Die Triathlon-Saison ist eigentlich schon vorbei, Medaillen werden aber trotzdem noch gesammelt: Bei den letzten internationalen Meisterschaften 2022 waren  Athlet:innen  aus Schleswig-Holstein nicht nur dabei, sondern auch erfolgreich. Wettkämpfe gab es über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen), über die Supersprintdistanz (0,4 km Schwimmen, 10 km Radfahren, 2,3 km Laufen) und im Aquabike (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren).

Udo Van Stevendaal (AK 50) war insgesamt mit seinen ersten Plätzen über die Supersprintdistanz (00:33:50) und über die Olympische Distanz (02:02:21) erfolgreichster deutscher Athlet. Bei der EM in München hatte Van Stevendaal dieses Jahr bereits Gold gewonnen.

Ebenfalls mit einer Gold-Medaille kommt Anke Lakies (AK 55) zurück nach Hause. Im Aquabike finishte sie mit einer Zeit von 01:37:33 Stunden und machte so den ersten Platz.

Alle Ergebnisse und mehr Informationen gibt es auf der Seite der DTU:

https://www.triathlondeutschland.de/aktuelles/11-2022/22-medaillen-bei-wm-abu-dhabi

SHTU-Verbandstag in Itzehoe: Neuer Präsident und ein neuer Vize gewählt

Beim Verbandstag der SHTU stellte sich Kai Möller nach dreijährigen Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Seine Präsidentschaft war vor allem von zahlreichen Ausnahmesituationen geprägt, die von der Pandemie verursacht wurden. „Die Anforderungen an dieses Amt sind mit meiner beruflichen Situation nicht länger zu vereinbaren“, so der scheidende Präsident. Das Amt des Präsidenten wird nun vom Kieler Bernd Lange – zuvor Vizepräsident für Leistungssport – übernommen. Mit den Aufgaben ist Bernd Lange vertraut, da er vor vielen Jahren dieses Amt in der SHTU schon einmal bekleidet hat. „Man hat mir gesagt, ich habe ja als Rentner sehr viel Zeit und die könne ich doch gut für die Präsidentschaft nutzen“, sagt der Bernd Lange mit einem Augenzwinkern. Allerdings kündigte er an: „Ich möchte das Amt möglichst nur für zwei Jahre übernehmen.“ In dieser Zeit sei es sein Ziel, gemeinsam mit dem Vorstand die SHTU so zu strukturieren und die Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes so zu gestalten, dass es auch für Berufstätige möglich ist, die Präsidentschaft auszuüben. Den frei gewordenen Platz des Vizepräsidenten für Leistungssport übernimmt nun Merten Radeleff aus Eckenförde.

 

 

Förderverein bedankt sich für großzügige Spende

Der Förderverein für die Triathlonjugend in Schleswig-Holstein hat vom Hachede Triathlon Geesthacht eine Spende von 1737 € erhalten. Der Triathlon musste im letzten Jahr leider abgesagt werden, nachdem die Startgelder bereits überwiesen worden waren. Auf Wunsch der Athlet:innen wurden diese Startgelder allerdings nicht zurückerstattet und nun an den Förderverein gespendet. Genutzt wird diese Spende für Projekte für die Jugend im Breiten- und Leistungssport. „Wir bedenken und ganz herzlich für diese großzügige Spende und versprechen, das Geld für das Wohl junger Triathlet:innen einzusetzen“, sagt Jan-Philipp Krawczyk, Vorsitzender des Fördervereins.

 

 

Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.):

Bernd Lange (2. Vorsitzender Förderverein), Jan Philipp Krawczyk (1. Vorsitzender Förderverein), Jens Naundorf (Hachede Triathlon), Renate Fitschen (Kassenwartin Förderverein)

 

Ratzeburger SV: Kleine Triathlon-Abteilung mit einem tollen Jahr

 

Die Triathlon-Abteilung des Ratzeburger Sportvereins ist mit seinen 55 Mitglieder:innen klein – große Erfolge durfte sie im Wettkampfjahr 2022 dennoch feiern. Darüber hinaus stehen zum Saisonabschluss noch einige Highlights an.

Die herausragenden Erfolge begannen bei der Duathlon WM im dänischen Viborg auf der Mitteldistanz. Jonas Weller sicherte sich in seiner Altersklasse den Vize-Weltmeistertitel. Ein Platz in der Hall of Fame der Triathlon-Abteilung des RSV ist ihm somit sicher. „Ganz herzliche Glückwünsche an Jonas für diese Leistung und weiter so! Er ist ein Motivator für uns als Abteilungsmitglieder“, sagt Carsten Wruck stellvertretend für die Tri-Abteilung des RSV.

Schnell, schneller, Weller – Der Ratzeburger legte dann bei seiner Ironman-Premiere in Hamburg noch einen drauf: Er gewann das Jedermann-Rennen in seiner Altersklasse (8:32:42) und holte sich somit das Ticket für Hawaii. Auch beim Ironman 70.3 in Duisburg enttäuschte er nicht. Nach 3:49:49 war Jonas Weller im Ziel.

Neben Weller können sich weitere Athleten des RSV mit Erfolgen schmücken. Von den Triathleten des Ratzeburger SV waren auch Jan Jensen (AK 45) und Karsten Weyland (AK 60) eisenhart beim Ironman Hamburg vertreten. Jensen finishte seine erste Triathlon-Langdistanz angefeuert von den Ratzeburger „Ultras“ in sagenhaften 10:09:32 Stunden. In seiner Altersklasse waren fünf Slots für Hawaii zu vergeben. Jensen hätte mit seinem 37. Platz sogar einen Slot erhalten, da die anderen Sportler schon qualifiziert waren oder ihrerseits auf die Teilnahme an der WM verzichteten.

Bei dem als Trainingsweltmeister bekannten Karsten Weyland lief alles nach Plan. Unterwegs wurde schon gefeiert, da im Vorfeld für diese Altersklassen zwei Slots zu vergeben waren. Weyland wurde in seiner Altersklasse Zweiter: Mit einer Zeit von 10:12:42 Stunden finishte er nur einen Wimpernschlag von 35 Sekunden hinter dem Erstplatzierten. Alles im Sack, so dachte man, aber es kam anders… Bei der Siegerehrung wurde bekannt, dass die Anzahl auf nur einen Slot reduziert wurde. „Wirklich bitter und unverständlich, denn Karstens Weltklassezeit war deutlich schneller als die von Jüngeren, die nun zur WM fliegen können“, sagt Wruck. Die Lehre des Tages: „Mit einem Handtuch fahre ich nicht mehr zu einem Ironman“, so Weyland. Beim Ironman Kasachstan bewies er erneut sein Können und sicherte sich mit einer Zeit von 11:04:06 seinen Platz für Hawaii.

Weitere Qualifikationen für den Ironman in Kona gab es für Familie Sonnenburg. Tim Sonnenburg hatte sich bereits im letzten Jahr qualifiziert, nun machte es sein Vater Volker Sonnenburg nach: Beim Ironman in Tallinn lief er nach 10:35 Stunden als Erster seiner Altersklasse ins Ziel. „Und das Beste daran: Jetzt gehe ich gemeinsam mit meinem Sohn an den Start“, freut sich Volker Sonnenburg.

Somit schaut der Ratzeburger SV auf eine tolle Bilanz für das Jahr 2022: 4 Ratzeburger starten beim Ironman in Kona 2022!

Mehr Berichte und alle Updates sind auch auf ihrer Facebook-Seite Ratzeburger SV Abteilung Triathlon zu finden.

Finale der Triathlon-Landesliga und Landesmeisterschaften in Norderstedt Großer TriDW-Triumpftag: Gold-Double am Stadtparksee Ligatitel für TriVelos Flensburg und SG Athletico Büdelsdorf

Ein unverhoffter Doppelerfolg der beiden Topasse und ein starkes Mannschaftsergebnis bescherten den Triathletinnen und Triathleten aus dem Dänischen Wohld einen großen Jubeltag am Stadtparksee in Norderstedt.

In der Triathlon-Landesliga beendete das TriDW-Team vom MTV Dänischenhagen die Saison als Vize-Landesmeister und setzte mit dem zweiten Tagessieg in Folge nochmal ein dickes Ausrufezeichen.

Für ein großes Fragezeichen bei der Konkurrenz und dem Publikum sorgte indes zunächst das neue Landesmeisterpärchen, das nach den Landesmeisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km) eng umschlungen gemeinsam feierte. Jean-Jacques Surmont und Lisa-Alexandra Beyer bescherten dem Klub aus Dänischenhagen ein überraschendes Gold-Double mit den Gesamtsiegen bei den Männern und den Frauen.

Jean-Jacques Surmont erwischte in Norderstedt einen perfekten Tag und holte sich nach einem spannenden Rennen erstmals den Titel der Männer. Nachdem er sich auf der Radstrecke immer weiter nach vorn gearbeitet hatte und als Dritter auf die Laufstrecke gegangen war, drehte er bei der letzten Disziplin richtig auf und rannte mit der besten Laufzeit aller Starter noch an die Spitze.

Benjamin Haas vom TSV Ladelund zeigte auch am Stadtparksee, dass er in diesem Jahr der große Aufsteiger der nordfriesischen Szene ist. In 2:03:58 Stunden erkämpfte sich der 34-jährige den zweiten Platz der Männer-Gesamtwertung. Vor der letzten Disziplin sah es sogar noch so aus, als könne für den Nordfriesen der ganz große Coup drin sein. Haas fuhr mit gut einer Minute Vorsprung als Erster in die Wechselzone, konnte dann aber auf der Laufstrecke der Klasse des neuen Landesmeisters Jean-Jacques Surmont (MTV Dänischenhagen). Nach 1:59:46 Stunden durfte sich der 29-jährige als neuer schleswig-holsteinischer Champion feiern lassen und legte zudem die Basis für das starke Teamergebnis.

Während Surmont von allen auch zum Favoritenkreis gezählt worden war, sorgte seine gleichaltrige Freundin und Vereinskameradin Lisa-Alexandra Beyer dafür, dass sich viele die Augen rieben, als die bis dahin in der schleswig-holsteinischen Szene noch recht unbekannte Triathletin als erste Frau über die Ziellinie rannte. Bis zum ersten Teil der Laufstrecke führte die mehrfache Landesmeisterin Bettina Lange (TSV Bargteheide) das Feld an, ehe Tatjana Brandt (Borener SV), die zuvor eine furiose Aufholjagd auf dem Rad hingelegt hatte, an ihr vorbeirannte und scheinbar Richtung Sieg lief. Unbemerkt ob ihrer noch fehlenden Bekanntheit im Norden schlich sich Beyer, die nach dem Radfahren an dritter Stelle lag, mit leisen, aber schnellen Laufschritten zunächst an Lange und dann auf der letzten Runde auch an Brandt vorbei.  So schnappte sich Beyer bei ihrem Meisterschaftsdebüt bei SHTU-Titelkämpfen in 2:16:57 Stunden den Titel. Brandt folgte mit nur 36 Sekunden Rückstand nach 2:17:33 Stunden als Vize-Landesmeisterin. „Etwas überrascht war ich schon. Ich hatte sie vorher nicht auf dem Zettel. Als sie vorbeizog, konnte ich nicht mehr das Tempo steigern“, bilanzierte die Vizemeisterin von der Schlei, während die neue Landesmeisterin ihren überraschenden Triumph genoss. Der unentdeckte Shooting-Star, für den sie zunächst gehalten worden war, ist Beyer aber gar nicht. „Ich mache schon seit 20 Jahren Triathlon, aber ich bin erst für das Studium aus Nordrhein-Westfalen in den Norden gezogen“, klärte die 29-jährige auf, dass sie schon sehr früh mit dem Ausdauerdreikampf begann und in ihrer Jugend auch zum NRW-Landeskader gehörte, ehe sie während des Studiums vorübergehend sportlich etwas kürzertrat.

Die Einzelerfolge waren das Sahnehäuchen eines großen TriDW-Tages in Norderstedt. Zusammen mit Jean-Jacques Surmont sorgten Leif-Erik Wichmann (3. Platz), Marc de Vries (10. Platz) und Marvin Salto (11. Platz) mit starken Leistungen dafür, dass das TriDW-Team die Tageswertung gewann und in der Abschlusstabelle noch auf den zweiten Platz springen konnte. „Wir wollten nach dem dritten Platz in der Vorsaison das gern wieder bestätigen, aber an weiter oben hatten wir nicht gedacht. Hätten wir früher erkannt, wie gut unsere Chancen sind, hätten wir vielleicht anders geplant“, erklärte Marc de Vries und trauerte ein wenig dem schwachen Abschneiden beim zweiten der vier Wettkämpfe nach, wo das Team nur Neunter der Tageswertung geworden war und vorübergehend in der Tabelle abgerutscht war. „Nächstes Mal greifen wir oben an“, kündigten die Männer vom MTV Dänischenhagen an.

Den Meistertitel schnappten sich die TriVelos Flensburg vor dem Team aus dem Wohld und den „3Maniacs“ vom SV Großhansdorf.

Die TriVelos Flensburg ließen sich beim letzten Rennen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Nach dem Finale der Triathlon-Landesliga in Norderstedt steht der Triathlonverein von der Förde als Mannschafts-Landesmeister fest und freut sich auf den Aufstieg in die Regionalliga. Die TriVelos feierten damit den bislang größten Erfolg in ihrer knapp 15-jährigen Vereinsgeschichte und sorgen dafür, dass Flensburg künftig wieder in einer überregionalen Triathlonliga vertreten sein wird. Trotz leichter Personalprobleme durch den kurzfristigen Ausfall von Leistungsträger Florian Henning überzeugten die Flensburger auch beim Finale und machten mit dem zweiten Platz in der Tageswertung ihre Spitzenposition in der Abschlusstabelle fest. „Wir sind echt stolz, dass wir das hingekriegt haben und so einen tollen Erfolg feiern dürfen. Das ist das Ergebnis von tollem Teamgeist“, freute sich der TriVelos-Vorsitzende Malte Haack. Für die Punkte beim Wettkampf auf der Olympischen Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km), in dessen Rahmen auch die Landesmeister ermittelt wurden, sorgten die bei den vorherigen Rennen schon stark aufgelegten Leif-Erik Finck (2:05:58 Std./ 4. Gesamt / 1. M 20), Yannick Boldt (2:06:39 Std./ 5. Gesamt/ 3. M 25) und Torge Surkus (2:09:38 Std./ 8. Gesamt/ 2. M 35), die erneut Top-Ten-Plätze erkämpften und in ihren Altersklassen auch Meisterschaftsmedaillen bejubeln durften.

Bei den Frauen holte sich die SG Athletico Büdelsdorf den Titel vor Tri-Sport Lübeck und dem Borener SV. Mit dem zweiten Platz in der Tageswertung konnte die erstmals in Bestbesetzung angetretene Crew von der Schlei in der Tabelle noch die vor ihnen liegenden Teams aus Kiel und Bargteheide überholen. Da die ebenfalls noch vor ihnen rangierenden Triathletinnen von TriZack Rostock außer Konkurrenz in der schleswig-holsteinischen Landesliga starten, rücken die BSV-Damen auf den Bronzerang.

In der Mixed-Wertung gab es noch einen weiteren Grund zur Freude beim TriDW-Team. Die Crew aus dem Wohld wurde in der kleinen Konkurrenz der gemischten Mannschaften ebenfalls Zweiter. Der Titel ging hier an Tri-Sport Lübeck. Die SG Wasserratten Norderstedt landete auf dem dritten Platz.

Text und Fotos: Niels-Peter Binder

 

 

 

„Løbestærk tysker vinder ironman i København“: Sieg beim dänischen Ironman für Benjamin Winkler

Bei perfekten, spätsommerlichen Wetterbedingungen und toller Zuschauerkulisse fand am vergangenen Wochenende der Ironman in der dänischen Hauptstadt unter Ausschluss professioneller Triathleten statt.

Benni startete hier nicht zum ersten Mal. 2017 musste er in Führung liegend nach der halben Marathonstrecke wegen Magenproblemen Tempo rausnehmen, etliche Pausen einlegen und die Konkurrenz ziehen lassen. Trotzdem finishte er damals das Rennen nach ca. neuneinhalb Stunden in einer für viele Langdistanzathleten unerreichbaren Zeit.

In diesem Jahr konnte Benni im USC-Einteiler dagegen vom Start weg kontinuierlich auf höchstem Niveau zeigen, wozu er als junger Vater und trotz beruflicher Verpflichtungen im Stande ist. In 54:25 min bewältigte Benni die 3,86 km lange Schwimmstrecke am Amager Strandpark, um nach kurzem Wechsel auf die 180 km Radstrecke zu wechseln. In seiner eigentlichen Paradedisziplin erreichte er hier mit einer Zeit von 04:29:27 Stunden einen Schnitt von über 40 km/h und lag hierbei nur dreieinhalb Minuten unter der Tagesbestzeit des Dänen Mikkel Mortensen. Den abschließenden Marathon ging Benni kurzzeitig mit 03:30 min/km hart an, um die internationale Konkurrenz einzusammeln und dann etwas kontrollierter, aber bei weiterhin sehr hohem Tempo seinen Vorsprung auszubauen. In einer fantastischen Laufzeit von 02:49:29 Stunden (04:01 min/km) und einer Gesamtzeit von 08:19:20 Stunden wurde Benni beim Zieleinlauf lautstark vom Publikum und Moderatorenteam gefeiert und hätte im Überschwang fast seine Laufschuhe unter die Zuschauer gebracht. Bei der anschließenden Siegerehrung mit dem Norweger Lars Petter Stormo und dem Briten Chris Weeks knallten dann ordentlich die Korken und es gab die obligatorische Champagnerdusche. Die dänische Medienlandschaft hob in Ihrer Berichterstattung Benni‘s besondere Laufstärke hervor „Det var her, at Benjamin Winkler løb fra alt og alle“ (Hier hat Benjamin Winkler alles und jeden ausgestochen).

Bei der Slot-Vergabe für die Ironman WM auf Hawaii verzichtete Benni auf seinen Platz. Umso mehr durfte er sich aber sicherlich zusammen mit Sohn Jelle bei der Ehrung über den Siegerpokal und diesen außergewöhnlichen Erfolg freuen.
Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser herausragenden Leistung.

 

 

 

Text:

Fotos: Sportograf Digital Solutions

 

 

 

 

 

 

Lentje Ortfeld trainiert nun am BSP

Lentje Ortfeld wagte zum neuen Schuljahr den Sprung in den Bundesstützpunkt nach Potsdam. Lentje ist die 7. Athletin die derzeit in Potsdam aktiv am Start ist. Unbekannt ist ihr neuer Trainer nicht: Fred Krause trainiert die Nachwuchssektion in Potsdam. Das gemeinsame Radtrainingslager in der Toskana und ein Besuch in Malente zum Trainingslager lies schon reichlich Zeit zum Beschnuppern. Jetzt muss sie sich erst einmal mit allem neuen vertraut machen. Sie sagte schon, dass sie 1 Jahr Chemie aufholen muss, dafür aber in anderen Fächern einen kleinen Vorsprung hat. Auch im sportlichen hat sie sich viel vorgenommen, schließlich hat sie mit ihren beiden Brüdern (Levin im Schwimmen und Jaspar im Triathlon) ebenfalls talentierte Athleten in der Familie.

Wir, die SHTU, wünschen Dir, liebe Lentje, alles Gute und drücken Dir natürlich die Daumen, dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Erfolge bei der AK EM in München

Am 14. August fanden in München im Rahmen der European Championships die diesjährigen AK Europameisterschaften im Sprinttriathlon statt. Auf zum Teil denselben Strecken wie die Elite waren insgesamt über 1.300 Triathletinnen und Triathleten am Start. Auch sechs  SHTU-Athleten und eine Athletin genossen diese Meisterschaften in grandioser Atmosphäre beim Zieleinlauf im Olympiapark. Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille waren sie dabei durchaus erfolgreich. Europameister wurde in AK 50 bei den Männern Udo van Steevendal und Jens Krohn (Bargteheide) in der AK 65. Eine Silbermedaille errang Bettina Lange bei den Frauen in der AK 50. Ebenso zufrieden über das erfolgreiche Finish waren Uwe Blunck (54. in der AK 60), Hinnerk Timme (10. in der AK 65), Bernd Lange (13. n der AK 65) und Joachim Höhne (9. in der AK 80).

 

 Foto (privat):  Hinnerk Timme, Bernd Lange, Jens Krohn, Uwe Blunck (v.l.)

 

 

Sommercamp 2022: Triathlon, Erlebnisse und Spaß im Wald

Bereits zum vierten Mal fand nun das SHTU-Sommercamp auf dem Gelände von „Raus in die Natur“ in Großenaspe statt. Teilnahmevoraussetzung waren einzig das Interesse am Triathlon und das Alter (Jahrgänge 2011-2001). Insgesamt waren 50 Kinder und vier Trainer:innen dabei – gemeinsam haben sie 11 Tage im Wald mit Training, Erlebnis und Spaß verbracht.

Der Tagesablauf war meist auf ein Triathlon-Programm ausgerichtet: morgens wurde in der Roland Oase Bad Bramstedt geschwommen, mittags Rad gefahren und gelaufen – dabei stand natürlich immer der Spaß im Vordergrund. So gab es zum Beispiel nach dem Schwimmen einen Parcour im Schwimmbad zu meistern. Abseits vom Triathlon standen auch Erlebnisse wie Kanu fahren, klettern im Hochseilparcour oder Teamübungen auf dem Plan.

Während der Zeit im Camp mussten sich die Kinder und Trainer:innen außerdem mit Herausforderungen des Lebens im Wald auseinandersetzen und sich selbst verpflegen. So wurde in Gruppen gekocht und abgewaschen. Was es zu essen gab, konnte sich die jeweilige Gruppe selbst überlegt werden – das Gericht sollte im besten Fall praktisch für eine Gruppengröße von 50 Personen und einfach zuzubereiten sein. Nudelvariationen standen also hoch im Kurs. Besonders beliebt war allerdings das nachmittägliche Kuchen-Buffet, das von den Eltern zur Freude aller beigesteuert wurde.

Auch ein besonderer Gast war für zwei Tage im Camp dabei: Jaspar Ortfeld gehört zu den besten Nachwuchsathleten in Deutschland. Vor vier Jahren gehörte er ebenfalls zu den Teilnehmenden des Sommercamps; nun stellte er sich den Fragen der Athlet:innen und erzählte von seinen Erfolgsgeheimnissen.

Durch das tolle Feedback wird das vierte Sommercamp wohl nicht das letzte gewesen sein. Wir freuen uns auf euch im nächsten Jahr!

 

Hitze und Erfolg in Jena

Hitze und Erfolg in Jena

31,5 Grad standen auf dem Thermometer und unsere „Lütten“ am Start…

In der Mittagssonne absolvierten sie den Sprinttriathlon zweimal hintereinander weg – das heißt für die B-Jugendlichen: 200m schwimmen, 4 km Rad fahren und 1 km laufen. Alle unsere B-Jugendlichen haben bis zum letzten Meter gekämpft und alles gegeben. Neben der wichtigen Erfahrung, die die Athlet:innen in diesem Alter sammeln sollen, haben Lentje Ortfeld (TriSport Lübeck) mit Platz 13, Lene Frenzel (TriSport Lübeck) mit Platz 23, Sarah Sandau (TriSport Holstein by GHN) mit Platz 28 und Bette Schwarz (TriSport Holstein by GHN) mit Platz 33 das Hitzerennen gemeistert.

Ein wenig kühler war es beim Rennen der männlichen B-Jugend. Jaron Kollmeier führte das SHTU-Feld mit Platz 25 an, gefolgt von Jonas Hamm (USC Kiel) mit Platz 34 und Lasse Reusch (TriSport Lübeck), der bis zum letzten Meter gegen seinen Konkurrenten aus Rheinland Pfalz kämpfte und mit 5 Zehntel Vorsprung das Duell auf der Ziellinie gewann.

Die Jugend A und die Junior:innen hatten die Distanzen 300m schwimmen, 6km Rad fahren und 1,5km laufen vor sich. Besonders spannend wollte es unser Schleswig-Holsteiner Jaspar Ortfeld (OSP Saarbrücken), der bis zum 2. Schwimmeinsatz das Rennen gut im Griff hatte. Eine kleine Gruppe – angeführt durch Jaspar – peilte eine falsche Boje an und musste die Schwimmrichtung korrigieren – und dadurch natürlich einige Meter mehr schwimmen. Der zuvor erarbeitete Vorsprung war damit hin und die Aufholjagd begann. Am Ende betrug der Vorsprung rund 4 Sekunden. Dennoch gewann Jaspar das Rennen in der Einzelwertung und holte sich damit ebenfalls den 1. Platz in der Gesamtwertung der DTU-Cup-Serie (Forst, Lübeck und Jena, wobei nur 2 Starts gewertet wurden).

Bei den Juniorinnen wurde Laura Mählmann (SC Itzehoe) 15. In der weiblichen Jugend A wurde Cosmea Heinze (SV Rethwisch) 17. Laura hatte Probleme mit ihrer Vorderradbremse, die sich nach dem ersten Wechsel verbogen hatte und somit zusätzliche Kraft forderte.

Das größte Starterfeld der SHTU war in der männlichen Jugend A. Hier führte von den SHTU’lern Moritz Lenz (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) das Feld an. Moritz, der nach langer Verletzung und behutsamen Aufbau bereits bei den letzten Wettkämpfen zeigte, dass er wieder voll im Rennen ist, belegte einen hervorragenden 3. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz in der Gesamtwertung. Moritz wurde unter anderem von seinem Internatskollegen Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/ BSP Potsdam) verfolgt. Für Bjarne reichte es am Ende für einen tollen 5. Platz. Den 11. Platz belegte Constantin Johannsen (SC Itzehoe). Leon Raeder (TSV Bargteheide) kam als 24. und Ben Schumacher (Möllner SV/BSP Potsdam) als 32. ins Ziel.

Dies war der letzte Wettkampf auf DTU-Ebene und bedeutet somit ein frühes Saisonende. Das Trainings- und Wettkampfgeschehen der letzten Monate warvon unterschiedlichsten Einschränkungen und gesundheitsbedingten Ausfällen geprägt. Das erforderte immer wieder ein Umdenken seitens der Athlet:innen, Eltern und allen beteiligten Trainer:innen.

Allen Athlet:innen, die aufgrund einer coronabedingten Erkrankung zu Hause bleiben mussten wünschen wir eine entspannte Genesung und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Fotos: Sven Seele, DTU, Jan Papenfuss, Privat

JWM Nachlese und Bronzerausch

In der letzten Woche sind drei unserer SHTU-Athlet:innen auf große Reise gegangen: Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt/BSP Potsdam), Julia Bröcker (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) und Jaspar Ortfeld (OSP Saarbrücken) flogen zu den diesjährigen Jugendweltmeisterschaften nach Montreal in Kanada.

Bereits am Freitag fanden die Einzelstarts der Junior:innen statt – in der vorgesehenen Form konnte der Triathlon durch Probleme mit der Wasserqualität leider nicht ausgetragen werden und wurde zum Duathlon abgeändert.

Als erstes gingen die Juniorinnen an den Start – neben Julia und Leann, haben auch Jule Behrens (BSP Potsdam) und Felipa Herrmann (NRW) alles gegeben. Am Ende wurde nach einem hervorragenden Rennen Jule Zweite. Ebenfalls nach einem tollen Rennen, das gleichzeitig ihr JWM-Debüt war, erzielte Julia einen 6. Platz. Platz 10 ging an Felipa Herrmann, Leann erkämpfte sich Platz 25 in dem 45-köpfigen Feld. Auch für Leann war dies der erste JWM-Start.

Zwei Stunden später starteten die Junioren, bei denen neben Jaspar (Platz 34) auch Fabian Schönke (Platz 14) und Jakob von Müller (Platz 36) antraten. Jaspar hatte einschließlich des Radfahrens ein gutes Rennen absolviert, doch dann kämpfte er mit Krämpfen auf der 5km-Laufstrecke.

Die Krönung für die jungen Athlet:innen ergab sich am Sonntag im Mixed-Relay-Rennen. Dort machten sich Jaspar, Julia, Fabian und Jule auf dem Weg zur Bronzemedaille. Das Rennen war für Junior:innen/ U23 ausgeschrieben – dies haben sich die französischen (Platz 1) und englischen Athlet:innen (Platz 2) auch zunutze gemacht. Der dritte Platz ist ein tolles Ergebnis für das Team aus Deutschland mit sehr guten Einzelleistungen. Herzlichen Glückwunsch an alle Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen!

 

Erfolge bei der DM in Lübeck

Am Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften des Nachwuchses in Lübeck statt. Wettertechnisch sah es erst nicht gut aus, doch der Regen blieb aus. Etwas geschwächt nahm der SHTU-Kader am Wettkampf teil: Corona macht auch vor den Athlet:innen nicht halt. Zusätzlich konnten die drei Top-Athlet:innen nicht teilnehmen, da sie sich in direkter Vorbereitung für die JWM in Kanada befinden.

Die Ergebnisse können sich dennoch sehen lassen. Die männliche Jugend A mit den meisten SHTU-Startern waren die erfolgreichsten. Angeführt wurden sie von Moritz Lenz (VfL Oldesloe/BSP Potsdam) mit Platz 6, ganz dicht gefolgt vom Internatskollegen Bjarne Rehkamp (SV Rethwisch/BSP Potsdam) auf Platz 7. In diesem starken Feld, das klar durch unsere bayerischen Sportsfreunde dominiert wurde, waren im Mittelfeld drei weitere SHTU-Athleten vertreten: Platz 22 für Luis Schöniger (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam), Platz 23 für Paul Grindel (Möllner SV/ BSP Potsdam), Platz 24 für Constantin Johannsen (SC Itzehoe) und Platz 33 Jan Fuckerirer (Eckernförder MTV).

Bei den männlichen Junioren konnte sich Oliver Nissen (TSV Bargteheide) nach einer kräftezehrenden Aufholjagd auf dem Rad einen guten 9. Platz sichern.

Bei den Juniorinnen kam Laura Mählmann (SC Itzehoe) als 22. ins Ziel. Ein tolles Ergebnis für die Quereinsteigerin, die vor 2 Jahren aus dem Schwimm- zum Triathlonsport wechselte.

Ins gute Mittelfeld konnte sich Jonas Hamm (USC Kiel) mit Platz 21 erkämpfen.

Unsere jüngsten Mädels waren fast alle am Start und konnten sich insgesamt an guten Platzierungen erfreuen. Platz 18 ging an Lentje Ortfeld (TriSport Lübeck). Für Lentje war die DM der erste Wettkampf unter den Augen des neuen Trainers Fred Krause vom BSP Potsdam – auch Lentje wird mit dem neuen Schuljahr an den BSP Potsdam wechseln. Lene Frenzel (TriSport Lübeck) lieferte eine gute Leistung vor heimischem Publikum ab und kam als 29. ins Ziel. Wenig später folgte Bette Schwarz (TriSport Holstein) auf Platz 31.

Die Vorbereitungen laufen bereits für den nächsten Wettkampf in Jena. Dort steht ein neues Wettkampfformat 2 x Supersprint hintereinander an.

Fotos: Guido Kollmeier

 

VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon Premiere am 04. September 2022: Der Triathlon zwischen den Meeren

Die Schleswig-Holsteinische Triathlon-Union (SHTU) wird gemeinsam mit dem USC Kiel erstmals am Sonntag, den 04. September, den VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon von der Ostsee zur Nordsee bzw. vom Olympiazentrum in Kiel-Schilksee nach Husum ausrichten. Dabei werden die etwas ungewohnten Distanzen von 1,5 km Schwimmen, 108 km Radfahren und 16 km Laufen absolviert, der perfekte Einstieg für alle, die sich an die längeren Distanzen herantasten möchten.

Bei der Langdistanz „eenmaal quer röver“ stehen nicht die schnellste Zeit oder der Altersklassen-Sieg, sondern die persönliche Herausforderung und das gemeinsame Triathlon-Erlebnis im Vordergrund. Es findet keine Zeitnahme statt und ein Start ist einzeln, als Team oder als Staffel möglich.

Titelsponsor des Triathlons sind die schleswig-holsteinischen Volksbanken und Raiffeisenbanken, die sich tatkräftig an der erstmaligen Austragung des landesweiten Events beteiligen wollen. „Toll, dass der Triathlon 2022 starten kann“, sagt Ulf Paetau, Pressesprecher der VR-Banken.

Die Federführung der Veranstaltung liegt in den Händen von SHTU Vize-Präsident Leistungssport Bernd Lange und seinem Sohn Moritz, die beide über langjährige Erfahrung in der Organisation von Wettkämpfen, u.a. dem traditionellen KN Förde Triathlon in Kiel, verfügen.

Als eine besondere Chance und Ehre sieht das Organisationsteam im Jahr 2022 die Tatsache, dass das Event in die Veranstaltungsreihe anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Olympische Segelwettbewerbe in Kiel-Schilksee“ integriert ist. Darüber hinaus wird der VR-Banken Schleswig-Holstein Triathlon 2022 Teil des landesweiten „Tag des Sports“ des Landesportverbandes sein. Er verbindet dabei symbolisch die vielfältigen Aktivitäten zwischen Ostsee und Nordsee.

Mehr Details zu den Abläufen und Strecken gibt es auf der Veranstaltungs-Webseite www.schleswig-holstein-triathlon.de.

 

Kontaktdaten:

Bernd Lange, Moritz Lange

Mobil: 0176-55336466

E-Mail: info@sh-triathlon.de

Web: www.schleswig-holstein-triathlon.de

 

Unser Landestrainer im Podcast

Am Mittwoch, den 15. Juni, erscheint eine neue Folge des Podcasts „Triathlon Querbeet“. Als Gast ist unser Landestrainer Carsten Krömer dabei! In der Folge werden unter anderem die Nachwuchsarbeit und der Leistungssport der SHTU thematisiert.

Den Podcast kann man auf Spotify und Apple Podcast hören – oder auch auf der Seite vom Podcast selbst: https://www.triathlon-querbeet.de/podcast.

Nominierungen für die JWM in Kanada – alle guten Dinge sind drei

Am Montag kam gegen 17 Uhr die erwartete Mail von der DTU – unsere drei sind dabei! Jaspar Ortfeld aus Lübeck (OSP Saarbrücken), Leann Dietzel (SG Wasserratten Norderstedt/ BSP Potsdam) und Julia Bröcker (VfL Oldesloe/ BSP Potsdam) haben die Nominierung für die Jugendweltmeisterschaften geschafft. Grundlage für die Entscheidung waren die Ergebnisse der JEM in Polen und die des DTU-Cups in Forst. Landestrainer Carsten Krömer sagt: „Ich bin von den Ergebnissen und der Nominierung überwältigt und freue mich sehr darüber, dass unsere Athleten in den jeweiligen Stützpunkten so gut betreut und gefördert werden.“

Nochmal herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Trainer:innen, Betreuer:innen und natürlich an Julia, Leann und Jaspar!

 


            

            

                        
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